Lesbe mit Kinderwunsch

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Die Frau, die in einer gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft lebt, hatte demnach seit längerem einen extremen Kinderwunsch und sich deshalb vor einiger Zeit künstlich befruchten lassen. Dann habe sie jedoch eine Fehlgeburt erlitten und beschlossen, ihrer Lebenspartnerin die Schwangerschaft weiter vorzutäuschen. Unter anderem soll die Frau Einträge in ihrem Mutterpass gefälscht und Telefonate mit Ärzten fingiert haben. Dass die Schwangerschaft auch körperlich glaubhaft war, wurde mit der ohnehin kräftigen Statur der Beschuldigten erklärt. Offenbar hatte die Achtundzwanzigjährige schon früh den Gedanken, sich „irgendwie ein Baby zu besorgen“, wie Krumb mitteilte. Das Höchster Klinikum hatte sie schon am 1. Dezember dieses Jahres aufgesucht, um sich „auf der Station umzusehen“.[1]

Was macht eine Lesbe mit einem „extremen“ Kinderwunsch? Sie nimmt sich, was sie auf natürlichen Weg nicht bekommen kann. Ich möchte wetten, dies ist nicht einzige Fall ist. Nicht unbedingt Lesben, aber unfruchtbare Weiber stehen in der Entführungsstatistik von Babys ganz sicher an der Spitze.

Ob Unfruchtbarkeit nun geistig konditioniert oder ein körperliches Gebrechen ist, ist dabei vollkommen unerheblich. Der „extreme“ Kinderwunsch mutiert sicher dann zur kriminellen Energie, wenn der Betreffenden ihr „Defekt“ ins Bewusstsein steigt. Genau dann hat sie die Wahl sich zwischen ihrer Körperchemie und ihrem Verstand zu entscheiden. Genau das ist Zivilisation. Die natürlichen Instinkte bezwingen, sich mit seinem Schicksal auseinanderzusetzen, es anzunehmen oder es zu bezwingen. Nicht durch Chemie, sondern durch den Geist, der uns von allen anderen Geschöpfen dieser Welt trennt.

Wobei eine aussagefähige statistische Untersuchung zwischen Unfruchtbarkeit und sexueller Orientierung fehlt. Bei Männern und Frauen.

Tragisch das – vielleicht. Die Betroffenen haben immer auch eine andere Wahl, um mit ihren Problemen fertig zu werden. Daher ist solches Handeln unentschuldbar kriminell.

 

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[1] Entführtes Baby: „Irgendwie ein Baby besorgen“; FAZ.NET

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