Die Kirche muß nicht modern sein

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Es gibt gar keine „Moderne“. Denn jede Zeit??epoche ist zu sich selber „modern“ und „neu“. Nicht daß eine Epoche „neu“ ist, macht sie gut oder schlecht, sondern welche Ideen oder Moden sie hervorbringt. Man muß die propagierten Inhalte des jeweiligen Zeitgeistes nüchtern analysieren. (Zu seiner Zeit war z. B. eben auch der Faschismus „modern“. Man wird ihn aber objektiv nicht als menschlichen „Fortschritt“ betrachten können.)

Insofern ist „modern“ ein inhaltsloses Wort. Wenn man dazu noch die Stimmung, die mit dem Wort „modern“ transportiert wird, ansieht, wird man ein euphorisches, ja geradezu hysterisches Element in der Rede von der „Moderne“ feststellen – und eine gewisse Realitätsferne: Denn davon, daß die Welt besser geworden sei, kann natürlich keine Rede sein.

Wer noch nicht darüber gestolpert ist, dem sei der Artikel von Wolfram Schrems auf Kath.net wärmstens anempfohlen. Ich unterschreibe jeden Satz.
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[1] KATH.NET – Katholischer Nachrichtendienst.

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