Schiere Mordlust

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Am 7. März waren Angehörige des muslimischen Nomadenstammes Hausa in drei überwiegend von Christen bewohnte Dörfer eingedrungen und hatten die Bewohner mit Macheten, Pfeil und Bogen sowie Schusswaffen bedroht und massakriert. Dabei riefen sie nach Angaben von Augenzeugen: „Allah ist groß!“ [1]

Irgendein blitzgescheiter Erklärbär von der schnellen Eingreiftruppe zur sofortigen Weltverbesserung hat das Massaker so erklärt: Das ist kein religiöser Konflikt, sondern ein Verteilungskampf ausgelöst durch die Folgen der Erderwärmung.

Damit ist dann auch die Schuldfrage hinreichend aufgeklärt, denn wer die „böse“ Erderwärmung verursacht, ist dem durchschnittlich konditionierten Mitteleuropäer hinlänglich bekannt. Man fühlt nach solchen „Erklärungen“ so, als hätte man dem „armen“ Moslem die Machete höchstpersönlich in die gedrückt, was vermutlich auch der Sinn solch hirnrissigen Geschwafels ist.

Menschen bringen sich mindestens seit der letzten Eiszeit gegenseitig um und das Klima hat damit genauso viel zu tun, wie die Zahl der Sonnenflecke mit dem Liebesleben gewöhnlicher Dummschwätzer. Einen aufgehetzten Mob treiben keine anderen Motive als die schiere Mordlust. Diese Gier schläft im Wesen des Menschen seit grauer Vorzeit und jede Religion oder Ideologie ist geeignet sie zu wecken.

[1] Nigeria: Massaker löschen Generationen von Christen aus

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4 Antworten to “Schiere Mordlust”

  1. Arminius Says:

    Allahu Akbar ist einfach nur falsch übersetzt worden. Die politisch korrekte Übersetzung lautet: Mir ist warm.

  2. Don't care Says:

    Vielleicht heisst das: „Weniger Menschen, weniger CO2“

  3. bloggerstammtisch Says:

    von mitspieltheater@googlemail.com Verzeiht mein böses Züngchen und
    die Tatsache,dass es mir offenbar ungeschlachten Kannibalen weniger
    persönlich um die Toten geht, sonern vielmehr bemerke ich eine Welt-
    Änderung.Die Änderung ist die, daß man so etwas noch vor 5 Jahren
    gar nicht oder erst viel später überhaupt erfahren hätte. Dieser“wünschens-
    werte Turbo“in unserem SOZIALEN NACHRICHTENSYSTEM hat etwas
    enorm Positives. Jeder Handy-Besitzer wird jetzt zum Reporter vor Ort
    und mit allen diesen bedauerlichen Ausfällen wird sich der Islam ändern
    müssen.Ich setze darauf, daß jeder mal in eine Buchhandlung geht und
    den Koran selbst liest. Dann passiert nämlich das „Dr.Martin Luther Syn-
    drom, im Koran gibts nämlich weder ein Kopftuch noch eine Belohnung
    für das Töten Ungläubiger.Und auch keinen Zwangs-Bekehrungs-ABLASS

    • Mcp Says:

      Verzeihen? Ja klar, sie sind nämlich auf dem Blog des Meisters aller „bösen Züngchen“ gelandet.

      Ich tippe mal: Sie wollen mir einen Handyvertrag mit dem Argument „mit Handy hätte es Hitler nie gegeben“ aufschwatzen.

      Dumm gelaufen, Stammtisch: Ich glaube an den Teufel und nicht an Hitler. Und das Handy hätte die Damen in 1933 dazu benutzt, kleine Bildchen ihres Idols auszutauschen. Ich wette, ein „Führer-Nacktscanner“ oder die Melodie „Die Fahne (Stange) hoch“ wären damals echte Verkaufsschlager geworden.

      Nichts was der Mensch erfindet, ändert seine Natur. Schon gar nicht ein Handy und garantiert kein „Reporter“. „Reporter“ haben zu jeder Zeit die Mächtigen bejubelt – was ihre originäre Aufgabe ist – und ein typisches „soziales Nachrichtensystem“ war das Spitzelnetzwerk, mit dem die Stasi die „DDR“ überzog, das sich am Blockwartsystem der Nazis orientierte.

      Das „Handy“ perfektioniert es. Echt fortschrittlich. Für Spitzel.

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