Vergesst die CDU

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Gerade hat die JUNGE FREIHEIT aufgezeigt, daß die CDU zwar gern vom „christlichen Menschenbild“ redet, tatsächlich aber – Stichwort Gender Mainstreaming – eifrig an der politischen Abschaffung von Mann und Frau arbeitet, prompt läßt sich die Partei ein weiteres Mal auf frischer Tat dabei erwischen, wie sie diesen Vorwurf bestätigt: Ausgerechnet der angeblich konservative neue Stuttgarter Ministerpräsident Stefan Mappus beruft Regina Ammicht Quinn zur Staatsrätin für gesellschaftliche Werteentwicklung sowie interkulturellen und interreligiösen Dialog.[1]

Ich hab es aufgegeben. Es mag zwar innerhalb dieser Partei einige – gefrustete – Konservative geben – siehe CDU-Blog – aber diese sind gänzlich einflusslos und schlimmer noch – wenn sie Einfluss bekommen, sind ihre konservativen „Grundüberzeugungen“ nur noch ungenehmer Ballast: siehe Mappus. Vergesst die CDU: siehe Kühnelt-Leddihn.
[1] JUNGE FREIHEIT; Das schwarze Kukucks-Ei

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13 Antworten to “Vergesst die CDU”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Vergesst die CDU.
    Wählt NPD.

    • Mcp Says:

      Nenne mir nur einen vernünftigen Grund warum ich Demokraten wählen sollte.

      • Bauer Gerhard Says:

        Wen würdest Du wählen, wobei wählen ja schon wieder ein bestimmtes Maß an Demokratie voraussetzt. Gotterwählte Herrscher werden nicht gewählt, sich an die Macht kämpfende Menschen werden auch nicht gewählt.
        Wenn Du wählen willst, musst Du Demokraten wählen.
        Das hat nichts damit zu tun, dass das derzeitige parlamentarische System nichts mit Demokratie zu tun hat. Das ist eine andere Sache.

      • Mcp Says:

        Du verwechselt Wahl und Demokratie. Karl der Große wurde auf den Reichstagen gewählt, aber niemand käme auf die Idee solche Versammlungen mit Demokratie zu bezeichnen. Wählen durfte der Hochadel, also Leute die selber wählbar waren.

        Auch der Papst wird gewählt, aber nur von Leuten, die selber Papst werden könnten und nicht von jedem hergelaufenen Plebejer.

        Ich bin nicht gegen die Wahl, sondern dagegen, dass jeder Idiot wählen darf.

      • Bauer Gerhard Says:

        Du verwechselst Wahlrecht und allgem. Wahlrecht. Wenn die deutschen Kaiser gewählt wurde, dann war dies durchaus ein demokratischer Akt.

        Wie willst Du auswählen, wer wählen darf und wer nicht? Wer legt fest, dass dies so sein soll? Du?

      • Mcp Says:

        Ein vernünftiger Ansatz wäre, dass ausschließlich Steuerzahler wählen dürften. Schließlich bezahlen diese alle Ausgaben des Staates. Es würde mit Sicherheit dazu beitragen den wuchernden Sozialstaat auf ein notwendiges Maß zurück zu stutzen. Man könnte über die Höhe der Steuern sogar die Stimmen gewichten, was denjenigen, die viele Steuern zahlen mehr politischen Einfluss sichern würde.
        Damit wären die fiskalischen Probleme einer „Demokratie“ in den Griff zu bekommen, aber nicht die Personalfrage gelöst. Zur Ausübung bestimmter Berufe, wie zum Beispiel Arzt ist eine Ausbildung erforderlich und ein junger Arzt wird nicht gleich auf Patienten losgelassen, sondern muss erfahrenen Kollegen über Jahre assistieren. In anderen Berufen gelten ähnliche Beschränkungen. Nur in der Politik darf jeder Gauner ohne jede Qualifikation Politiker werden und uns vielleicht sogar regieren. Es war Spengler, der in seiner Rede an die deutsche Jugend genau diesen Umstand bemängelt hat. Politik ist ein Beruf wie jeder andere, und wie in anderen Berufen sollte ein Politiker eine entsprechende Ausbildung durchlaufen müssen und Erfahrungen vorweisen können, die belegen, dass er für Aufgaben, für die er sich bewirbt, auch qualifiziert ist.

        Wenn man das alles realisierte, hätte man zwar keine Demokratie mehr, aber wenigstens die Voraussetzungen für ein funktionierendes Staatswesen geschaffen. Im Grunde braucht man, wenn man aus der Politik einen Beruf macht, auch keine Wahlen mehr. Dass hierarische Systeme stabil sind, das beweist das Militär. Dort wird man auch nicht gewählt, sondern ernannt und zwar nachdem man sich für höhere Aufgaben in den Augen seiner Vorgesetzten qualifiziert hat. In der katholischen Kirche funktioniert das seit 2000 Jahren und niemand schwafelt dort von einer „Diktatur des Papstes“. Im übrigen, auch die Wirtschaft zeichnet sich durch Abwesenheit von Demokratie aus. Ich wäre gespannt auf den Betrieb in dem alle Mitarbeiter bis zur Putzfrau hinunter demokratisch bestimmen dürften, wohin die Reise geht. Vermutlich kämen wir aus dem Lachen nicht mehr heraus. Was in der Wirtschaft nicht funktioniert, soll ausgerecht im Staat funktionieren? Schon mal einen Blick auf die enorme Verschuldung aller Demokratien und Hans-Hermanns Hoppes Buch „Demokratie – ein Gott, der keiner ist“ geworfen?

        Nochmal die Frage, die Du immer noch nicht beantwortet hast: Nenne mir einen einzigen Grund, warum ich einen Demokraten wählen sollte?

  2. sinus Says:

    oder „Die Linke“, dann gehts schneller.

  3. bürgli Says:

    Vergesst die NPD, grunz!
    Wählt CDU.

  4. Bauer Gerhard Says:

    Jeder zahlt MwSt., Mineralölsteuer.
    Was ist mit Rentnern, die unter der Steuergrenze sind.
    Was mit Hausfrauen, Bäuerinnen, Geschäftsfrauen die im Familienbetrieb mitarbeiten usw. usf..

    Was ist mit Beamten, die ausschließlich von Steuergeld bezahlt werden.

    Das ist kein Ansatz, so etwas hatten wir schon einmal.

    Allgemeines Wahlrecht muss sein.
    Die Parteienmacht muss gebrochen werden, der Reichstag muss so zusammengesetzt werden, dass alle Schichten des Volkes vertreten sind, nicht nur die Auserwählten, von Parteien auserwählte.
    Ein Teil müsste in direkter Wahl gewählt werden, wie heute auch, die Zweitstimme wird nicht mehr an Parteien vergeben, sondern an Kandidaten von gesellschaftlichen Verbänden, AG-, AN-, Mütter-, Eltern-, Handwerker-, Bauern- usw. usf.. Diese könnten z. B. nach deren Anteil am Volk gewichtet werden.
    Das Staatsoberhaupt muss direkt gewählt werden, den Kanzler stellen, wie auch in der Weim. Rep.. Die Exekutive muss dem Zugriff der Legislative entzogen werden, wie auch umgekehrt. Gewaltenteilung.

    Wählen/abstimmen ist immer ein demokratische Akt, ob Du die Zahl jener die wählen dürfen einschränkst oder nicht. Vernünftigerweise wird immer eingeschränkt wer wählen darf und wer nicht. So dürfen Ausländer nicht wählen, Kriminelle dürfen nicht wählen, Nichtgeschäftsfähige, Jugendliche und Kinder ebenso.
    Ich habe insofern Deine Frage beantwortet, wenn Du sie nicht akzeptierst, kann ich nichts machen.

    Du hast meine Frage, wer denn dieses Wahlrecht absegnen soll, das Du vorschlägst, nicht beantwortet.

    • Mcp Says:

      Bevor ich antworte, frage ich vorsichtshalber nach: Bist Du ein geborener Ossi?
      Ich frage, weil mir einige Formulierungen so sattsam bekannt vorkommen: „alle Schichten des Volkes“ usw. Nichts weiter als hohle linke Phrasen, die man genauso sicherlich auch im Parteiprogramm der Linkspartei finden kann. Oder in dem einer linken westlichen Splittergruppe, die irgendwann ihren „nationalen“ Charakter entdeckte, um dann ins „rechte“ Spektrum zu fluktuieren, obwohl sie in den gleichen trüben Gewässern fischt, wie es ihre linken Ex-Genossen tun. Nimm das nicht persönlich, aber so wie Du in deinen letzten Texten rüberkommst, klingst du immer mehr nach einem Genossen aus dem Hamburger Schanzenviertel. Zumindest argumentierst Du erstaunlich ähnlich.

      Ich sage es nochmal, Du verwechselt das Wahlrecht mit Demokratie. Demokratie hat nichts mit Wahlen zu tun, sondern bedeutet – im griechischen Sinne – die Herrschaft des Demos, des Volkes. Die Herrschaft kann sich in verschiedenen Formen äußern – unter anderen in dem einer „demokratischen“ Diktatur. Ich glaube die Kommunisten benutzten einen ganz ähnlichen Begriff. Die östlichen Volksdemokratien aus der Zeit des Kalten Krieges entsprachen genau diesem Muster.

      Im übrigen, du willst mich offenbar missverstehen: Jeder Klippschüler hätte aus meinem Text die Art der gemeinten Steuer problemlos seziert: Natürlich sind ausschließlich die verschiedenen Arten der Einkommenssteuern gemeint, also die einzige Quelle, woraus ein Staat seinen Reichtum generieren kann. Aus der Mehrwertsteuer, die der Staat von einem Sozialfall geniert, wird er nicht reich sondern arm. Mathematik scheint auch nicht Deine Stärke zu sein.
      Du bestätigst genau meinen Verdacht, dass die NPD nichts weiter als ein Rechtsausleger der Linkspartei ist. Wer Voigt wählt, wählt Lafontaine. Wer Lafontaine wählt, wählt den Sozialismus.

      • Bauer Gerhard Says:

        Auch die demokratische Diktatur wird durch das Volk entschieden. Wahlen und Abstimmungen sind unverzichtbare Elemente der Demokratie. Wie anders sollte sich Volksherrschaft ausdrücken können?
        Davon ab, wenn in einem Verein beispielsweise abgestimmt wird, wird auch dies umgangssprachlich als demokratisch bezeichnet. Das bedeutet, dass auch nach demokratischem Verfahren im alltäglichen Leben verfahren werden kann.

        Ein Großteil Steuern dieses Landes werden durch indirekte Steuern bezahlt, nicht durch die Einkommenssteuer.
        Du solltest Dir dazu die entsprechenden Informationen beim Bundesfinanzministerium besorgen, bevor Du überheblich antwortest.

        Ist diese Überheblichkeit Dein neuer Stil? Kannst Du nicht mehr als über die Person des Gegenübers polemisieren und von oben herab Vermutungen und Unterstellungen verbreiten. Ist ein schlechter Stil.

        Einkommensssteuer die einzige Art, des Staates seinen Reichtum zu generieren. Da musst Du noch einiges dazulernen, diese Erkenntnis zeugt von schlichter Unkenntnis eines volkswirtschaftlichen Erstklässlers. Nur mal zum Probieren, wie Deine Medizin schmeckt. Ist diese Art der Diskussion förderlich, ich denke nicht aber so wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

        Zu Deiner Eingangsfrage, die werde ich selbstverständlich nicht beantworten. Das geht Dich schlicht und ergreifend nichts an und ist zur Beantwortung nicht notwendig.

        Wie willst Du das von Dir vorgeschlagene Wahlrecht einführen?
        Wenn Du es nicht auf demokratischem Wege machen willst, dann gibt es nur den gewaltsamen Weg unter Ausschaltung des allgemeinen Willens des Volkes.

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