Die letzte Neige

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Zuvor hatten die Jungsozialisten in der SPD (Jusos) sowie die Grüne Jugend die „Eislinger Erklärung“ als skandalös bewertet. Mit ihr versuche die JU, sich „auf Kosten von Migranten, Homosexuellen oder Frauen zu profilieren“, so der Juso- Kreisvorsitzende Matthias Genchi.[1]

„Diskriminierend“, „geschmacklos“ und „skandalös“ sind zwar keine Argumente, die sich mit dem CDU-Thesenpapier inhaltlich auseinandersetzten, aber die „Vorwürfe“ reichen in dieser Republik vollkommen aus, um den politischen Gegner zu diskreditieren und ihn durch heftiges Flankenfeuer unterstützender Lynchmedien einzuschüchtern: Das Zauberwort heißt „rechtsradikal“ und das ist man schon, wenn man die eigenen politischen Traditionslinien verteidigen will .

Unter Ägide der CDU-Weiberröcke und Hosenanzüge hat sich die Grenze, an der solche Vorwürfe „en mass“ abgefeuert werden, sehr deutlich in die Richtung verschoben, an der vor Fünfjahresfrist noch die „politische Mitte“ stand.

Es würde nicht wundern, wenn die wackeren CDU-Provinzler sich in Bälde zurückziehen müssen, weil die politische Führung der CDU längst auf der anderen Seite der Barrikade kämpft und ihren eigenen Parteisoldaten das Deckungsfeuer verwehrt. In ein paar Jahren werden solche Ansichten wohl schon für einen standrechtlichen Parteirausschmiss taugen.

Man kann nur hoffen das der roten Angela der Laden in Bälde mit einem lauten Knall um die Ohren fliegt, aber zu befürchten steht, dass der karrieregeile Opportunismus auch diesmal die Oberhand gewinnt, weil dieses Grobzeug immer dort in Mehrheit angeschwemmt wird, wo es Pfründe und Macht zu verteilen gibt.

Was man heuer Pragmatismus nennt, war gestern kläglicher Opportunismus: der Machtwille um jeden Preis entleert den Inhalt zur hohlen Form; eine leere Coladose mag für sich genommen noch eine Weile noch ästhetisch wirken, aber irgendwann wirft man die leere Hülle weg, auch wenn sich auf dem Boden noch eine Neige des einstigen Inhaltes sammelt.

[1] JUNGE FREIHEIT – Wochenzeitung aus Berlin: Junge Union wehrt sich gegen Rechtsextremismus-Vorwurf.

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3 Antworten to “Die letzte Neige”

  1. Arminius Says:

    Am 9. Mai haben es erst einmal Rüttgers und Laschet hinter sich. Danach wird sich auch Merkel entscheiden müssen, ob sie ihr Projekt 18 weiterverfolgen will.

  2. Don't care Says:

    Hierauf können wir alle gepflegt einen lassen, dass Hosenanzug ihr Projekt unbeirrt weiterverfolgen wird.
    Wie ich zum vor-vorigen Beiträge „Unzufriedenheit“ bereits „senfdazugeben“ beliebte, wird die bundesdeutsche Schafsnasenherde vertreten durch ihre Sprachrohre „Qualitätsmedien“ nach noch mehr Soziali-/Ökologi/Femini-/Multikulti-smus krakeelen. Deshalb werden die Rot/Grünen-Scharlatane nach so langen Entzugserscheinungen der altgescheiten/wichtgheimerischen Westphalen wieder dankbar in den Mutterschoss der Landesregierung aufgenommen werden, wo sie ihre segensreichen Traumtanz-Bälle wieder eröffnen werden.
    Wie Öl werden die hehren Phrasen der Linksgrünfeministischen PolitkerInnen den progressiv-weltoffenen-sozialgercht-solidarisch-anntifantischen Westphalinskis hinunterlaufen.

  3. Don't care Says:

    Noch einen drauf:
    Einen noch dickeren kann jeder darauf lassen, dass das paranoide Klima von Jahr zu Jahr wahnwitziger und totalitärer wird. Die allesdurchseuchende Feigheit, das Duckmäusertum, die Kriecherei und Schleimerei sind strukturell selbsterhaltend, ja noch mehr, selbstverstärkend.
    Das konstitutionell boshafte und infame, rücksichtslose und grössenwahnsinnige Weiberrock/Hosenazug-Mafiatum wird seine maliziöse Diffarmierungs/Erpressungs-Strategien süffisant feixend ausbauen und ausdehnen.
    Die 68-Hohepriester werden immer gnadenloser und verbissener ihre oberkranken Katechismen gegen die Realität und gegen das (deutsche) Volk durchpeitschen.
    Die Musels und sonstige Mi-Hi-Grus werden immer impertinenter grössere Stücke vom „grossen Kuchen“ fordern (und einstreichen), gleichzeitig immer weniger „Leistung“ erbringen.

    Jeder „Indigene“ Deutsche, der solchen Irrsinn auch nur zaghaft zu artikulieren wagt, wird immer schriller niedergeschrien und mit der Fascho-Keule traktiert werden.

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