Linke Lebenslügen

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Durch den Geburtenabsturz droht der Kollaps der Sozialsysteme. Doch ist dieser Zusammenbruch überhaupt noch aufzuhalten? Konservative Politiker wollen mit einer „demografischen Offensive“ gegenhalten. Sie fordern eine Mütterquote, also eine Bevorzugung im Arbeitsleben. Ihre Devise: Neue Eltern braucht das Land.[1]

Bevorzugung von Müttern im Arbeitsleben: Abgesehen von der Tatsache, dass solche Forderungen Väter diskriminieren – zum Kinder zeugen und erziehen gehören immer zwei, ist das doch genau die Politik, die uns die demografische Katastrophe erst eingebrockt hat. Es sind doch gerade die gut Ausgebildeten und im Berufsleben stehenden Frauen, die aus Karrieregründen als Mütter meistens ausfallen oder eine Einkindfamilie, mit anschließender Scheidung präferieren. Die brauchen keinen Extrabonus, der macht sie nur noch karrieregeiler, um im Berufsleben zu bestehen, sondern eine andere Einstellung zu Beruf, Karriere, Familie und Kindern.

Das ist keine fiskalische, sondern eine Frage von Lebens- und Leitbildern, von Einstellungen und Überzeugungen, kurz dem, was Hegel den Zeitgeist nannte: siehe die „taffe“ Karrierefrau.

Wenn sich hier nichts ändert, wird sich auch an der demografischen Entwicklung nichts ändern. Die größte Lebenslüge der Linksliberalen ist die, von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Neunzig Prozent der Ehen gegen wegen des Berufes kaputt, weil sich Kinder und Eheleute auseinanderleben, weil nicht mehr „die Familie“ sondern „die Arbeit“ im Zentrum des neugeistigen Denkens steht.

Kurzfristig lässt sich das nicht berichtigen, weil der linksliberale Mainstream, der sich seit 1968 hier überall breitgemacht hat, sich längst entschieden hat, wie er das demografische Problem zu lösen gedenkt: Nicht durch mehr Kinder, sondern durch Forcierung der Massenzuwanderung auf Kosten der autochthonen Bevölkerung.[3]

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[1] Demografie: Politiker fordern Mütterquote für mehr Kinder – Nachrichten Politik – Deutschland – WELT ONLINE.
[2] Warum sich eine Frau eine moderne Karriere „gönnen sollte, erschließt mir genau so wenig wie die exakt gleiche Fragestellung für einen Mann. Um was genau zu tun? Um einen acht- oder mehrstündigen Tagestag lang nicht ihren eigenen Interessen zu frönen, sondern sich für fremde Profitinteressen zu prostituieren. Denn genau das haben die 68iger fertiggebracht: Die Frau muss sich neuerdings nicht nur sexuell prostituieren, sondern in der Arbeitswelt auch so tun, als wäre sie ein perfekter Mann.
[3] Wobei ironischerweise die jährliche Auswanderungsquote, die der Einwanderung übersteigt. Zudem wandern gut Ausgebildete ab und Ungebildete in Massen ein. Wie lange das noch gut geht, kann sich jeder Idiot an zehn Fingern abzählen. „Die Heraufkunft des Weibes“, schreibt Evola sinngemäß in seiner „Revolte gegen die moderne Welt“, „leitet den Niedergang einer Hochkultur ein“. Heute muss man nicht mehr in Lehrbüchern blättern, sondern kann diese historischen Prozess „live“ beobachten.

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