Wenn Frauen töten

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Und auch Frauen, die ihre Kinder töten, hat es immer schon gegeben.[1]

Ja sicher doch, jede Abtreibung ist eine mutwillige und bewusste Kindestötung. Noch vor dreißig Jahren tauchten solche Delikte in der Polizeistatistik auf. Die Tatsache das sie dort nicht mehr erfasst oder verfolgt werden, ändert nichts am Tatbestand.

Außerdem ungewöhnlich: Der Vater schien das Sorgerecht für den Sohn zu haben. Da muss die Frau schon eine gewaltige Vorgeschichte haben, damit ein deutsches Gericht zugunsten des Mannes entscheidet. Sie muss – gelinde gesagt – schon auffällig gewesen sein.
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[1] Gewalt: Wenn Frauen töten. Die sehr spezielle Tat von Lörrach; WELT ONLINE.

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12 Antworten to “Wenn Frauen töten”

  1. dieblaueneu Says:

    Die Gleichsetzung einer ABTREIBUNG mit dieser Tat erscheint mir zynisch und von der Message her unterschwellig Frauenverachtend.
    Sie können in keiner Weise beurteilen, welche Konflikte diese Frau auszutragen hatte, weil das in den Blocks niemand kann.
    Im übrigen, gibt es auch Frauen, die unter einer Abtreibung leiden, ein Leben lang, selbst wenn sie wie Vieh, von Männern, die mit ihnen Geld verdienen willen mit Drogen vollgestopft und geschwängert oder sonst vergewaltigt werden. Es kann tausend Gründe für eine Abtreibung geben, vielfach sind es die Männer, die die Kindern nicht wollen.
    Also ziehen sie nicht so pauschal über die Frauen her.

    • Mcp Says:

      Die Konflikte solcher Frauen werden auf diversen Netzseiten offen benannt: Urlaubs- und Karriereplanung. Das ist offenbar manchen Frauen wichtiger als die ungeborene Frucht ihr ihrem Leib. Nicht allen, insofern pauschaliere ich nicht, aber vielen.

      Und bitte, mir Frauenverachtung vorzuwerfen ist kein Argument, sondern der Versuch mich herabzuwürdigen, den ich mit einem Lächeln quittiere. Eine populistische Volte, die andere viel besser beherrschen. Sie sollten, werte Dame, noch ein wenig üben.

      Ich habe konkret auf den Satz reagiert, dass Frauen auch immer für Kindestötungen verantwortlich waren. Man kann sogar sagen, dass Frauen – zumindest in der westlichen Kultur – hauptverantwortlich für Kindestötungen – und ich meine hier geborenes Leben – waren. Im kaiserlichem Rom musste man Gesetze erlassen, um die Tötung vom Neugeborenen unter besondere Strafe zu stellen. Ohne Verhütungsmittel wäre die Geburtenrate im dekadenten, sexuell enthemmten Rom sonst stärker angestiegen als von der Oligarchie gewünscht.

      Lesen sie die Gebrüder Grimm oder studieren sie das griechische, römische, keltische oder germanische Familienrecht: Kindstötungen gehörten in jeder Kultur zu den Regularien, die von Wohlstand oder Not abhängig waren. Frauen waren daran nicht unbeteiligt, sie waren im Gegenteil immer federführend, weil Frauen in der Vergangenheit die Ressourcen verwaltet haben, die für die Familie, die Sippe, die Gens überlebenswichtig waren. Das Frauen besonders Kinderlieb sind, ist einer dämlichsten modernen Legenden die ich kenne. Schon das ungeheuerliche Ausmaß moderner Abtreibung ist eine klare Widerlegung dieser Behauptung.

  2. Don't care Says:

    Ah sieh an, das iss ja mal ein Prachtexemplar des ewigen „FrauInnen-sind-OpfperInnen-Mantras“.
    Kennen wir schon bis zum Erbrechen, selbst wenn Fauen Täterinnen sind, stehen doch die pöhsen Männer als die wahren Täter dahinter.
    Ach wie mir die Tränen kullern über euch arme seit Jahrtausenden geschundene Kreaturen ! – Oh hr ewig Leidenden, selbst unter euren hundsgemeintsen und niederträchtigsten Taten ! –
    Milde und Mitled sind die schlimmsten Negativ-Affekte die gegenüber euch LichtgestaltInnen noch erlaubt sind, solltet ihre einmal gefehlt haben (was sicher unter dem perniziösen Einfluss eines Maskulinums geschah)

  3. dieblaueneu Says:

    fick dich

  4. Don't care Says:

    Jojo, dumme Sau, aus deinem Schweinskopf kommen eh nicht mehr stinkende Fürze, als so was. –

    Siehste MCP, das sind die verkackten Auslassungen der Femi-FaschistInnen, ihre debile Diktion, ihre Infamie und unerreichte Blödheit.

  5. LePenseur Says:

    @dieblaueneu:
    Blauäugig ist Ihr Beitrag in der Tat. Abtreibungen sind zwar nicht dasselbe wie die Ermordung von Kindern, aber Mcp ist aus historischer sicht zuzustimmen, daß auch letzteres zum Gotteil (besser: „Bösteil“) auf das Konto von Frauen ging — und offenbar noch immer geht. Das angeblich bessere Geschlecht ist es halt nicht immer. Oft ist es vielmehr das feigere und hinterhältigere (was Frauen mir gegenüber in Vieraugengesprächen oft genug bestätigte) …

    @Don’t care:
    Ihr Nick läßt vermuten, daß Sie sich — wie der Wiener ordinär, aber treffend sagt — „um nix scheißen“. Aber, mit Verlaub: das kann man auch ein klein bisserl höflicher und geschliffener ‚rüberbrigen, als durch die Wortfolge:

    Jojo, dumme Sau, aus deinem Schweinskopf kommen eh nicht mehr stinkende Fürze, als so was.

    Oder wollen Sie Lesern wie mir etwa suggerieren, daß Sie nichts weiter wären, als ein misogyner Wichser?

    Absit longe, will ich doch hoffen …!

    • Mcp Says:

      Im Strafrecht ist Abtreibung immer noch ein Tötungsdelikt, es wird nur nicht mehr bestraft. Tötung und Mord unterscheiden sich lediglich in der Hinsicht auf die Motivlage des Täters. Eine Abtreibung um Urlaubspläne willen, könnte man schon als „niedere Beweggründe“, mithin Mord, einstufen. Was nicht heißt, dass ich alle Abtreibungsgründe so einordnen würde. Es gibt sicherlich Fälle, die moralische Zielkonflikte auslösen, nur gehört Urlaubs- oder Karriereplanung mit Sicherheit nicht dazu.

      Man muss sich verdeutlichen, dass mit einiger Sicherheit schon ein zwei Monate alter Fötus empfindungsfähig ist, um zu begreifen, was hier passiert: Ich bringe meine Kinder um, um einen unbeschwerten Urlaub zur genießen. Ja, ich überspitze. Aber nur wenig.

      Die pränatale Selektion der Weißkittel an der Gebärmutterrampe ist das nächste Thema. Wenn es nach den Vorgaben der modernen Eugeniker ginge, würde kein einziger Behinderter das Licht der Welt erblicken. Merkt ihr wirklich noch, was hier vorgeht?

  6. Don't care Says:

    @Lö Pensöööör

    Küüüss die Haand liäba Hea Weana !
    Oba die Zääätn saaan bää mia eeendgüüüültig voabäää, da ich mich einer höflichen, gewählten Ausdruckweise und sauberer Argumentation befleissigte. Werde fürderhin noch massiver umschwenken. Mit Geschmeiss und Hundsfotten wird nunmehro nur noch in Fäkaldiktion kommuniziert. – Sollten Euer Fürnehmheit darob den Riechkolben rümpfen, wat juckt det mir, oder bei einer ausgeborgten (weaner) Phrase zu bleiben (schääässt da Huuund draaaaf !!!)

  7. LePenseur Says:

    @Don’t care:

    Na schön, wenn Sie so meinen. Jeder wie er kann …

  8. Don't care Says:

    Na und Herr Eeeeesträäächer, selbst ihre gönnerhaft herbalassende Anspielung „wie er kann“ geht mir am hinterteiligsten Allerwertesten am vorbeiesten. – Es geht nicht nur darum ,“wie man kann“, sondern wie man „will“.

  9. LePenseur Says:

    @Don’t care:

    Es geht nicht nur darum ,“wie man kann“, sondern wie man „will“.

    Von mir aus können Sie wollen, wie Sie wollen können bzw. können können. Was und wen Sie können, darüber möchte ich mich nicht verbreitern — aber ich denke, Sie werden den dezenten Hinweis verstanden haben.

    Causa finita. Meine Lebenszeit ist mir zu wertvoll, als daß ich sie mit derlei Spiegelfechtereien länger wollte …

  10. n1Ls Says:

    Wieder etwas dazu gelernt.
    Danke.

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