CDU will SPD-Wähler ködern

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Die CDU-Spitze ist mit dem Ergebnis der Bundestagswahl unzufrieden und sucht nach Wegen, künftig besser abzuschneiden. Offenbar will die Partei weniger auf die Aktivierung von Stammwählern als auf neue Gruppen setzen. Gezielt sollen SPD-Wähler umworben werden. Doch auch der FDP will die CDU Stimmen abjagen.[1]

Merkel macht aus der CDU eine neue SPD. Diese Partei kann man kurz-, mittel- und langfristig vergessen. Endgültig. Das Hamburger Chaos lässt grüßen.

[1] WELT ONLINE; Strategiepapier: CDU schmiedet Plan, um der SPD Wähler abzujagen

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12 Antworten to “CDU will SPD-Wähler ködern”

  1. Don't care Says:

    Hier passt mein Senf (letzter zu „Blockflöte Merkel“) abermals. Die in der Nazi-Macho-Falle sitzende potentielle Wählerschaft wird immer weiter vernachlässigt. Da sie in diesem Land keine Stimme und Lobby hat, ist sie dem Hosenanzug egal. Linkes Potential anzubohren, was sicherlich Lorbeeren von den linken Medienzaren heisst, bedeutet so einem eitlen, narzisstischen Weibstück mehr, als eine Parteitradition beizubehalten. Und Hauptsache die sog. Weltpresse verteilt gönnerhaft Schultergeklopfe an unsere grosse FDJ-euse. – Braves Kind, bist wieder artig in alle dargereichten Blasrohre hineingekrochen.

  2. Arminius Says:

    Ich hoffe sehr, daß dieser Schuß nach hinten losgeht.
    Um dazu beizutragen, werde ich mich sehr bemühen, möglichst viele Gewohnheits-CDU-Wähler aus meinem Umfeld über die Unterschiede zwischen der CDU, die sie zu wählen meinen, und der CDU, die sie wählen, aufzuklären.

  3. Don't care Says:

    Was, zum Kuckuck nochmal, soll denn das getäuschte Wahlvolk machen. Es gibt doch keine Alternative. Nichtwählen liefert den Rotgelbgrünen nur rel. höhere Stimmenanteile. – Welcher Schuss soll da wie nach hinten losgehen ?

    Denn es gilt:
    Rechts der CDU hat die Jahrzehntelange “Bockshornjagd” durch unsere Dompteure eine “no-vote-area” hinterlassen. Der Boden dort wird als verstrahlt, verseucht, von Dämonen und Satanen bewohnt tituliert. Wer sich dennoch dort installieren will, wird mit der ganzen Feuerkraft linker Geschütze weg-kartätscht.

  4. Bauer Gerhard Says:

    Die stärkste nationale Partei muss gewählt werden. Wenn sie auch den Einzug nicht schaffen, ein paar Mark Wahlkampfkostenerstattung etc. bringt auch etwas.
    Das ist die Alternative.
    Nicht wählen unterstützt die etablierten Parteien.

    • König von Westphalen Says:

      Auch wenn ich die Partei mit dem „N“ als ersten Buchstaben der Dreibuchstabenabkürzung als etwas unästhetisch, wenn nicht gar schmuddelig empfinde, ist kommt sie unter Wahrung des von Bauer Gerhard genannten Prinzips auch in Frage.

      Es mag sicherlich große Dissenzen gerade mit dieser „N“-Partei geben. Im Kern ist der Dissenz allerdings geringer als mit der CDUCSUFDPSPDLinksgrünen Partei. Im Übrigen ist sie auch weit weniger verfassungsfeindlich, wie der Schluß aus dem EU-Reformvertragsurteil des Bundesverfassungsgerichtes nahelegt.

      In meinem Bundesland gibt es mit pro NRW allerdings eine erfolgsversprechendere Alternative die somit auch den Vorzug erhält.

      Man kann alles wählen, nur nicht die neu/alten Blockflöten vom antinationalen Block.
      DIESEN ABWRACKERN UND VERRÄTERN KEINE STIMME!

      • Bauer Gerhard Says:

        Sehe ich auch so.
        Die Kräfte müssen konzentriert werden.
        Das „Schmuddelige“ in der NPD, kommt sicher auch daher, dass der VS seine Finger mit im Spiel hat. Eine nette Provokation zur rechten Zeit, die Medien haben wieder ein paar Bilder und alles ist gut. Was nicht heißen soll, dass es in anderen Parteien nicht auch Spitzel geben kann, die Bericht erstatten, Strömungen unter den Mitgliedern ausloten etc..

        Viele Mitglieder der NPD, davon bin ich überzeugt, ich kenne zwar nur ein paar, sind ehrliche, aufrechte Deutsche die mit dem Rücken zur Wand für Deutschland kämpfen und dafür sehr viel in Kauf nehmen.
        Bevor diese Menschen vorschnell in die „Schmuddelecke“ (im übrigen ein Begriff der Linken um alles nationale Denken und Handeln zu beschmutzen, wir sollten ihn gar nicht erst verwenden) stellen, sollten wir uns darüber bewusst sein, dass diese Leute mehr riskieren als gewinnen.
        Ich habe Respekt vor den NPD-Mitgliedern.

        Es ist eine Schande, dass Reps und Pros in diesem Fall in dasselbe Horn stoßen wie das Parteienkartell, nur um sich einen vermeintlichen Vorteil zu schaffen.
        Der Schuss geht nach hinten los, sie bleiben trotzdem die Nazis, auch wenn sie ihrerseits auf Nazis eindreschen.
        Kommt mir vor, wie jeder will seinen Nazi dreschen und jeder will Opfer sein.
        Nur die NPD nicht und das rechne ich ihr hoch an.
        Dass es verschiedene Strömungen in Parteien gibt ist klar, die eine entspricht einem mehr, die andere weniger. Entscheidend ist der Grundtenor, der kann nur heißen Deutschland und die Deutschen müssen ihr Schicksal selbst bestimmen können.

        Deutschland den Deutschen.

  5. VC Says:

    Mit der CDU geht es doch schon seit Kohl bergab, nur daß jetzt auch die traditionellen Worthülsen mehr und mehr weggelassen werden. Der Merklerin als Osttante und Kohlmädel kann ich das nicht mal übel nehmen; woher auch sollte sie ein traditionsverbundenes, authentisches Selbstverständnis hernehmen? Stattdessen setzt sie halt auf den Ossi-Pragmatismus aus Pastorentochter und FDJ-Animateurin.

    • Arminius Says:

      Merkel zieht es dort hin, wo sie hergekommen ist. In eine Welt, in der katholisch ein Schimpfwort und der Sozialismus das Heil schlechthin sind. Sie hat sich nun entschlossen, in einem Wählerreservoir zu wildern, das mit drei anderen Linksparteien schon mehr als erschlossen ist.

      Ihre Rechnung lautet:
      – Bei den Katholiken sind 8% der Wählerstimmen zu holen.
      – Bei den Vertriebenen (und deren Nachkommen) ebenfalls 8%.
      – Im linksliberalen Bereich sind es ca 50%.

      Also konzentriert sie sich auf den größten Markt und läßt die kleinen Fische links (pardon, rechts) liegen. Der Grund, warum sie damit scheitern wird, besteht darin, daß der große Markt von den Mitbewerbern beherrscht wird und sie von dem großen Kuchen deutlich weniger abbekommt als sie bei den Konservativen, die diese Arroganz nicht akzeptiern werden, verlieren wird. So war es bei der Bundestagswahl, so wird es bei der NRW-Wahl sein und so wird es bei allen folgenden Wahlen sein.

  6. Bauer Gerhard Says:

    „Merkel macht aus der CDU eine neue SPD. “

    Das kann sie nur, weil die CDU von innen heraus verfault ist. Merkel ist die Folge, nicht die Ursache. In der frühen CDU hätte diese Frau keinen Fuß auf den Boden bekommen, die wäre im Ortsverband schon runtergeputzt worden.

  7. König v. W. Says:

    Lieber Bauer Gerhard, vom ersten bis zum letzten Wort: Volle Zustimmung!

    Im Übrigen:
    Ich kenne keine Mitglieder, aber mehrere NPD-Wähler. Entgegen dem Vorurteil, was ich selber pflege, sind diese sehr intelligent und gebildet, beruflich und familiär sehr erfolgreich. Mit die erfrolgreichsten, die ich überhaupt kenne.

    @ Arminus:
    Ich verstehe, wie sich ein Katholik fühlen muß. Aber was ist mit einem Protestanten? Dieser Begriff als solcher steht heute für links, obwohl er historisch für knallrechts steht. Ich bin Protestant und stehe in der Tradition meiner Vorfahren. Linke gab es dort noch nie.
    Wenn ich diese hirnlosen Zecken mit Bäffchen sehe, oder noch schlimmer höre, bekomme ich lebensbedrohlichen Bluthochdruck. So schlimm ist es mit dem Katholizismus zu Glück noch nicht, daß dieser in der Substanz zerstört wurde.

    Das alles wird und muß konsequenzen haben!

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