Memento mori

by

Das Sterben sei ein intimer und zarter Prozess und gehöre nicht in die Öffentlichkeit, so Käßmann. Sie hätte bei der Geburt ihrer vier Töchter auch keine Kamera dabei haben wollen.[1]

Man kann sich darauf verlassen: Wenn Käßmann den Mund aufsperrt, plappert sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dummes Zeug daher. Sie, aber nicht nur sie, das sei am Rande bemerkt, ist der lebendig gewordene Beweis dafür, dass Frauen das Priesteramt samt Kirche verweltlichen.

Nein, Frau Käßmann, dass Sterben gehört nicht in das Private abgedrängt; ans Sterbebett gehört die Familie, die Freunde und die öffentliche Anteilnahme, genauso wie die aus der „Mode“ gekommene zwölfstündige Totenwache mit Kerze, Bibel und festem Glauben.

Die Allgegenwart des eigenen Todes steht im Zentrum jeder Religion. Memento mori: Bedenke Mensch, dass du sterblich bist. Man hat keine Zeit mit Tinnef und Tand zu vergeuden, weil die eigene Lebensspanne so knapp bemessen ist. Nur wer sich täglich mit dem Tod auseinandersetzt, wird heute tun, was er tun muss, weil ihm jeden Tag zu Bewusstsein kommt oder durch einen guten Seelsorger zu Gewissheit gebracht wird, dass ihn morgen schon ein winziger Flügelschlag des Schicksals, der unergründliche Ratschluss seines Schöpfers, die irdene Existenz zu rauben vermag.

Nutze den Tag, denn du weißt nicht, ob du am nächsten Morgen noch die Sonne aufgehen siehst. Ein guter Christ erfleht im Abendgebet den nächsten Tag oder die herbeigesehnte Erlösung von irdischer Plackerei. Je nachdem, ob er sein Lebenswerk für unvollendet hält oder für vollbracht erwähnt. Hat er ein Haus gebaut? Ein Kind gezeugt? Einen Baum gepflanzt? Hat er dafür gesorgt, dass ihm jemand folgt, der sein Werk weiterbaut?

In dieser Gesellschaft wird nicht nur die Religion an den Rand gedrängt, sie hat ihr Verhältnis zum natürlichen Tod fast gänzlich verloren und im selben Maße ein hysterisches, ja paranoides Verhältnis zum Leben entwickelt. Leben gilt als das Maß aller Dinge, der Tod erscheint nur noch als grausam, unnatürlich oder gewaltsam. So verlängert man das Leben selbst dort mit aller Gewalt, wo der Tod eine Erlösung wäre, wie man umgekehrt der natürlichen Geburt alle nur denkbaren Hürden in den Weg legt. Wie perfide aus Sicht eines Christenmenschen: Erst was lebt, kann sterben und erst was stirbt, kann ewig leben. Wer früher stirbt, lebt länger ewig. Hier haucht mich der Geist des Achilles vor Troja und dort der von Leonidas vor den Thermopylen an: Lieber Tod als Sklave sein.

Der Tod ist nicht unser Feind, sondern ein Gefährte. Eine Chance vor den Zumutungen des Augenblicks zu fliehen. Erst der Tod lässt uns die Wahl der Entscheidung, gibt uns die Freiheit der Sklaverei zu entrinnen. Nichts hassen Sklavenhalter und Atheisten mehr als diese letzte Möglichkeit. Ohne Tod gäbe es keine Freiheit, sondern eine nur immer währende Sklaverei. Der freie Wille manifestiert sich am deutlichsten dort, wo wir die Möglichkeit haben den Tod zu wählen. Da können die „Gehirnforscher“ sich drehen und wenden, lamentieren und wettern: Diese Möglichkeit besiegen sie nicht. Der Schlüssel zur Freiheit ist unser Tod.

Bahren wir unsere Toten auf dem Marktplatz auf, statt sie anonym zu verscharren. Verbrennen wir sie unter öffentlicher Anteilnahme und dem Absingen christlicher Choräle. Nehmen wir unsere Alten, Väter und Mütter, in unsere Mitte. Begleiten wir sie in den irdischen Tod. Vergelten wir ihnen im Sterben die Vater- und Mutterliebe, die uns groß und stark werden ließ, und hoffen wir, dass unsere Kinder und Enkel dasselbe für uns tun, wenn wir dereinst, eines nicht sehr fernen Tages, ins unser kühles Grab sinken. Hoffen wir, dass wir in dem Augenblick, indem uns der Tod dahinrafft, dass gewesene Leben auch verdient haben und dass man uns die Liebe, die wir an unsere Nächsten verschenkt haben, durch mitleidende Anwesenheit an unserem Sterbebett vergilt.

Das würde die Welt erneut verändern und das wird ein Weib wie Käßmann, kein Weib und kein Jude, um den rationalen Kreis dieses Textes zu schließen, begreifen:

Ich bin die Auferstehung und das Leben,
wer an mich glaubt, der wird leben,
gleich ob er stürbe.
Johannes 11,25

[1] KATH.NET

Advertisements

Schlagwörter: , , , , ,

32 Antworten to “Memento mori”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Ich bin auch der Meinung, dass Sterben privat ist und nichts in der Öffentlichkeit zu suchen hat.
    Am Sterbebett haben die Familie und evtl. ein paar Freunde was zu suchen, wenn der Sterbende es wünscht. Der ist die Hauptperson und hat zu entscheiden, wenn er es noch kann, danach entscheidet die Ehefrau oder evtl. Kinder. Sonst hat da niemand etwas zu schnabeln.
    In die Öffentlichkeit gehört es auf jeden Fall nicht, da gebe ich ihr recht. Was soll es bringen einem wildfremden Menschen beim Sterben zuzusehen, egal wer es ist? Überhaupt nichts.

  2. Arminius Says:

    Interessant ist auch, auf welcher Veranstaltung sie sich so geäußert hat:
    Gregor Gysi trifft Zeitgenossen

    Gleich und gleich gesellt sich halt gern.

    • Mcp Says:

      Die Kommunisten haben ihre eigene Unsterblichkeitstheorie in der das Individuum nichts und die Idee alles ist. Siehe Lafontaine: Niemand ist unersetzlich. Merkwürdigerweise verschmilzt diese Theorie regelmäßig mit einem überbordenden Personenkult. In diesem Umfeld ist Käßmann richtig.

  3. ultramontanus Says:

    mEmento.

  4. sinus Says:

    ja gut, ok, man könnte die Toten ja auch feierlich und öffentlich aufessen. Ist ja nicht jeder so verklempt wie uns Europäer. siehe lustige Totenfigürchen aus Mexiko. Halt moment, da fällt mir doch Kroll, Haarmann und Meiwes ein. Jetzt verstehe ich ihre Taten. Gut das wir sie haben. Irgendwie echte Wegbereiter.

  5. Bauer Gerhard Says:

    „Das Sterben sei ein intimer und zarter Prozess und gehöre nicht in die Öffentlichkeit, so Käßmann. Sie hätte bei der Geburt ihrer vier Töchter auch keine Kamera dabei haben wollen.“
    Was gibt es daran auszusetzen. Ich habe den Eindruck, es kommt nicht so sehr darauf an was jemand sagt sondern wer es sagt.

    Da kann man noch soviel von Aufbahrung der Toten auf den Marktplätzen schreiben, es geht um das Sterben und nicht um die Art und Weise der Totenfeier.
    Davon ab die Aufbahrung von Toten auf öffentlichen Plätzen, ich weiß nicht wo es so etwas gab oder gibt. In Deutschland sind mir solche Gebräuche noch nicht untergekommen. Auch wenn sie nicht öffentlich aufgebahrt werden, werden sie nicht anonym verscharrt. Wo lebt denn mcp?

    • Mcp Says:

      Jede Beerdigung ist öffentlich. Es kann kommen, wer will. Die Zeile war als eine Metapher auf den verdrängten Tod gedacht, respektive auf den paranoiden Umgang mit dem Gevatter gedacht.

      Schön, dass Dir offensichtlich genau diese Zeile nicht aus dem Kopf geht. (Leugne nicht. Es Dein zweiter Text ) Denn genauso war sie gemeint: Erst die tägliche Erinnerung an die allgegenwärtige Möglichkeit des eigenen Todes, und eben nicht in seiner beständigen Verdrängung, wird der Sinn des Daseins begreifbar. Du hast zu wenig Zeit, um deine Tage hier auf Erden zu vergeuden. Was Du tun willst oder tun musst, das tue jetzt, hier, heute. Denn was Du heute nicht tust, kannst Du vielleicht nimmer mehr tun. Ich wollte, ich hätte und ich könnte –Ausreden, die ohne diese Ordnung nicht nur leicht von Lippen kommen, sondern geradezu zur Lebensphilosophie des Plebs geworden sind: die sinnlose Vergeudung der Lebenszeit.

      Ich will es noch einmal versuchen:

      Sex ohne Zeugung hat keinen Sinn. Sicher, nicht jeder Schuss ist ein Treffer, aber die Entkopplung der Lust vom Zweck ist das Thema des Lebens. Sex ohne Sinn ist der Tod jeder Schöpfung, jeder Art, jeder Rasse. Sex ohne Folgen verdammt zum Aussterben der eigenen Art. Du willst weniger Menschen auf dem Planenten? Dann geh mit gutem Beispiel voran und stirb ohne Nachwuchs, verzichte darauf, dass Deine Gene die Nachwelt bereichern.

      So wie die Gesellschaft der Frau Käßmann den Tod verdrängt, so verdrängt sie auch die Geburt und Leben; bringt es um ihren eigentlichen Sinn: Von Dir wird nichts bleiben ohne Kinder. Nicht einmal die Erinnerung.

      Das war der, nun ja, „tiefere“ Sinn dieses Textes.

      • Bauer Gerhard Says:

        Auch nicht jede Beerdigung ist öffentlich, da irrst Du. Oft genug finden Beerdigung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, nur im Familien- und Freundeskreis, das ist auch richtig so.

        Tu doch nicht so, als ob Du niemals Lebenszeit „vergeuden“ würdest.

        Was ist überhaupt vergeudete Lebenszeit? Willst Du oder Deine Religion festlegen was vergeudet ist und was nicht?

        Lebenszeit kann auch am Fließband, am Schreibtisch und wo auch immer vergeudet werden, genauso wie vor dem Fernseher oder abends in der Kneipe oder auch nicht.

        Sex ohne Zeugung hat keinen Sinn, dann müsstest oder solltest Du eine Menge Kinder haben oder Du hast wenig Sex oder bist nur schwach zeugungsfähig.

        Ich habe vor kurzem ein Gedicht über Freund Hein gelesen, da ging es um die Christianisierung Germaniens, da hieß es sie predigten die Liebe und brachten den Tod. Das ist vollkommen richtig. Vor allem brachten sie die Angst vor dem Tod, die Hölle, das Fegefeuer und was man unbedingt tun müsse um diesem zu entgehen.
        Niemand hat es nötig sich tagtäglich die eigenen Endlichkeit bewusst zu machen oder es sich von anderen täglich vorbeten zu lassen.
        Auch wie jemand seine Lebenszeit nutzt ist absolut seine Sache, die Sache eines Stammes, eines Volkes oder einer Kultur.

        Noch einmal der zitierte Text Käßmanns handelt vom öffentlichen Sterben (zeigen eines Videos vom Sterbevorgang des Papstes) und nicht von der Behandlung des Todes (Beerdigungen etc.). Eine Verdrängung kann ich hier nicht feststellen.

        Mich beschäftigt das Thema Tod, natürlich, aber nicht wegen Deines Textes, da beschäftigt mich die offensichtliche Konstruktion von Behauptungen und eine Kritik die am Thema des Zitates vorbeigeht. Du magst Käßmann nicht und da ist Dir jede Aussage der Frau recht um etwas zu bringen. Das ist mein Eindruck.

  6. ultramontanus Says:

    >Oft genug finden Beerdigungen
    >unter Ausschluss der
    >Öffentlichkeit statt, nur im
    >Familien- und Freundeskreis

    Wie das denn? Sperrt man da den Friedhof ab und kontrolliert die Zugänge?

  7. LePenseur Says:

    @ultramontanus:
    Es geht in der Regel viel einfacher: man schickt die Todesanzeigen erst danach ab. Mit dem Hinweis: „Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt“.

    Begräbniskibitze kann man dadurch zwar nicht 100%ig ausschließen, aber ggf. durch kurzes Beiseitenehmen und erklären, daß man bei diesem privaten Abschied nicht gestört werden möchte, in der Regel doch vertreiben.

    • Bauer Gerhard Says:

      So ist es.

      • Bauer Gerhard Says:

        Auch bei Todesanzeigen vor der Beerdigung findet man öfter den Hinweis, dass die Beerdigung im Familienkreise stattfindet.

        Dies wird i. d. R. auch akzeptiert, wer ist schon so unverschämt, sich auf eine Trauerfeier zu gehen auf der er nicht erwünscht ist. Man kann ja auch nach der Beerdigung das Grab des Verstorbenen besuchen und ihm die letzte Ehre erweisen oder während er aufgebahrt ist.

  8. Kassandra Says:

    @ BG

    Ich stimme Deinen Komentaren meistens zu, aber meiner Meinung nach greifst Du diesmal zu kurz. Es ist unerheblich, ob einzelne Beerdigungen öffentlich oder still stattfinden. Es geht MCP darum, dass Geburt und Tod aus der Öffentlichkeit verdrängt werden, dass man die Leute mit Offensichtlichkeiten nicht behelligen will, dass man die Leute ruhigstellen will, nicht dass die Leute auf die Idee kommen nachzudenken.

    Wenn Dir hingegen an jedem Tag klar ist, dass Du sterben wirst, werden Deine Entscheidungen und Deine Art zu leben ganz anders ausfallen. Und das ist gut so.

  9. Bauer Gerhard Says:

    @Kassandra
    In dem Käßmannzitat geht es um das öffentliche Zeigen von Sterben des letzten Papstes via Video. In unserer Gesellschaft werden weder Geburt noch der Tod aus der Öffentlichkeit verdrängt.
    Dieses Zitat und die darauffolgende Kritik an K. sind Gegenstand meiner Antwort, meine Antwort wurde erweitert nachdem mcp mir antwortete.

    Geburten werden doch nicht aus dem öffentlichen Leben verdrängt. Man sehe sich nur die Storchenschilder, Büchsen, riesige Tauffeierlichkeiten (Taufen waren mal ein bescheidener Akt, heute sind es sehr häufig große Feste) etc. an.

    Das einzelne Menschen den Tod oder das Sterben verdrängen ist klar und war immer so und wird immer so sein.
    Die Furcht vor dem Tod ist doch wesentlicher Bestandteil der christlichen Lehre. Seid immer schön brav, sonst kommt ihr in die Hölle. Wer den Geboten der Kirche folgt kommt in den Himmel etc. pp.. Der Tod ist das Druckmittel der christlichen Lehre schlechthin, nachdem mit dem Schwert christianisiert wurde.

    In diesem Zustand, täglich zu wissen, dass sie sterben werden können, lebten Soldaten in Kriegszeiten, ihr Leben änderte sich dadurch nicht unbedingt zum Besseren, auch wurden ihre Entscheidungen nicht unbedingt besser. Was immer das auch bedeuten mag.

    Ich würde mal sagen, ein junger Mensch, der täglich an sein Sterben denkt und sein Leben danach ausrichtet, hat ein Problem und es ist nicht sicher ob er ein hohes Alter erreichen wird oder vorher die Kurve kratzt oder in Depression versinkt.
    In manchen Altersabschnitten ist der Tod so gut wie nicht vorhanden und das ist gut so.
    Je älter der Mensch wird umso mehr beschäftigt er sich mit diesem Thema, ganz automatisch. Eltern, Verwandte, Freunde, Bekannte sterben da kann niemand umhin sich mit dem Tod zu beschäftigen ob er auf Beerdigungen geht oder nicht (wie. z. B. Goethe).

  10. Bauer Gerhard Says:

    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/01/20/piusbruder-richard-williamson-er-hetzt/wieder-gegen-israel.html
    Neues von Bischof Williamson.

  11. Elsa Says:

    @Gerhard Bauer: Es gibt kein Video, das JPII beim Sterben zeigt.
    Die letzten Bilder von JPII zeigten einen schwerstkranken Menschen, und NICHT einen Menschen im Todeskampf oder in Agonie.

  12. Bauer Gerhard Says:

    @Elsa

    Die EKD-Ratsvorsitzende, Margot Käßmann (Hannover), mokiert sich über die öffentliche Darstellung des Sterbens von Benedikts Amtsvorgänger, Papst Johannes Paul II. (1920-2005)…
    http://www.kath.net/detail.php?id=25287

    Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um ein Video handelt, wenn es sich um Bilder oder eine Bilderserie handelt, ist es im Prinzip nichts anderes.
    Darum geht es mir aber nicht, die von mcp zitierte Aussage von Käßmann gibt keinen Anlaß zur Kritik die von mcp geäußert wurde.
    „Man kann sich darauf verlassen: Wenn Käßmann den Mund aufsperrt, plappert sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dummes Zeug daher. …“

    Ich möchte daher noch einmal meine Behauptung wiederholen:
    „Was gibt es daran auszusetzen. Ich habe den Eindruck, es kommt nicht so sehr darauf an was jemand sagt sondern wer es sagt.“
    In diesem Fall kam die Aussage von der ungeliebten K. und schon ist es dummes Zeug. Wobei alles nachfolgende dann mehr als konstruiert ist und nicht in Zusammenhang mit dem Zitat steht, da müssten dann andere Beweise angetreten werden.

  13. Bauer Gerhard Says:

    Das Interview mit Bischof Williamson auf YouTube.

  14. Bauer Gerhard Says:

    mcp, hast Du aufgegeben und den Blog geschlossen?

  15. Don't care Says:

    Wie Paulchen Panther im Abspann ?:
    Heute ist nicht alle Tage – ich komm wieder, keine Frage“
    🙂

    • Mcp Says:

      Wer ist Paulchen Panther?

      • Don't care Says:

        Eine amerikanische Trickfilmfigur, auch „Rosaroter Panther“. (Ich gestehe: Relikt aus infantilen Fern-Glotz-Anwandlungen.)

        Fanden wir aber dennoch luschtig, nicht zuletzt, wegen der trocken ironischen Kommentare in Versform v. E. Storeck.
        Näheres siehe:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Der_rosarote_Panther_(Fernsehserie)
        🙂

      • Mcp Says:

        Ja, hier offenbaren sich meine „Bildungslücken“. Manchmal komme ich vor wie Kaspar Hauser. 🙂

      • Don't care Says:

        Selber hamwa ebenfalls jede Menge Bildungs??-Lücken dieser Art (Kino- & Fernseh-Götzen). Nur hattmer noch genügend kindischen Restbedarf an Slapstick- u. Cartoon-Serien. (Als da waren: „Schweinchen Dick“, „Buggs Bunny“, „Dick un Doof“ u. andere Stummfilmserien, etc. :-(, 😦

      • Mcp Says:

        Ja, den kindischen Bedarf kenne ich. Meine Frau tadelt meine total sinnlosen Blödeleien und Raufereien mit meinen Jungs regelmäßig. Selbst meine Tochter, die Jüngste von allen, hält mich in solchen Augenblicken für ein erziehungsbedürftiges Kleinkind. Ich nehme an, von solcherart männlichen Bedürfnis ist der Genuss von derartigen Zeichentrickfilmen motiviert.

  16. Don't care Says:

    Da fällt mir spontan noch ein grosser Themenkomplex ein:
    „Komik, Humor und ihre Verteilung auf die Geschlechter.“

    Das wäre Stoff für einen eigenen Thread.
    Abr in kürze nur soviel:
    Wo und wann gab es jemals grosse Humoristinnen, Komikerinnen, Satyrikerinnen ????? (Als kreativ schaffende)

    Warum waren/sind die Losers und Underdogs (Chaplin, Hardy, Laurel, Keaton, etc, die, über die gelacht wurde) immer Männer ????

  17. Elsa Says:

    @don’t care: Wer an dem Fortbestand des Menschengeschlechtes dadurch arbeitet, dass er sich alle Jahre wieder einmal einen fast medizinballgroßen Kinderkopf durch den Geburtskanal pressen lässt, hat keine Zeit mehr für dämliche Kinkerlitzchen wie Satiren schreiben.
    Ich spreche da allerdings nicht von mir.

    • Don't care Says:

      Ach ja, wieder dieses idiotische Mantra vom armen, geplagten Weib. So eine perfide, verlogene Verdrehung.

      Dass der männliche Teil der Menschheit die existenzielle Versorgungslast tragen muss/te und dennoch Zeit für geistige Dinge hatte, bis hin zu den Künsten und sogar Humor, interessiert keine Sau.
      Was habt ihr Weiber im Lauf der Menchheitsgeschichte denn schon geleisetet, hä ? – Habt euch von den grossen Zampanos (Platzhirschen) durchfüttern lassen, und dafür durften euch diese gelegentlich (wenn eure Dressurstrategie es zuliess) besteigen. Dann Bälger hochpäppeln, für die ER dann malochen und rackern durfte. Das ist schon eine arge Mühsal, mir laufen die Tränendrüsen schon über.

      Und heute habt ihr die grosse und unverschämte Fresse drauf.
      Ich kann nur wiederholen:
      Wären Männer die Fieslinge, als die sie in den perfiden feministischen Insinuationen verleumdet wrden, würde der ganze Planet von den Schlägen widerhallen, die auf die ganze rotzfreche, impertinente, infame und penetrante Weiberschaft niedersauste.

      Für Humor und Komik gehört eine gewisse ironische Distanz zu sich selbst und eine Art geistoge Grösse, ein intellektuelles Format. Das kenne ich vom Weib nicht. Da fällt mir immer nur ein Egoismus, Narzsissmus und eine kleinliche Selbstbezogenheit auf, die keinen Platz zum Transzendieren des banalen und alltäglichen lässt, was eine Vorraussetzung für Humor wäre.

  18. Bruno Mayer Says:

    Wann sterben eigentlich die sterblichen Überreste der nicht normal Sterblichen? Ist es da nicht besser ein normal Sterblicher zu sein. Toten, womöglich noch mit einem „Lebewohl, die letzte Ehre zu erweisen ist ein komisches Gehabe der Betroffenheit. Fast alle wünschen sich nur einen schmerzlosen, dem Einschlafen gleichen, Tod. Die Geburt und der Tod bleiben doch, trotz allem was dazwischen liegt, immer die entscheidendsten Ereignisse, über sein oder nicht sein und in jeder Kultur gibt es dazu Rituale.
    Ob nun der Tod, das Begräbnis oder die Verbrennung, in welchem Kreis und in welcher Art auch immer, standesgemäß oder einfach abgewickelt wird ist Charaktersache.
    http://www.angelfire.com/d20/wanderer0/nekrologie.html#2.5.22

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: