Liebe, Treue, Vaterschaft

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Ex-Innenminister Rainer Speer ist Vater eines unehelichen Kindes. Den Vorwurf des Sozialbetrugs weist er zurück. Er will künftig Unterhalt zahlen.[1]

Mit einem obligatorischen DNS-Test bei der Geburt, den man mit den Angaben der Frau zur Vaterschaft abgleicht, wäre das nicht passiert.

Jede Frau, die zur Vaterschaft unwahre oder keine Angabe macht, verliert dadurch den Anspruch auf Alimente. Dauerhaft und ohne Widerruf.

Der Anteil der sogenannten Kuckuckskinder soll bei 20 Prozent liegen. Das ist eine unglaubliche Zahl. Sollte die zutreffen, sagt dies sehr viel über die allgemeine Glaubwürdigkeit des weiblichen Geschlechtes aus.

Gott segne den Mann, der seine Frau im Sandkasten kennenlernte, sich mit 16 verlobt und mit 18 geheiratet hat. Der so nie Zweifel an der Vaterschaft seiner Kinder hat.

In Zeiten, in denen der „Seitensprung“ des Weibes zur Tugend verklärt wird, sollte sich der Mann an die Wissenschaft halten: Er hat sie ja erfunden. Genetisch lässt sich Untreue heuer zweifelsfrei feststellen. Welch ein Fortschritt!

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[1]Brandenburg: Speer bekennt sich offiziell zu seiner Vaterschaft; WELT ONLINE.

11 Antworten to “Liebe, Treue, Vaterschaft”

  1. Don't care Says:

    Laut feministischer Lesart hat die FrauIn, ohnehin „SpitzenoproduktIn“ der Evolution, das Recht nach Jahren der „Einengung in eine Partnerschaft“ nach „besseren Genen“ Ausschau zu halten, um die „Nachwuchsqualität zu optimieren“. D. h. Fremdgeherei, die bislang permanent Männern unterstellt und mit Empörung verteufelt wird, ist bei FrauInnen eine wohlwollend zu duldende, vielleicht sogar zu fördernde „ganz natürliche Regung“, die ja auch noch dem vielbemühten „Kindeswohl“ dient. (gemeint ist das „genetisch besser ausgestattn“ Kuckukskind).
    Da die OberschurkInnen des Femifaschimus ihre PappenheimerInnen und diese „Praktiken“ sehr wohl gut kennen, versuchen sie deshalb auch Vaterschaftstest zu inkriminieren, um die Zahleselrolle der Väter nicht infrage stellen zu lassen.

  2. Imrahil Says:

    Ein obligatorischer DNS-Test wäre nichts weniger als ein totalitärer Eingriff des Staates.

    Ehebruch ist eine diffizile Angelegenheit. Ich sehe keinen Grund, die recht weitreichenden Befugnisse, die die Frau da hat, um ihn wegen verschiedener höherer Güter zu verbergen, nachdem sie ihn gebeichtet hat — wie sie z. B. bei einem St. Alfons detailliert besprochen werden, samt auch der Pflichten einer solchen Frau — durch ein Zwangsgesetz einzuschränken.

    Das Problem ist natürlich da. Aber jede Lösung wäre ein größeres Problem, außer dem heimlichen Vaterschaftstest (der allerdings aus juristisch tatsächlich vernünftigen Gründen abgelehnt worden ist), der nur bei Verdacht und nicht pauschal erfolgt.

    • Mcp Says:

      Ein obligatorischer DNS-Test wäre nichts weniger als ein totalitärer Eingriff des Staates.

      Unsinn. Gelinde gesagt. Der Staat verbietet heuer solche Tests. Das ist staatliche Bevormundung: eine Möglichkeit zu verbieten.

      • Imrahil Says:

        Sei das wie es sei, s. u., aber daß es nicht totalitär wäre, die neugeborene Bevölkerung sofort genetisch zu registrieren wegen eines Generalverdachts gegen das weibliche Geschlecht — wie untreu es auch immer sei! so bleibt das doch ein Generalverdacht und wird kein eigentlicher Verdacht — das kannst Du mir nicht verzählen.

  3. Imrahil Says:

    If the legend becomes fact, print the legend.

    • Don't care Says:

      Haha, das Problem ist natürlich da, da es aber eine ProblemIn ist, haben sofort sämtliche Samthandschuhreflexe anzutriggern. Die heute gängigste und schon „selbstverständliche“ Methode ist es den schwarzen Peter den Männern zuzujubeln. Sei es juristisch, oder „moralisch“. –
      Übrigens, dieser Terminus „heimliche Vaterschaftstest“ stammt aus dem Füllhorn feministischer AgitProp. Diese „juristisch vernünftigen Gründe“ sind nix weiter als die Augenbinde, mit dem gehörnte Ehemänner am Herausfinden der Wahrheit gehindert werden sollen. Damit sie ja nicht auf dumme Gedanken kommen, wie die Verweigerung der Zahler-Rolle. –
      Wo kämen wir denn da hin, sollten FraueInnen tatsächlich wegen Übertretungen v. Gesetzen belangt werden ? Lieber werden die Gesetze perfide umgestrickt, dass es soweit schon mal garnicht kommen kann , sondern Männer vorher abgemolken werden, gelle, junger, lila pudeliger Freund ?

  4. Imrahil Says:

    Und warum hat dann das BGB noch in den 1950ern, die des Feminismus nicht unbedingt bezichtigt werden können, sinngemäß Folgendes bestimmt:
    1. Der Vormund (eines unehelichen Kindes, die damals pauschal unter Vormundschaft standen) ist soweit möglich zum Herausfinden des Vaters verpflichtet.
    2. Die Mutter ist nicht verpflichtet, sich über die Person des Vaters zu äußern.
    Das stand da so mehr oder weniger wörtlich drin.

    „Heimlicher Vaterschaftstest“ beschreibt genau die Sachlage: er ist heimlich, und er ist ein Vaterschaftstest. Die „juristisch vernünftigen Gründe“ bestehen im Recht des Kindes an seinem Erbgut. Vorgeschoben? Mag sein. Sachlich vorhanden? Schon. Zumindest bräuchte es noch ein explizit legitimierendes Gesetz, daß nicht da ist – und warum dieses nicht erlassen worden ist, bitte, da kann man natürlich gerne über feministische Verwicklungen spekulieren. Aber solange es das Gesetz nicht gibt, gibt es ein anderes Gesetz über das persönliche Recht am Erbgut. Is so.

    Der „schwarze Peter“ besteht darin, daß die Männer ungerechterweise mehr Geld zahlen müssen. Statt SP für Schwarzer Peter sage ich dazu PP für Persönliches Pech, und Einzelschicksal, und Das Leben ist kein Ponyhof.

    Wenn Leute ihr Privateigentum gegen Recht und Wohltätigkeit verwenden, schicken wir ihnen einen Polizisten und einen Prediger, aber wir stellen es nicht nach sozialistischer Art unter Staatskuratel.

    Wenn Rechtsstreitigkeiten über die Auslegung von Verträgen auftreten, dann verlangen wir nicht jeden Vertrag der Rechtsprechung zu unterwerfen, sondern wir stellen ein Gericht hin für dann, wenn es gebraucht wird.

    Und wenn Frauenspersonen ihre Familie für betrügerische Inanspruchnahme von Unterhalt mißbrauchen, dann tun wir ebenso hoffentlich, was wir können. *Aber wir schaffen nicht die Familien ab*, und die genannten Vorschläge würden genau das tun. Die Familie bedarf notwendig der Unschuldsvermutung. Die männlichen Opfer können dann halt diese Gerechtigkeit nicht erfahren.

    • Mcp Says:

      Über die Jahrtausende geht der Streit darüber, wer Vater ist und wer nicht. Der Vater war stets ungewiss, nur die Mutter weiß um die wirkliche Vaterschaft.

      Deshalb die strengen Ehegesetze: die sollten für Waffengleichheit zwischen den Geschlechtern sorgen. Deshalb auch die lebenslange Treue.

      Die Weiber haben trotzdem schamlos betrogen.

      Damit ist nun Schluss: Der Gentest, ob illegal oder nicht, entlarvt die weibliche Lüge.

  5. Imrahil Says:

    Aber der obligatorische Gentest greift die Unschuldvermutung an.

    Ich würde mich auch in meiner Würde verletzt fühlen, wenn ich vor Besteigen des Fahrzeugs einen obligatorischen Alkoholtest machen müßte.

    Nur ein legitimer Verdacht darf Anlaß eines Test sein. Nicht ein Generalverdacht.

  6. Imrahil Says:

    eines Tests, tschuldigung.

  7. LePenseur Says:

    @Imrahil:

    Ein obligatorischer DNS-Test wäre nichts weniger als ein totalitärer Eingriff des Staates.

    Völlig d’accord. Es geht den Staat prinzipiell einmal einen Dreck an, von wem eine Frau geschwängert wurde. Nur: die Rahmenbedingungen müßten dennoch adäquat geändert werden. Es geht nicht an, daß ein Mann etwa zu Unrecht geleistete Unterhaltszahlungen in den Rauchfang schreiben kann und der Frau trotz falscher Angaben faktisch nichts passiert.

    Ehebruch ist eine diffizile Angelegenheit.

    Soweit mit bekannt ist, ist ein Ehebruch keineswegs „diffizil“. Das schafft im Gegenteil jeder Trottel mit intakter Libido …😉

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