Rechtsextremer Rowdy

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Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat seinen Gegnern vorgeworfen, die Kritik am Sozialstaat durch den Vorwurf des Rechtsextremismus abwürgen zu wollen. Statt ihm sachlich zu widersprechen, sei er „als letztes Argument in die rechte, ja sogar braune Ecke gestellt“ worden, schreibt Westerwelle in einem Beitrag für die Welt. In der Debatte hätten sich seine Kritiker vor allem an seiner Wortwahl gestoßen, „die der Politischen Korrektheit nicht entspricht“.

Er sei dabei aber genau von denen, die ihn wegen „angeblich ungebührlicher Wortwahl“ kritisierten, „wahlweise als Esel oder Pferd, als Nero oder Caligula, als Rowdy oder Brandstifter“ bezeichnet worden. Über das politische Klima urteilte der Vizekanzler: „Wie weit muß man eigentlich der Linkspartei hinterhergerutscht sein, daß man Leistungsgerechtigkeit für rechtsradikal hält?“[1]

Der polnische Außenminister entdeckt die Niederungen des bundesdeutschen „Antifaschismus“. War er es nicht, der die Kritik an seiner Haltung in der Causa Steinbach als „rechtsextrem“ brandmarkte und dafür viel Beifall von seinen Parteifreunden erhielt? Willkommen im Klub der „Rechtsextremisten“ Herr Westerwelle.
[1] JUNGE FREIHEIT; Westerwelle kritisiert Politische Korrektheit.

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2 Antworten to “Rechtsextremer Rowdy”

  1. Don't care Says:

    Na klar, wenn die Faschokeulenschwinger mal ihre eigene Medizin zu kosten kriegen, die sie sonst so freigiebig verordnen, lernen sie den „Wohlgeschmack“ und die „heilsame Wirkung“ selbigster alsbald zu schätzen.
    Tja, Schwesterwellchen, wer anderen dauernd und überall Gruben gräbt, ist nicht nur selbst ein Sch(w)ein-Heiliger, sondern fällt zwangsläufig auch mal selber hinein, da kaum jemand auf die Dauer die richtige Hüpf-Frequenz- und -Weite beherrschen kann, um an den oft perfide getarnten Gruben vorbeizutanzen.

    Und liegt man erst mal drin, hebt das Wett-Diffamieren ringsherum an. Denn wer nicht laut genug „Pfui, (brauner) Teufel“ hineinblökt, läuft Gefahr ebenfalls hineingestossen zu werden.

    Die Dekontaminations- und Bussgang-Rituale, die „Schwesterle“ sich da aufgeladen hat, um sich wenigstens halbwegs „reinzuwaschen“ dürften mordsmässige Aussmasse annehmen und sich über Wochen bis Monate hinziehen.

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