Die große Scheinheiligkeit

by

Noch immer gibt Südkorea rund tausend Waisen pro Jahr zur Adoption ins Ausland frei. Wie kommt es, dass ein mittlerweile zu Wohlstand gekommenes Land dermassen viele Kinder «exportiert»? Paradoxerweise liegt der Grund in der zentralen Stellung, welche die eigene Familie im Weltbild der Koreaner einnimmt.[1]

Wie herzzerreißend in der NZZ wieder mal über die Familie gehetzt und gleichzeitig das Schicksal promisker Weiber bejammert wird. Er lehrreicher Artikel, der zeigt, wie man heutzutage Familie stickum dekonstruiert.

Niemand zwingt das Weib zu außerehelichen Geschlechtsverkehr.[2] Wenn sie ihn unbedingt begehrt, dann soll sie gefälligst auch die Folgen tragen.

Wer meint ich vertrete eine anachronistische Sexualmoral, der schaue in die Sozialhaushalte und vergegenwärtige sich die Kosten die „Alleinerziehende“, überwiegend Frauen, der Gesellschaft aufbürden, weil die ihre außerehelich gezeugten Bälger nicht aus eigener Kraft großziehen können. Die Kosten der promisken Lebensweise werden vergesellschaftet und die Kinder gehen vor die Hunde. Nicht alle, aber viele. Dazu braucht man nur in sogenannte „Patchwork-Familien“ zu schauen, wo Kinder nach Gusto der Mutter alle fünf Jahre oder öfter einen neuen „Papa“ vorgesetzt bekommen, ob sie das wollen oder nicht. Identitätskrise, siehe das Schicksal Adoptierter, inklusive.

Nie hat jemand behauptet, dass Familie eine perfekte Einrichtung ist, in der nur Friede und Freude herrscht und es jeden Tag Eierkuchen gibt. Die „heile Familie“ ist eine Figur ihrer Erzfeinde, um sie besser diffamieren zu können. Wenn es eine große Scheinheiligkeit gibt, dann es die bolschewisierte sogenannte „moderne“ Sexualmoral, die so tut, als hätte die „Natur“ den Sex ausschließlich zum Spaße des Menschen erfunden und die in dem verräterischen Satz eines Obama mündet, der nicht möchte, dass seine, wohlgemerkt immer noch minderjährigen (7 und 10 Jahre alt) Töchter für Sex mit Kindern „bestraft“ werden.

Mit der Geburt von Kindern, das wird heute böswillig aus dem Bewusstsein gerückt, beginnt der ernste Teil des Lebens, die Weitergabe dessen, was man selbst in der Kindheit empfangen hat. Dann ist Schluss mit Individualismus und Selbstverwirklichungsfantastereien. Dann zählt nur noch der Nachwuchs, bis zur Selbstaufopferung, falls nötig.

Aber nein, in der durchindividualisierten Gesellschaft ist niemand für Nichts verantwortlich, selbst für den eigenen Nachwuchs nicht. Die allgemeine, gleiche und brüderlicher Verantwortungslosigkeit feiert sich auf „Love-Parades“ selber und ist jedes Mal bass erstaunt, wenn es dann doch sichtbare Opfer gibt.

Nun ja. Solche Gesellschaft rottet sich, ob ihrer kinderfeindlichen Verantwortungslosigkeit, über kurz selber aus. Mathematisch gesehen ist das eine Sache von nur zwei, drei Generationen. Da hat man in 2000 Jahren wieder ein Rätsel mehr zu lösen, fragen sich die dann Urbanen aus welchen Grunde das klassische Europa so plötzlich den Löffel abgegeben hat.

____________
[1] Freigegeben zur Adoption; NZZ Online
[2] Das ich hier hauptsächlich den Vater in der Verantwortung sehe, muss ich nicht extra betonen. Ein Schwein, der eine Frau schwängert und hernach nicht den Anstand hat, seinem Nachwuchs Vater zu sein. Allerdings muss man nach dem „Frauenbefreiungsgeschwafel“ der Neuzeit auch sagen: Wenn sich ein Weib, aus welchen Gründen auch immer, außerehelich und verantwortungslos in die Schwangerschaft fickt, ja dann bitte, muss das von männlicher Vorherrschaft befreite Fräulein zusehen, wie es zurechtkommt. Das ist der Preis der „sexuellen Freiheit“, den das promiske Weib zu schultern hat. Denn die Behauptung das immer der Vater das Schwein ist, wird durch die Statistik nicht abgedeckt. Der originäre, also biologisch-triebhafte Kinderwunsch geht von der Mutter und nicht vom Vater aus. Das Weib weiß genau, wann es fruchtbar ist. Im Regelfall sogenannter ungewollter Schwangerschaften hat die Frau den Mann über die Löffel balbiert. Ob aus purer Dämlichkeit oder hinterhältiger Absicht sei dahingestellt. In beiden Fällen ist das nicht zu bejammern.

Schlagwörter: , ,

4 Antworten to “Die große Scheinheiligkeit”

  1. Kassandra Says:

    Dieser Artikel von Theodore Dalrymple passt zu obigem Thema und ist 2008 auf ef erschienen. Es ist einer der Artikel, die mich erschreckt haben und zum Umdenken veranlasst haben:

    Kultur der Unterschicht: Die unerträgliche Leichtigkeit des Bösen
    von Theodore Dalrymple

    Über das Anschwellen des Asozialen nicht nur in Großbritannien

    http://ef-magazin.de/2008/07/05/379-kultur-der-unterschicht-die-unertraegliche-leichtigkeit-des-boesen

    • Mcp Says:

      Den verlinkten Text habe ich mittlerweile zweimal gelesen. Mir fehlt da irgendwo ein Stück. Ich weiß nicht genau was es ist. Ist es Erfahrung?

      • Kassandra Says:

        Ich verstehe nicht, was Du mit dieser Antwort meinst.
        Welches Stück fehlt Dir?

      • Mcp Says:

        Wüsste ich welches Stück mir fehlt, wäre ich schlauer. Ich weiß es nicht. Irgendetwas in mir sträubt gegen diesen Text. Es ist meinem Unterbewusstsein klar, nur meinem Bewusstsein nicht. Ich kann es noch nicht formulieren, weil wir nicht in Sprache denken, sondern unsrer Gedanken dorthinein übersetzen. Das braucht manchmal Zeit.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: