Deutschland wackelt

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Der Euro wackelt und mit ihm die ganze Europäische Union. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss eine Richtungsentscheidung treffen.[1]

Welche Richtungsentscheidung? Die ist doch längst beschlossen: Man wird den Haushalt den Brüsseler Bürokraten übergeben. Nicht der Euro wackelt, sondern Deutschland. In zwanzig bis vierzig Jahren Jahren ist, wenn nichts entscheidendes passiert, das souveräne Deutschland allenfalls noch Folklore. Es könne sogar sein, dass die demografische Implosion Deutschland bis dahin zu einer unfreundlichen Fußnote in den Geschichtsbüchern macht.

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[1] Währungsunion: Kanzlerin Merkel muss sich beim Euro entscheiden; WELT ONLINE.

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5 Antworten to “Deutschland wackelt”

  1. Cajus Pupus Says:

    Hallo zusammen,

    anscheinend war der Nikolaus besoffen, als er uns diese Nachricht in die Schuhe gesteckt hat.

    So was beklopptes habe ich ja lange nicht mehr gelesen. Dieser Affe. Wenn der das durchzieht, dann sind wir veraten und verkauft. Vielleicht hat der Kopfschuß doch mehr beschädigt?! Das hat man vielleicht nicht gleich erkennen können, weil die Hirmasse schon vom Ansatz eher mikroskopisch klein war?!


    Deutschland will all sein Geld nach Brüssel schicken
    Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble ist ein alter Hase und kennt sich vermutlich besser aus. Dafür ist er heute übergeschnappt, völlig durchgeknallt – vermutlich irreversibel. Denn er wäre bereit, so erklärte er einem Journalisten, das Haushaltsrecht Deutschlands an Brüssel abzutreten. Oder besser ausgedrückt: alles Geld, das die deutschen Steuerzahler beim Staat abliefern, nach Brüssel zu schicken und abzuwarten, was die EU davon wieder zurückzugeben gedenkt.
    Der Interviewer dachte wohl im ersten Moment auch, Schäuble sei besoffen oder habe die Frage nicht richtig verstanden – die Welt schreibt nobel, er „schien die überraschend offene Antwort in dem auf Englisch geführten Gespräch nicht glauben zu können“ –, und fragte daher nach. Schäuble blieb unbeirrbar: Ja, er sei optimistisch, die Wähler überzeugen zu können, noch europäischer als heute zu werden.
    Abgesehen davon, dass der Finanzminister dem deutschen Michel all sein Geld klauen und in die Brüsseler Bürokratenburg verschieben will, aus der erfahrungsgemäß nie etwas zurückkommt, bekennt er auch noch offen, dass er ihn für saublöd hält. Denn das mit dem Abtreten der Budgethoheit hält Schäuble nicht für sofort umsetzbar, sondern erst nach eingehender propagandistischer Bearbeitung der Bürger: „Wenn Sie uns aber einige Monate geben, um daran zu arbeiten, wenn Sie uns auch die Hoffnung geben, dass andere EU-Mitgliedsstaaten dem zustimmen, dann sehe ich eine Chance dafür.“
    Vermutlich werden in diesen „einigen Monaten“ noch ein paar EU-Staaten krachen gehen und sich mit deutschen Euros auslösen lassen. Und dann wird Schäuble sagen: „Seht her, bevor wir uns noch länger von diesen gescheiterten Staaten unser Geld abpressen lassen, enteignen wir uns doch gleich selber und sind alle Sorgen los.“ – Schlaue Strategie!

    • Mcp Says:

      Nein, die sind nicht besoffen. Denen ist die Zukunft schlicht egal. Wenn die durch die Typen angehäuften Schulden fällig werden, können wir höchstens noch auf ihr Grab pinkeln. Merkel hat keine Kinder, um die sich sorgen muss. Wir können also nicht einmal Sippenhaft anordnen. So etwas darf niemals Kanzler werden.

  2. Arminius Says:

    Der rollende Vaterlandsverräter wird den Euro verteidigen. So oder so.

    Bis zum letzen deutschen Cent.

  3. moise trumpeter Says:

    Das Problem ist, dass unsere politisch-mediale Klasse bei ihrem ‚progressiv-emanzipatorischem‘ Programm keinen Schritt zurückmachen kann – das wäre das Eingeständnis, dass man Aufgrund einer r ealitätsfremden Weltsicht total bescheuerte Entscheidungen getroffen hat und trifft. Damit ständen sowohl das ‚progressiv-emanzipatorischem‘ Programm als auch unsere derzeitigen politisch-medialen Eliten zur Disposition. Folglich bleibt ihnen nur der Weg wie bisher weiterzumachen und die Folgeprobleme zu schultern in der Hoffnung, dass sich ihre utopischen Träume bei etwas Durchhaltewillen doch noch erfüllen. Unsere derzeitige politischen Klasse hält das Schiff mit voller Kraft auf einen Kurs der es direkt auf Grund setzt, weil für ihr Überleben der ‚point of no return‘ längst überschritten ist und wenn das noch eine Weile so weiter geht ist der Kurs wirklich nicht mehr zu korregieren.

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