Studieren statt schwadronieren

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Studiengebühren sind hierzulande weithin verpönt. Doch aus sozialer Sicht spricht wenig dagegen: Gebühren schaffen Anreize für ein verantwortliches Studium – und dem Staat bleibt mehr Geld für die frühkindliche Bildung.[1]

Das fiskalische Argument ist unsinnig. Was die linksliberalen Bildungspolitiker bis tief in die CDU hinein niemals begreifen werden: Bildung ist keine Frage der Quantität, sondern eine der Qualität. Die der Lehre, wie die der Studenten. Jeder Euro in den richtigen Mann investiert, zahlt sich hinterher doppelt und dreifach aus. An den Universitäten aber lungern massenhaft Leute herum, die niemals zum Studium hätten zugelassen werden dürfen. Sie sind es, die das Niveau der Lehre nach unten ziehen, die wertvolle Zeit verschwenden und die Steuergelder zum Fenster hinausschaufeln ohne jemals eine gesellschaftlich relevante Gegenleistung zu erbringen, während die gezielte Förderung Hochbegabter im zunehmenden Maße auf der Strecke bleibt. Ein kurzer Blick auf die studentischen Soziotope, z. B. im Hamburger Schanzenviertel, genügt, um zu begreifen, wo der Knackpunkt der Bildungspolitik tatsächlich liegt. Das ist keine Frage des Geldes. Im Gegenteil, dorthinein noch mehr Geld zu pumpen, wie Merkel es vorhat, wird die Probleme verschärfen, statt sie zu lösen. Studenten sollen studieren, nicht schwadronieren.

Gebraucht werden qualitative Zugangsbeschränkungen, wobei die Sozialselektion durch hohe Studiengebühren nicht das schlechteste Mittel ist, um das Durchschnittsniveau der Studentenschaft wieder anzuheben. Für begabte Unterschichtenkinder kann man Wege finden, um soziale Hürden zu tunneln. Wichtig ist allein die qualifizierte Auswahl der künftigen Studentenschaft.
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[1] Essay: Warum Studiengebühren?; FAZ.NET

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Eine Antwort to “Studieren statt schwadronieren”

  1. Don't care Says:

    Das läuft exponentiell auf einen grandiosen Antiklimax zu. Von ihrer irrwitzigen Paranoia verblendet, forcieren die Linken immer genau die falschen Dinge, die solange noch (finanzielle) Substanz füherer, normalerer Zeiten da ist, davon zehren, diese aber immer gieriger verschlingen. Eines schönen Tages werden die Restressourcen indes verbraucht sein, dann kracht es ganz gewaltig, oder das Bolschwikentum lässt eine weitere Camouflage fallen, und beginnt mit offenen Enteignungen und sonstigen Zwangsmasnahmen, um ihre Lieblings-Klientel in die Bildungseinrichtungen zu hieven.
    Je hartnäckiger die Realität sich eben weigert gemäss ihrer pathologishen Ideologie zu „funktionieren“, mit desto drakonischeren Massnahmen werden die Bolschwiken „nachhelfen“. Mehr haben sie noch nie gekonnt, als ihre Herrschaftsbereiche in Gulgags zu verwandeln, in denen Abtrünnige und Renitente z. Teil bis zum Verrecken „umformatiert“ werden sollten.

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