Guttenberg: Noch kein Rücktritt

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Nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ soll der CSU-Politiker gegenüber Freunden und Vertrauten gesagt haben, er denke ernsthaft an Rücktritt. Auslöser sei die Empörung darüber, dass im Bundeskanzleramt ohne sein Wissen ein Gutachten zum Kundus-Untersuchungsausschuss erstellt worden sei.[1]

Die Wasserträger legen schon eifrig Brennstoff nach, um das Feuer zu schüren: Die Diskussion um die Wehrpflicht droht zum nächsten Debakel für den gebeutelten Minister zu werden.
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[1] Klarstellung: Guttenberg dementiert Rücktrittsgedanken; WELT ONLINE.

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4 Antworten to “Guttenberg: Noch kein Rücktritt”

  1. Arminius Says:

    Noch so ein Rückritt und ich bin verloren.

    Erika

  2. moise trumpeter Says:

    Guttenberg geht – Gauck wird Bundespräsident den niemand will und Merkel kann mit dem feisten Schweinchen Schlau ihre ‚weiter so‘ Traumkoalition bilden in der sie nix zu verändern/entscheiden braucht und mit der sie für kostspielige Scheinaktivitäten (Gender, Klima usw.) noch ein paar Jahre Lob von den linksliberalen Medien einheimsen kann, bis uns die Wirklichkeit einholt.
    Ich glaube Sie haben mit dem letzten Betrag recht, die Frau ist taktisch unheimlich geschickt, sie braucht die große Koalition und die SPD braucht sie auch, so könne alle noch ein Weilchen ihre Pöstchen sichern und so tun als ob alles in Ordnung wäre im linksliberalen Schlaraffenland BRD.

    • Mcp Says:

      Vermutlich wird es nicht so kommen: ich hatte mit politischen Prognosen bisher wenig Glück. Aber aus den Indizien lässt sich eine perfekte Beweiskette formen, in die sich auch Gauck nahtlos einfügt. Der Mann ist doch kein Wunschkandidat der SPD oder der Grünen. So eine Idee zaubert man nicht, wie geschehen, diskussionslos aus dem Hut.

      • moise trumpeter Says:

        93 Stimmen von Schwarz-gelb bräuchte Gauck um im dritten Wahlgang mit relativer Mehrheit gewählt zu werden (wenn außerdem Rot-grün geschlossen für ihn stimmt), das wären fast zweidrittel der liberalen Stimmen. Da mit einer Wahl Gaucks die Liberalen garantiert von ihren Fleischtöpfen vertrieben werden, wird die Parteidisziplin wohl stärker sein. Allerdings genügen nur 23 Abweichler von Schwarz-gelb um Wuffis Wahl im ersten und zweiten Wahlgang zu verhindern und im Dritten dafür zu sorgen, dass er nur mit relativer Mehrheit gewählt wird – für die jetzige Regierung wäre schon das ein (medialer) Gau und eine Belastung die zum Bruch führen könnte.
        Ob das alles eintritt, da bin ich mir auch unsicher, aber letztlich bleibt zu bedenken, dass die Implikationen die sich aus Gaucks Nominierung ergeben gar nicht so negativ für Mutti und Schweinchen Schlau sind, die haben dann immer noch Handlungsoptionen die ihnen durchaus entgegenkommen (also große Koalition – mit der man eine schöne Begründung fürs ‚weiter so‘ hat).

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