Personalprobleme

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Aber war es nicht sehr viel folgenschwerer, dass Westerwelle und Lindner immer vorlaut in der allerersten Reihe standen, wenn es um persönliche Angriffe auf den Papst, Frau Steinbach und Herrn Sarrazin ging? Hat nicht das die Katholiken, Vertriebenen und Konservativen sowie alle die, die sich noch einen Sinn für Gerechtigkeit bewahrt und instinktiv auf die Seite der öffentlich Gedemütigten geschlagen haben, für immer hinweggeekelt, all jene mithin, die mangels Alternative gerade erstmals die FDP gewählt hatten? [1]

Das Problem der FDP heißt Westerwelle, wie das der CDU Merkel. Immer Ärger mit dem Personal. Ich kenne das. Man wird sie nicht los.

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[1] Ein Jahr nach der Bundestagswahl: Der krasse Absturz der FDP, eigentümlich frei.

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4 Antworten to “Personalprobleme”

  1. Habicht Says:

    Merkel und Westerwelle sind nicht die Ursache, sondern die Folge.
    Die beiden Parteien sind verkommen, überholt. Wie auch die anderen Parteien, zeigen diese beiden wohin das Parteiensystem unweigerlich führt.

    Die fähigen Köpfe, die Strategen, die Feldherren, sind außerhalb der Parteien und dirigieren deren Entscheidungen, in die Parteien oder Regierungen gehen sie nur, wenn Not am Manne ist, für das System oder um wichtige Gesetze durchzubringen.

  2. Mcp Says:

    Ursache und Wirkung kann man der Politik schlecht scheiden.
    Und nein, das System ist so schlecht, wie es daherkommt. Es gibt keine „besseren“ Menschen dahinter. Das ist ein Aberglaube. Nenne mir Einen, der dafür in Frage käme.

    • Bauer Gerhard Says:

      Wenn ich von fähigen Menschen spreche, dann meine ich nicht „bessere“ Menschen.
      Fähig sind Leute wie Ackermann und andere Finanz- und Industriekapitäne oder Leute wie Rockefeller etc.. Diese Leute denken und lenken strategisch und formen die Welt zu ihrem Nutzen, derzeit gelingt es ihnen auch sehr gut.
      Dass deren Nutzen nicht der Nutzen der Völker ist, ist eine andere Sache. Diese Leute sind fähig und nicht in den Parteien zu finden, außer sie werden gesandt, damit gewisse Dinge gut ablaufen bzw. wieder zurechtgerückt werden.

    • Bauer Gerhard Says:

      Ursache: In der Union der 60er oder 70er Jahre, hätte eine Merkel keinen Fuß auf den Boden gebracht. Mit dem Absinken der Qualität in der Breite und Spitze der Mitgliederstruktur, gibt es dann eben Chancen für zweit- und drittklassige Leute.
      Oder andersrum, Merkel wäre irrtümlich gewählt worden, spätestens nach ein oder zwei Jahren, wäre der Irrtum erkannt worden und die Frau in die Wüste geschickt worden.
      Nur in einer verkommenen, versumpften Partei können sich Leute wie Merkel an der Spitze halten.

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