Feindbilder

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Feindbilder sind Produkte von Hysterie. Sie konstruieren und instrumentalisieren Zerrbilder der anderen. Wenn wir Hysterien als weitverbreitete Verhaltensstörung definieren, die unter anderem durch Beeinträchtigung der Wahrnehmung, durch emotionale Labilität, durch theatralischen Gestus und egozentrischen Habitus charakterisiert ist, dann erklären sich Phobien gegen andere Kulturen oder ganz unterschiedliche Minderheiten in der eigenen Gesellschaft als Abwehrreflex.[1]

Wie wahr, wie wahr, liebe sueddeutsche.  Wenn diese Herren jetzt noch, neben ihren analytischen Fähigkeiten, einer gewisses Maß an Selbstreflexion entwickeln könnten, würden sie tatsächlich auch bemerken, dass die Beschreibung haargenau auch auf sie selber passt. Denn im verbissenen „Kampf gegen Rechts“ wird längst eine ähnliche Hysterie verbreitet  und Zerrbilder an die Wand gemalt, wie man sie bei den Islamophoben oft zurecht kritisiert.  Aber kritische Selbstreflexion gehört nicht unbedingt zu den Stärkender deutschen Medien.

[1] sueddeutsche.de; Feindbild Islam – Antisemiten und Islamfeinde – Hetzer mit Parallelen

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4 Antworten to “Feindbilder”

  1. nk Says:

    Feindbilder sind aber ganz nützlich, wenn man Feinde hat. Insofern ist der Abschnitt keineswegs wahr.

  2. Bauer Gerhard Says:

    „Feindbilder sind Produkte von Hysterie. “
    Falsch, daraus folgt, das der Rest des Inhalts zwangsläufig ebenso falsch ist.
    Richtig müsste es heißen, wenn Feindbilder auf Grund von Hysterie entstehen, dann kann dies und das nachfolgen.

    Ich habe ein klares Bild meiner Feinde und bin mit Sicherheit nicht hysterisch.

  3. Don't care Says:

    Die Feindbilder der linken Dressurelite sind ein Resultat ihres paranoiden Weltbildes. Da sich die Realität halt weigert ihren abstrusen Ideologie-Vorgaben zu folgen, müssen Popanze, als Inkarnation des „Pöhsen“ kreiert werden. Gegen die kann man sich heroisch als tapfere Schneiderleins und Drachentöter gerieren. Mit dem ganzen Hyperverntilations-Gedöns wird zudem von wirklichen, drängenderen Problemen abgelenkt, bzw. in zynischer Verdrehung werden Ursachen und Wirkungen umgelogen, wenn eklatante Missstände einfach nicht mehr totschweigbar sind.
    Und Apropos egozentrischer Habitus: die Hohepriester-Allüren, die sich diese Gutmenschen anmassen, und die Verve, mit der sie Nicht-Anhänger oder Abtrünnige von ihrer Heilslehre schmähen, ist schon mehr als egozentrisch, das ist schon megalomansich. Die Verbissenheit mit der der Schuldkult in immer bizarrere Höhen getrieben wird, ist schon mehr als theatralisch, das ist impertinent und penetrant.

  4. Bauer Gerhard Says:

    Der Artikelschreiber hat, sicher unbewusst, über seine eigene Seelenlage geschrieben.

    Wie steht denn der Artikelschreiber zu den Kulturen, in denen Frauen und Männer beschnitten und verstümmelt werden?
    Leidet man auch da an einer Phobie, wenn man gegen diese Sitten und Gebräuche mancher Kulturen oder gegen diese Kultur insgesamt ist?

    Diese Leute sondern nur Unsinn ab.

    Das „-phobsein“ wird allmählich ein Kampfbegriff. Im Prinzip ist es immer Ausdruck eines Schubladendenkens und der eigenen Unfähigkeit sich inhaltlich mit Andersdenkenden auseinanderzusetzen.
    Wenn man so will, sind wir alle ein bisschen „Phob“, der eine hier, der andere da. Wir „phoben“ halt so herum.

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