Das Toleranzparadoxon

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Wer Toleranz fordert, der übt sie nicht.

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7 Antworten to “Das Toleranzparadoxon”

  1. Don't care Says:

    Stimmt, diese Erkenntnis ist so simpel und wird so intuitiv als richtig empfunden, dass einen die ständigen penetranten Forderungen der linken „Dressurelite“ nach Toleranz allein schon deshalb massiv auf den Docht gehen. –
    So ähnlich verhält es sich mit den ebenso impertinenten Forderungen nach „mehr Respekt“ durch die MiHiGrus. – Respekt ist nicht einforderbar, Respekt muss man sich verdienen, er wird gewährt, lautstarke Forderungen danach sind das beste Mittel den letzten Rest davon zu nehmen.

  2. waelti Says:

    jo 😉

    und – gilt für einige andere dinge auch. nicht nur für die toleranz. beispiele? geht nicht – aus den gleichen gründen. LG

  3. Arminius Says:

    Eine Toleranz ist eine Maßvorgabe, die Mindest- und Maximalgrößen vorschreibt, ohne die in der Technik nichts funktionieren könnte.

    Ohne Toleranzen würde kein Schlüssel in ein Schloß passen. Wäre das Schloß zu groß oder der Schlüssel zu klein, würde die Tür ebenso verschlossen bleiben, als wenn das Schloß zu klein oder der Schlüssel zu groß wäre.

    Toleranzen sind ihrer Natur nach sehr kleine Größen, sonst könnte man sie nicht gebrauchen. Zu viel Toleranz führt immer zum Systemausfall.

    • Mcp Says:

      In dieser, materialistisch-technischen, Sicht fällt der Begriff als Moralkategorie aus. Dann ist er lediglich eine Maßzahl für den „Sozialingenieur“, der dann allerdings auch keine moralisierende Politik mehr macht, sondern zum Volk ein ähnliches Verhältnis entwickelt, wie der „richtige“ Ingenieur zu einer Maschine. Dann ist der Mensch nur noch ein kleines Rädchen in einer großen Maschine, das, wenn es nicht mehr funktioniert, ausgebaut und „recycelt“ wird.

  4. San Casciano Says:

    Die Toleranz, welche man oft an großen Männern bemerkt und preiset, ist wohl immer das Bild der größten Menschenverachtung: Denn erst wenn ein großer Geist von dieser ganz durchdrungen ist, hört er auf, die Menschen für seinesgleichen zu halten und diesem entsprechende Forderungen an sie zu machen. (Schopenhauer)

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