Gerechtigkeit für alle

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Der Augsburger Bischof ist nicht das Opfer eines Irrtums geworden, sondern zumindest eines von Übereifer und Verantwortungslosigkeit. Mehr noch spricht allerdings für eine kunstvoll geschmiedete Intrige.[1]

  • Das war keine „kunstvoll geschmiedete Intrige“, sondern Mobbing und hoffentlich ein Fall fürs Kirchengericht. Für Intrigen sind Verschwörungstheoretiker zuständig.[2]
  • Ein Bischof muss mehr als ein guter Hirte sein. Im unglücklichen Abgang offenbarte Mixa eine gewisse Naivität und eine große Unsicherheit. Das macht ihn als Mensch sympathisch.
  • Hätten die bischöflichen Protagonisten belastbares Material gegen Hochwürden gehabt, so hätten sie Mixa damit konfrontiert. Damit wäre der Fall erledigt gewesen.[3] Statt dessen haben sie ein dubioses Papier ins Feuer einer bereits lohenden Kampagne geworfen und die Temperatur der heißen Luft noch erhöht. Denn nur dazu taugten die inkriminierten Vorwürfe wirklich. Sie wussten genau, wie die Presse darauf regieren würde. Ihre Motive enthüllt die Pfingsterklärung. [4] Dazu schlossen einen Pakt mit dem Teufel, haben den Schaden an der Kirche billigend in Kauf genommen und den Ruf eines integeren Mannes zerstört.
  • Frau F. ist ein warnendes Beispiel dafür, was passiert, wenn Frauen in kirchliche Ämter drängen: Klatsch und Tratsch eskalieren zur Staatsaffäre. Das ist kein Vorurteil, das ist Erfahrung.

Ich bete für Mixa. Ihm soll Gerechtigkeit wiederfahren. Und allen, die ihm und der Kirche geschadet haben.

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[1] WELT-ONLINE; Walter Mixa, das Opfer einer Kirchenintrige?

[2] Erschreckend finde ich, dies sei hier ironisch angemerkt, dass die deutschen Bischöfe nicht einmal mehr in der Lage sind, eine ordentliche Intrige zu inszenieren. Ich kann nur allen angehenden Priestern raten den Machiavelli und ihm verwandte Seelen intensiv zu studieren. Man muss wissen, wie Satan denkt, seine Methoden perfekt beherrschen, sonst kann man ihn nicht besiegen.

[3] Es war keine Gefahr im Verzuge. Der Staatsanwalt hätte auch noch ermitteln können, nachdem man die Affäre kirchenintern bereinigt hätte. So hätten Bischöfe gehandelt, hätten sie Schaden von der Kirche abwenden wollen.

[4] Herr Alipius; Langsam fallen die Masken

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