Mit Säbel, Schwert und Spieß

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Die Stadtbehörde von Chicago hat den Kauf und Besitz von Waffen massiv eingeschränkt. Der Oberste Gerichtshof hält diese Massnahme für eine Verletzung der Grundrechte.[1]

Um hier noch einmal klarzumachen, für was dieses Blog unmissverständlicherweise steht: Nur der bewaffnete Bürger ist in der Lage seine Freiheit verteidigen. Nur der bewaffnete Bürger ist überhaupt ein Bürger. Das tragen von Waffen ist das Naturrecht jedes Mannes, welches man nur Sklaven oder Hörigen verweigert.

Der Gott, der Eisen wachsen liess
der wollte keine Knechte,
drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
dem Mann in seine Rechte;
drum gab er ihm den kühnen Mut
den Zorn der freien Rede,
daß er bestände bis aufs Blut
bis in den Tod die Fehde

Ernst Moritz Arndt, 1812
[1] Amerikas Waffenlobby jubelt; tagesanzeiger.ch.

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4 Antworten to “Mit Säbel, Schwert und Spieß”

  1. sinus Says:

    Die Mutantenwahl ist ein guter WM Ersatz, alles flippt vor dem 3. Wahlgang. Nur die Uweseelers fehlen. Aber was mache ich morgen?

  2. Meyer Says:

    „Naturrecht“ hin oder die „normative Kraft des Faktischen“ her: So ist es. Kämpfenkönnen und es im Zweifel auch wollen, machen einen Mann aus. Seit dem homo erectus gehören nachweislich Waffen dazu.
    Und wer hindert einen daran, Waffen zu besitzen und (verdeckt zu führen)? – Niemand. Man müßte nur dazu übergehen, sich das auch zu trauen.

    Und schon gar nicht verhindert der Staat, der sein Gewaltmonopol nur behauptet, aber nicht durchzusetzen in der Lage ist, daß man sich bewaffnet. Weder kann er seinen Teil des Gewaltmonopols einlösen und uns Bürger schützen. Und damit kann er genausowenig effektiv verhindern, daß der Bürger sich selbst und die seinen aus eigener Karft schützt.

    Er erhöht nur die Preise für die Bewaffnung, durch seine kaum vorhandenen Restriktionen, da er die Zahl der Anbieter verringert.

    Es wäre ein Leichtes!

    Recht hat übrigens immer der, der bereit ist, für das, was er als Recht empfindet, zu kämpfen und nötigenfalls zu sterben. Und so erinnere ich hier – vielleicht etwas unpassend – an den ersten Satz des Hagakure von Tsunetomo Yamamoto.

  3. Meyer Says:

    An meinen vorletzten Satz erinnerte ich mich, als ich das folgende las:

    „Maßstab für die Wahrheit ist, daß sie des Leidens wert ist.“

  4. ostseestadion Says:

    schön. hier an ernst moritz arndt erinnert zu werden.
    danke !

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