Thomismus III

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„Zwar soll der Mensch die Dinge, die der Erkenntniskraft seiner Vernunft entrückt sind [1], nicht mit seiner Vernunft ergründen wollen; aber was von Gott geoffenbart ist, soll durch den Glauben aufgenommen werden.“ [2]

Wie erklärt der Mensch einem Bakterium in seiner Petrischale die Welt? Indem er sie über die Nährlösung offenbart!?

Ein provozierender Vergleich? Klar!

Von wegen Krone der Schöpfung. Wir sind Bakterien in Gottes Petrischale. Demut statt Hochmut. Auf das sich die „Kultur“ so entwickle, wie ihr Schöpfer es wünscht. Ansonsten droht der Abfalleimer. Laboralltag.

Das mag jetzt wenig heilig sein. Aber man muss die gottvergessenen Vernunftbolzen gelegentlich mit Gewalt in die Scheiße der Wahrheit tunken, bevor die ums Höllenfeuer tanzenden darwinistischen Affen sich endgültig dem Größenwahn überantworten.

Wenn wir von „höheren Mächten“ reden, dann können wir darüber vernünfteln, sie verstehen können wir nicht. Wer mit der Theorie der Freiheitsgrade vertraut ist, weiß was ich meine.
______
[1] Also Dinge, die nicht „messbar“ sind.
[2] Thomas von Aquino; Summe der Theologie; Gott und Schöpfung; I. Untersuchung; I. Artikel; (2.1)

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Eine Antwort to “Thomismus III”

  1. nk Says:

    Das Christentum anerkennt eben beides: Dass der Mensch die Krone der Schöpfung ist UND dass er ein Sünder ist und Demut vor Gott zu üben hat. Es anerkennt beides, ohne es in einen lauwarmen Kompromiss zu vermatschen.
    Chesterton drückt das viel schöner aus in seiner ‚Orthodoxy‘ Abschnitt ‚ The Paradoxies of Christianity‘.

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