Zu schön, um wahr zu werden

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Es ist ein politischer Paukenschlag: Der hessische Ministerpräsident Roland Koch wird sich aus der Politik zurückziehen. Der CDU-Vize regiert seit 1999 in Wiesbaden. Lesen Sie hier, was Roland Koch auf der Pressekonferenz zu seinem Rücktritt erklärt hat.[1]

Die Union wird immer „unwählbarer“, könnte man formulieren, sofern es eine solche Steigerungsform gäbe. Mir fällt auf der konservativen Flanke niemand ein, der genügend Eier in der Hose hätte, um Kochs Platz auszufüllen. Die CDU driftet weiter nach links.

„Politik ist nicht mein Leben“ – ich glaube ihm kein Wort. Er wäre der Mann, dem die Gründung einer konservativen Alternative am ehesten zuzutrauen wäre, um das ossifizierte Merkel-Kollektiv auszukontern. Koch, ein Lafontaine von rechts – zu schön, um wahr zu werden.
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[1] Pressekonferenz: Koch tritt zurück – „Politik ist nicht mein Leben“; WELT ONLINE.

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3 Antworten to “Zu schön, um wahr zu werden”

  1. Don't care sagt Says:

    Ich seh da schwarz, oder eher gerade NICHT schwarz für eine neue konservative (und christliche) Partei. –

    Denn die linksfaschistisch/bolschewistische Hetzpresse wird doch nix unversucht lassen ein solches Phänomen im Keim zu ersticken. Die Exponenten einer fiktiven „CDU 2.0“ würden schon im Vorfeld sturmreif geschossen, diffamriert, stigmatisiert, diskrediert mit aller Perfidie, Infamie und Impertinenz, die nur denkbar ist.

    Das würde dem deutschen Stimmvieh auch wieder eine saftige Lehre sein: Wählt ihr wen anders als unsere „linksgrünfeministischschwulen Lieblinge“, werdet ihr solange mit den bekannten Keulen (Nazi/Macho/Öko) terrorisiert und tyrannisiert, bis euch das Wasser im Arsch kocht und ihr entnervt und zermürbt euer Kreuzchen dort hinsetzt, wo wir es haben wollen.

  2. institorius Says:

    als nicht-deutscher frrage ich mich aber, ob Koch wirklich die konservative Heilsfigur ist? Immerhin ist er ja offenbar tibetischer Buddhist, oder irren da die Klatschzeitungen bei meinem Friseur?

    • Mcp Says:

      Nein, Koch ist keine Heilsfigur. Aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. (Ein deutsches Sprichwort) Wenn er, der Koch, zusammen mit dem Merz, das Merkel „deckeln“, noch viel besser demütigen könnte – ich würde beiden ein Denkmal setzen. Aber die „Eier“ haben sie nicht. Insofern …

      Woher kommst Du?

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