Die Mutti-Söhnchen

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Normalerweise schreibe auf anderen Blogs Kommentare und belasse er dabei. Aber neuerdings scheint unter den Rechten und Konservativen eine Sucht ausgebrochen zu sein, die sich im ausgiebigen Gebrauch der Nazikeule gegen Ausländer äußert. „Deutschfeindlichkeit“, Rassismus und anderer semantischer Quark bestimmen die Diskussion. Gestandene Mannsbilder hören sich plötzlich an, wie linke Heulsusen.

In meine die neue deutsche Larmoyanz:

Gequält und rassistisch beschimpft

Einen Großteil meiner Kindheit habe in auf dem Lande verbracht. Die „Bande“ aus meinem Dorf hat sich regelmäßig mit der aus dem benachbarten Dorf bekriegt. Das waren halt die Anderen. Die Fremden. Wenn es nicht anders ging, gab es Zoff. Etwa um die Benutzung des Baggerteiches, am Sonntagnachmittag. Zusammen ging gar nicht. Persönlich hatte ich nichts gegen die. Es war nur die andere Horde. (Ja, so ticken Männer, wir sind nicht sonderlich promisk. Wir halten zusammen. Meistens ein ganzes Leben lang. Wie Pech und Schwefel. Männerfreundschaften werden in der Kindheit geschlossen und halten bis ins Grab.)

Als ich später nach Hamburg auf die Schule kam, da lernte ich ein neues Spiel, das eigentlich das Alte war: “Türken klatschen” auf dem Dom. Die Anderen waren nicht mehr die Nachbarskinder, sondern die Türken. Ja gut. Egal. Dramatisch war dies nie. Ein paar blaue Flecken, eine geplatzte Kopfhaut, ein blaues Auge, vielleicht ein gebrochenes Nasenbein – mehr war nie zu beklagen. Auf beiden Seiten.

Rassismus? Konnten wir damals nicht mal buchstabieren.

Es gab natürlich auch Jungs, die sich der Gruppendynamik entzogen: die Memmen, die Muttikinder, deshalb, weil ihr Vater entweder tot, versoffen oder abgehauen war.
Wir anderen hatten alle Väter: Heul nicht, war die Hauptdirektive. Das bringe ich meinen Söhnen heute noch bei. Aber heuer sind Mutti-Söhnchen leider in der Überzahl.

Das die sich nun „rassisch“ – wie blöde ist das denn – benachteiligt fühlen und unter den Schutz der Nazikeule flüchten wollen, statt ihren Mann zu stehen, ist kein politisches, sondern ein anthropologisches Problem: junge Männer werden erzogen wie kleine Mädchen. Memmen halt, die, statt ihre Fäuste zu ballen, heulend unter den Rockzipfel ihrer Mutti flüchten.

Es fehlt der Vater. Das ist alles.

Jener, der den quäkenden Knaben nicht herzt, sondern hervorscheucht, ihn ermutigt die Ärmel hochzukrempeln, seine Fäuste und das Gesicht zu ballen und sich dem Leben trotzend zu stellen. Der freilich auch aufpasst, dass, solange sie Söhne sind, nichts aus dem Ruder läuft. Ihnen Maß und Mitte lehrt.

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14 Antworten to “Die Mutti-Söhnchen”

  1. Arminius Says:

    Natürlich ist das Rassismus. Da gibt es nichts zu beschönigen.

    • Mcp Says:

      Du hast keinen Vater, der dich erzogen hat? Oder?

    • Meyer Says:

      Quatsch. „Rassismus“ ist das moderne Rumgeheule, NACHDEM man verloren hat. ( – Wer aufgibt, bevor man überhaupt gekämpft hat, kann mir übrigens gestohlen bleiben.)

      Außerdem: Deutsche gibt es nur deswegen, weil wir unsere ganze geschichtliche Existenz hindurch, seit der Völkerwanderung ununterbrochen, gekämpft haben. Wenn wir Deutschen aufhören zu kämpfen, sind wir keine Deutschen mehr sondern bloß noch „mitteleuropäische Rassismus-Opfer“.

      Da bin ich doch lieber der Rassist.

  2. Thumelicus Says:

    Ich habe zwei Väter!

  3. Meyer Says:

    Das ist der beste Blog-Eintrag seit langem.

    Und genauso habe ich es auch erlebt. Nur war bei uns auf dem Land zuerst Streß mit Italienern (Grundschulzeit), dann eher Streß der Türken mit uns (und den Italienern) angesagt, meist um Fußballplätze, später in der Dorfdisse. – Mein Vater kam selbst vom Land. – „Indianer kennt kein Schmerz“, „Was willst Du denn bei mir? Schlag zurück!“ SO hab‘ ichs früh gelernt.

    Diese ganzen pseudorechten Würstchen, die sich bei PI die Hucke vollheulen, kotzen mich an. Die rufen nämlich nur nach ihrer Mammi. Das sind tatsächlich Kartoffeln, die Türken haben ganz recht: „couch potatoes“.

    Natürlich ist der Straßenkampf brutaler geworden. Aber dann muß man eben auch brutaler – und intelligenter – sein. Und dann klappts auch wieder mit dem Nachbarn. Bei uns sind die Türken früher nämlich noch stiften gegangen. In diesem Bewußtsein bin ich groß geworden. Auch später in allen möglichen Sportvereinen waren das NIE die Typen, die was auf die Kette bekommen haben. Die haben sich überhaupt nicht lang gehalten.
    Ich weiß nur von einer Ausnahme und der war Kurde und hat später in Biologie promoviert.

  4. Meyer Says:

    Auch die Ursachenbeschreibung trifft zu. Und wenn man das weiter analytsich betrachtet, haben die Vertreter der „Männer-Bewegung“ natürlich inhaltlich in allem recht.

    Aber diese Vögel sind ja die gleichen Schwuletten und rennen, heulend und Wasser rotzend, ins Internet-Café und rufen nach Mammi. Das sind keine Männer und das ist auch keine Männer-Bewegung. Das ist eine Memmen-Bewegung.

    Wären das Männer, so wären sie nicht in der „Männer-Bewegung“, sondern hätten zuhause ihre Weiber im Griff. Wären die Memmen in der westlichen Welt Männer, so würden sie den Weibern schon zeigen, wie die „Emanzipation“ funktioniert.

    Ein Memmen-Staat und eine Memmen-Gesellschaft geht ihrem Ende entgegen. So oder so. Ich zähle mich mal nicht dazu. Das gilt für alle Männer in meiner Familie.

    (Im Übrigen ist das Vaterland-Blog eines der sehr guten.)

    • Patriot Says:

      @ Meyer
      Ich stimme Ihnen zu. Die Männerwelt hat sich geändert. Heute sind tatsächlich viele, viel zu viele, echte Memmen.
      Vor dem PC hocken und irgendwelche Kommentare abgeben, ist zwar eine Beschäftigung, aber keine ausreichende.
      Nein, wir brauchen wieder echte Männer. Ärmel hoch und drauf.
      Kommen viele Türken……na und, dann müssen eben Gruppen, Vereine, Verbände gegen diese Türken errichtet werden.

      Sehe die Sache da absolut genauso. Peinlich, zu lesen, dass deutsche Kinder, Jugendliche in der Schule nicht in der Lage sind, sich zu behaupten.
      Aber vergessen wir auch die Weichei-Eltern nicht, die dahinter stehen.

      Zurück zu den Wurzeln. Mehr germanisches BLut. Das brauchen wir.
      Und vor allem keine GRÜNE und LINKE.

      Siehe meine Webseite.

      • Meyer Says:

        Ich habe Ihren Blog vor kurzem meinen Favoriten hinzugefügt!

        Ansonsten gibt es Menschen, für die Ihr „Spiegelargument“ (unten) zutrifft (z.B. für mich) und welche, für die es sicher nicht zutrifft. Wahrscheinlich sind die wenigsten Menschen in der Lage, sich selbst zu beobachten und sich selbst bewußt zu erziehen.

        Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt ewig Sklave.

  5. Cajus Pupus Says:

    @ Mayer!

    Mein lieber Mayer, ich weiß nicht, welche Erziehung Du genossen hast. Ich kenne den Ausdruck: „Ein echter Indianer kennt keinen Schmerz“ auch. Nur hatte ich keinen Vater. Wenn Du alleine gegen Türken angehst, ziehst Du immer den kürzeren. Denn ein Türke kommt nie alleine! Könnte ja sein, dass eine „deutsche Kartoffel“ stärker ist wie er. Deshalb treten die immer im Verbund an.

    Ich frage mich, wen Du mit den „ganzen pseudorechten Würstchen“ meinst, die sich angeblich bei PI oder sonst wo die „Hucke“ vollheulen? Wenn Du kotzen musst, dann gehe vor die Tür und kotz Dich bei den Arschhochbetern aus! Irgendwo muss man ja mal seine echte Meinung loswerden. Die FAZ, SZ, WELT-Online oder wie die Schmierenblätter alle heißen, schließen doch sofort die Kommentarfunktion oder löschen bis der Finger glüht! Was dann die sogenannte Meinungsfreiheit bzw. Politische Korrektheit genannt wird.

    Früher, ja früher sind die Türken noch stiften gegangen. Warum? Weil sie noch nicht so aufgestachelt waren von den Eltern, vom Erdogan, von Imanen oder wie die Idioten alle heißen! Früher, ja früher waren die Männer auch noch nicht emanzipiert. Das einzigste was fehlt, ist, dass die Männer Kinder bekommen. Aber daran wird gearbeitet.

    Wenn Du ein harter Vertreter der „Männer-Bewegung“ bist, was regst Du Dich dann hier über andere User auf? Weißt Du z. B. was diese Männer, die Deiner Meinung nach als „Memme“ nach der Mami rufen machen wenn Sie nicht schreiben? So wie Du hier schreibst, bist Du doch die größte Memme vor dem Herrn! Du heulst und rotzt uns hier die Ohren (Augen) voll und schreist nach der Schwesterwelle. Wenn ich diesen Hinterlader sehe, so muss ich Dir mit Memme recht geben.

    Wenn Du und Deine Männer in der Verwandtschaft „Männer“ seid, dann fahrt mal nach Berlin und räumt in der Regierung einmal so richtig auf! Aber dazu seit Ihr wiederum viel zu feige. Aber hier heulen und kotzen. Das kannst Du!

    Hast Du schon einmal einen geharnischten Brief an die Frau Merkel oder Herrn Wulff geschickt? Ich glaube da kackst Du Dir vor Angst in die Hose. Es könnte ja eine Beleidigungsklage kommen oder der Verfassungschutz plötzlich vor der Tür stehen.

    Mein „Memmenschreiben“ geht hier nun zu Ende! Ich habe fertig geheult!

  6. sinus Says:

    Weihnachtsfreiheit

  7. Meyer Says:

    So ein Quark. Auch nach Vollendung meines dreißigsten Lebensjahres hatte ich mehrfach das Vergnügen, den einen oder anderen Tanz hinzulegen. Bis heute war das allerdings mit Türken (oder so) immer einseitig und kurz, bei vielen Deutschen und fast allen Russen sieht das ganz anders aus. Die Türken (und so) sind einfach unfähig. Selbst im Rudel taugen die nichts. Großes Machogehabe und nichts dahinter; peinlich. Noch peinlicher ist, wer vor denen Angst hat. (Anders die Lage, wenn bestimmte Drogen im Spiel sind. Das kann man aber hier nicht in ein paar Zeilen abtun.)

    Und zum Rest schweige ich mal.

    • Arminius Says:

      Meyer, du bist ein Spinner.

      • Meyer Says:

        Glauben Sie, was Sie wollen. Ich vermute mal, ihr Unglauben liegt in der Angst begründet, daß Sie sich sonst damit auseinandersetzen müßten; oder besser: mit sich selbst. Wieso andere und Sie nicht?

        Seit ich zwölf Jahre alt bin, treibe ich Kontaktsport. Niemand ist gehindert, daß auch zu tun. Alle beschweren sich über die zunehmende Härte und Aggression in der Öffentlichkeit, aber keiner zieht daraus die einzige denkbare Konsequenz, sich diesem veränderten Umfeld anzupassen. (Ganz stimmt das nicht, weil unser Club in den letzten Jahren deutlich Zuwachs erhalten hat, gerade von Mittezwanzigern.)

        Die Frage nach dem Warum kann man sich sparen, wenn man die menschliche Wesensart kennt. „Sheeples“, nennen die Amerikaner das.

        Meine Motivation das zu schreiben, liegt in der Selbsterkenntnis, daß ich nicht zum Kämpfer geboren bin, mir aber eine Wehrhaftigkeit erarbeitet habe. (Unter meinen engen Freunden habe ich eigentlich nur welche, für die das gleiche gilt.) Das kann jeder lernen, in recht kurzer Zeit. Es ist eine reine Willensfrage, eine Charakter und Selbsterziehungsfrage.

    • Patriot Says:

      Stimmt. Kenne das aus eigener Erfahrung. Von ihrem Temperament her sind es „Rudeltiere“ und keine Einzelkämpfer. Ausnahmen natürlich gibt es.

      Daher, vor Türken weglaufen? Danach könnte ich mir selber nicht mehr im Spiegel begegnen.
      Es gibt da zahllose Beispiele. Übrigens sind Türkinnen keineswegs zu vernachlässigen. Eine ziemlich brutale Weiblichkeit. Die wiederum sind auch einzeln aggressiv, weil sie sich hinter den Männern verstecken.
      Nur…..der eigene Mann kommt nicht alleine, dazu traut er sich nicht.
      Er trommelt seine Sippschaft zusammen.
      Doch das ist kein Grund wegzurennen. Gleichgesinnte suchen und zurück schlagen, dass ist die einzige Sprache die diese „Beweise von Inzucht“ verstehen……….

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