Nicht Medium, sondern Partei

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„Das war das Signal für mich und andere Kollegen, zu sagen, wenn man die Auseinandersetzung auf dieses Weise sucht, dann können sie diese Auseinandersetzung auch haben.“ Dies gab der FAZ-„Kirchen“-Redakteuer Daniel Deckers heute gegenüber der „Berliner Zeitung“ unverblümt zu. Anlass für die „Enthüllungen“ von Deckers & Co. war das Interview von Bischof Mixa in der Tageszeitung „Die Welt“, in der dieser auch Kritik an einigen Bischofskollegen geübt hat.[1]

 

In diesen Sätzen tritt die ganze Berufsauffassung von Decker und Konsorten zutage: Sie verstehen sich nicht als Medium, nicht als Berichterstatter, sondern als Partei in innerkirchlichen Grabenkämpfen und sie bedienen sich, statt investigativen Journalismus zu pflegen, höchst fragwürdiger Methoden, in dem sie Gerüchte, Hörensagen oder Halbwahrheiten verbreiten.

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[1] KATH.NET – Katholischer Nachrichtendienst.

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5 Antworten to “Nicht Medium, sondern Partei”

  1. Nicht Medium, sondern Partei | rssdeutschland.com Says:

    […] https://efeder.wordpress.com/2010/06/22/nicht-medium-sondern-partei/ […]

  2. Don't care sagt Says:

    Das ist schon 1:1 die „Berufsauffassung“ der „DDR-Organe“. Die hatten sich auch dreist hochmütig als parteilich und parteiisch definiert.
    Wir sind ergo schon definitiv in der DDR 2.0 angekommen. -Der Bundespöfel merkt davon nur noch nix, schliesslich leuchten seine MC-Doof-Logos noch an allen Ecken, kriegt er seinen DSDS-Schrott kredenzt, kann noch nach „Ballermannien“ fliegen, und darf alle paar Jahre „demoktatische Parteien“ mit hosenanzüglichen GeneralsekretärInnen in seine „Volkskammer“ wählen.

  3. sinus Says:

    “Herrgott noch mal, eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab, schuftet als Schreibtisch-Sklaven! Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen Jobs, die wir hassen, kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen der Geschichte. Leute, Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller, unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben, dass wir alle irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars – werden wir aber nicht! Und das wird uns langsam klar. Und wir sind kurz, ganz kurz, vorm Ausrasten.”

    Fightclub

  4. Don't care sagt Says:

    @sinus, cosinus (hyperbolicus), tangens, cotangens & sonstige Winkelfunktionen

    Kann mir nicht mehr passieren. Glotze ist bei mir komplettemang gestrichen. – Das Bundespöfel-Verblödungs-curriculum, das dieses Medium permanent über uns auskippt wird nur noch ignoriert. – Wenn ich nur schon die grenzdebilen Moderatösen mit ihrem schimpansen-denglishdenden Kluggeschiss höre. Mit ihrer linksgrünfeministischmuku-schen Überheblichkeit und überlegentuerischen Blasiertheit. –
    Damit wird bei uns Krethi und Plethi tagtäglich formatiert. Braves Klima-Gender-MuKu-Stimmvieh sollen wird werden.

  5. sinus Says:

    Warum gibt es eigentlich so wenig Kommentare die Infos enthalten?

    Stellen Sie sich vor Sie sind in Zeit und Raum gefangen,
    – das kann ja mal vorkommen –
    kommunizieren können Sie nur mittels Mechanik.
    Jetzt verstehen Maschinen nur bedingt unsere Sprache.
    Dann sollten Sie wissen, daß Leerzeichen durch ein Pluszeichen + ersetzt werden,
    alle Zeichen, deren Zeichencodes 128 bis 255 entsprechen,
    müssen als Hexadezimalzeichenfolge abgebildet werden,
    welche durch ein Prozentzeichen eingeleitet wird.
    Hinter dem Prozentzeichen folgt dann der Hexadezimalwert des jeweiligen Zeichens.
    Ein „ä“ beispielsweise wird dann zu „%E4“.
    Sofern die Daten Zeichen wie &, =, + oder % enthalten,
    müssen auch diese durch Hexadezimalzeichenfolgen ersetzt werden,
    weil diese Zeichen ansonsten als
    Steuerzeichen im Sinne der Regeln zur Unterscheidung
    von Wert und Schlüssel interpretiert würden.
    Ja, jetzt lachen Sie noch, aber wenn Ihnen irgendwann einmal bewußt wird,
    daß Ihre Lebenszeit endet,
    dann kriegen Sie doch ein schlechtes Gewissen.

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