Das Allerletzte

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Auswertungen wie diese untermauern die Bedeutung eines erst beginnenden Trendes, nämlich Gesetzgebung von dem Befund vorhandener wissenschaftlicher Daten und deren Deutung abhängig zu machen.[1]

Das ist das Allerletzte, was wir brauchen. Die „Klimawissenschaft“ ist Unheil genug. Von Pseudowissenschaften wie „Gender Mainstreaming“ ganz zu schweigen. Vor Pseudostudien und Pseudoexperten, den modernen Quacksalbern die alles und nichts erklären, kann man sich sowieso kaum noch retten.

Politik ist, wenn schon, eine Frage des gesunden Menschenverstandes und eben keine, über die Wahrscheinlichkeiten zu entscheiden haben. Wünscht euch lieber nicht, dass ein Mathematiker Kanzler wird. Eine Physikerin ist schon schlimm genug.

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Postscriptum: Platon hat im „Staat“ gefordert, dass Wissenschaftler die politische Macht ausüben sollten. Die Forderung ist also älter. Die Widerlegung der These folgte allerdings auf den Fuße. Als man Platon in Syrakus die Macht andiente und er sie ausübte‚ war das Ergebnis so katastrophal, dass der Philosoph sein Leben nur durch wilde Flucht in Nacht und Nebel zu retten wusste.

Aristoteles war schlauer: Seine ideale Regierung war die Aristokratie. Wobei er unter Aristokraten nicht die zu Guttenbergs verstand, sondern die besten Söhne der Polis meinte.

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[1] Aktuelle Nachricht – Statistik: Lebensrisiko Terrorismus? – Redaktion eigentümlich frei – eigentümlich frei.

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Eine Antwort to “Das Allerletzte”

  1. Don't care Says:

    Das ist heutzutage eine beliebte Methode der Politiker ihrem Dummfug den Anstrich von Objektivität und Seriosität zu verpassen, indem sie sich auf „Studien“ und „ExpertInnen“ berufen. Dass diese „ExpertInnen“ nix weiter als die Huren der Politik sind, deren „Resultate“ von den Politikern zuammengekauft werden, wird angesichts offenbar unausrottbarer Autoritäts- und Obrigkeits-Gläubigkeit, hierzulande, viel zu wenig wahrgenommen. –

    Bedenkt man, dass sich der Marxismus als Wissenschaft titulierte, „Dia-Mat“ und „Histo-Mat“ als wissenschaftliche Fächer firmierten, kann man sich ausmalen, wie weit es mit anderen heutigen Mode-„Wissenschaften“ her ist, worin sich unsere linksgrünfeministische „Dressurelite“ in immer abstruseren Wahnideen versteigt.

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