Der Pontifex

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Konservativ sein, heißt zuerst erben. Das Erbe annehmen, damit überhaupt etwas da ist, das man bewahren kann und bewahren will.

Konservativ sein heißt zweitens, das Erbe zu mehren, Neues hinzuzufügen, es reicher zu machen. Damit es unseren Kindern besser geht, es ihnen leichter fällt, ihr künftiges Leben zu meistern. Das ist unser Vermächtnis.

Konservativ heißt drittens, das Vermehrte zu vererben, an Nachkommen, die man so erzogen hat, dass sie ihr Erbe nicht verprassen, verhuren oder versaufen.

Ein Konservativer ist der Brückenbauer, ein Pontifex, der zwischen Vergangenheit und Zukunft vermittelt. Er ist der Gegenwärtige, der die Verantwortung für die Zukunft auf seinen Schultern trägt.

Mehr Worte braucht man nicht, um den „Konservatismus“ erschöpfend zu beschreiben.

Eine Replik auf: Vom Konservativen.

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Eine Antwort to “Der Pontifex”

  1. Kassandra Says:

    „Konservativ heißt drittens, das Vermehrte zu vererben, an Nachkommen, die man so erzogen hat, dass sie ihr Erbe nicht verprassen, verhuren oder versaufen.“

    Sic!

    Für einen Pontifex ist dies das Schwierigste. Es bleibt fast immer eine Unsicherheit, aus Erfahrungen und Beobachtungen gespeist, dass es gelingt.

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