Vergesst die Reeperbahn

by

Die Hamburger Polizei rechnet für das Wochenende offenbar mit linsextremistischen Ausschreitungen. Anlaß ist das ab Sonnabend stattfindende sogenannte Schanzenfest, zu dem traditionell zahlreiche gewaltbereite Linksextremisten, aber auch Krawall-Touristen erwartet werden.[1]

Vergesst die Reeperbahn. Wer einen Blick auf den urbanen Abschaum einer Millionenstadt werfen will, der sollte das Hamburger Schanzenviertel  besuchen. Längst sind dies nicht mehr die Nutten und Zuhälter, sondern die „Bambule“, die sich regelmäßig austobt, um auf ihr obskures Existenzrecht aufmerksam zu machen.  Vorzugsweise dadurch, dass man versucht, „Bullen“, Autos und Mülltonnen in Brand zu setzen. Ich weiß von was ich schreibe, habe ich doch viele Jahre gerade gegenüber des urbanen Wahnsinns gelebt und gearbeitet. Wer glaubt, die 68iger wären alte Greise ohne geistige Nachkommenschaft, der wird im Hamburger Schanzenviertel, Wohn- und Schlafort der Hamburger Studentenschaft, eines Besseren belehrt. Das Milieu lebt und gedeiht.

_____

[1] JUNGE FREIHEIT; Schanzenfest: Hamburger Polizei erwartet Ausschreitungen.

Schlagwörter: ,

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s