Gott oder Staat

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RTL-Bauer lässt schwangere Freundin sitzen[1]

 

Es ist mir eigentlich vollkommen wurscht, ob ein Bauer via RTL eine Frau sucht oder nicht. Ich habe keinen Fernseher, sondern wurde der Bild-Schlagzeile heut Morgen beim Bäcker ansichtig: „RTL-Bauer lässt schwangere Freundin sitzen.“

Das Schwein!

Wenn eine Frau ihren Mann sitzen lässt, feiert man das als Errungenschaft der „Emancipation“.

Ich habe im Bekanntenkreis erlebt, dass dieser Fall so unwahrscheinlich gar nicht ist. Er ist eher gesellschaftliche Normalität.

Die Frau liebt nicht den Mann, sondern das Kind im Manne. Sie will das Kind, nicht den Erzeuger.

Es gibt keinen Unterschied zwischen Liebe und Mutterliebe. Es gibt keine wirkliche Herzenswärme zwischen den Geschlechtern, weil Gott – vulgo Natur – nur an Fortpflanzung interessiert ist und nicht an zwischenmenschlichen Beziehungskisten. Alles was wir am Leben – egal wie es sich manifestiert – beobachten, ist der absolute Vorrang der Fortpflanzung.

Der Mann ist vom Weibe als Beiwerk gelitten, solange er notwendig ist. Das war er seit Xanthippe, aber er hat in der „Moderne“ sukzessive das Alleinstellungsmerkmal als „Ernährer“ verloren.

In Zeiten, in denen der Staat in die Rolle des Vaters schlüpft – niemand redet von „Mutter Staat“ -, also für die Versorgung der Kinder geradesteht, die „Unabhängigkeit“ des Weibes garantiert, wird die Ehe und mit ihr der Mann als Person entbehrlich.

Der Staat ehelicht die Frau, so wie Jesus die Nonnen. Der Staat maßt sich, wie die Kaiser zu Rom, die Rolle Gottes an.

Der „moderne“ Mann kann nicht zwei Herren dienen. Er muss sich entscheiden zwischen Gott oder Staat.

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[1] „Bauer sucht Frau“: RTL-Bauer lässt schwangere Freundin sitzen; Bild.de.

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4 Antworten to “Gott oder Staat”

  1. wortmutation Says:

    weshalb gerade die xanthippe? nur wegen ihres rufs als nörgelndes eheweib, das laut eigener aussage lieber den ringer statt des denkers hätte nehmen sollen?

    • Mcp Says:

      Nun ja. Weil Xanthippe auch Xanthippe geblieben wäre, wenn sie statt eines Denkers, einen Ringer geheiratet hätte. Sie hätte jeden beliebigen Mann heiraten können. Xanthippe ist ihre Natur. Siehe Alice Schwarzer.

      Die Geistesgeschichte ist nicht Ihre ihre Stärke. Oder?

  2. wortmutation Says:

    sie sind wohl kaum in der lage, über meine stärken urteilen zu können. meine frage zielte nur auf den gewählten zeitpunkt ab, da es bereits etliche frauen vor der sprichwörtlichen xanthippe (wobei die überlieferungen recht vage scheinen und deren heutige auslegung sehr überzeichnet ausfällt) gegeben hat, die sich einer dem manne untergeordneten rolle nicht fügen wollten. anhand ihrer antwort nehme ich aber gern die frage zurück, lässt sie doch mittels alberner suggestivfrage die aussicht auf einen gewinnbringenden austausch gänzlich verwehen …

  3. Don't care Says:

    Stimmt in groben Zügen, und trifft trotz etwas plakativer Darstellung genau den Punkt. – Das Weib, in seiner konstitutionell hurenhaften Wesenhaftigkeit, hat seine „emotionale Zuwendung“ und ihre allseits bekannten Körperöffnung“ nur Jennen „angedeihen“ lassen, die materielle Absicherung und Aussicht auf sorgenfreies Dasein erwarten liessen. So der Staat zum Übervater mutiert, der (meist unter perfieder Ausbeutung arbeitender Männer) das Weib und seine Brut alimentiert, wird dem Weib Tür und Tor zur dreisten Willkür geöffnet. – Das ist die eigentliche Basis des Feminismus. – Grössenwahn des Weibes aufgrund staatlich garantierter Sorgen undNarren-Freiheit, synchrone Dekonstruktion des Mannes zum Untermenschen und blossem, primitiven Nutztier, das aufgrund seiner genetischen Disposition und Erziehung zum „Frauenbeschützer“ sich diese Versklavung auch noch bieten lässt. Nicht von ungefähr wird der Feminismus „Tittensozialismus“ genannt. – Er hat die Paradigmen des Sozialismus, nämlich die Umverteilung von den Leistungsträgern auf die Taugenichtse und Schmarotzer nur noch geschickter fokussiert angewendet. – Es wird von Männern, der kreativsten, produktivsten und leistungswilligsten Gruppe infam auf die FrauInnen umverteilt. – Die verlogenen, niederträchtigen, „ideologischen Rechtfertigungen“ ähnleln sich auch stark. – Hier die unerdrückte, ausgebeutete Klasse, da das geschundene Geschlecht, für dessen zusammengelogene „Benachteiligungen“ nunmehr die Männer abgezockt werden. – Und um Widerstand zu knebeln wird kräftig aus dem Füllhorn misandrischer Schmähungen und Vertreufelungen geschöpft.

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