Ein Hinweis

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In jeder Gesellschaft müssen die drei Civilebenen Individuum, Familie und Staat ihre Kompetenzen gegeneinander abgrenzen und zu einem Gleichgewicht finden.[1]

Eigentlich wird immer eine Ebene vergessen, aber das hängt davon ab, wie man Familie definiert: die Gesellschaft. Familien im engeren Sinne sind Blutsverwandtschaften, im klassischen Sinne eher eine Gesellschaft. Aber das ein wirklich lesenswerter Artikel über die gewollte, böswillige Zerstörung einer Jahrtausende alten Lebensweise durch linke und liberale Ideologen.

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[1] Flaschenpost aus dem »Volksheim«; Geiernotizen.de.

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4 Antworten to “Ein Hinweis”

  1. Geier Says:

    Das Drei-Ebenen-Modell ist natürlich, wie jedes Modell, eine Vereinfachung der Realität. Die Gesellschaft würde ich aber nicht als vierte Ebene sehen, sondern als Gesamtheit der drei von mir benannten Ebenen. Also nicht: Individuum + Familie + Gesellschaft + Staat, sondern: Individuum + Familie + Staat = Gesellschaft. Aber das ist wohl eine Frage der Definition.

    • Mcp Says:

      Es ist eine Frage der Definition.

      Ihre ist wohl eher vom kommunistisch geprägt. Das soll nicht beleidigend sein. Aber die Kommunisten haben von der „kommunistischen Gesellschaft geträumt“, die per Definition staatenlos war. Der Kommunismus ist dann erreicht, wenn der Staat und alle seiner Hoheitssymbole, inklusive seiner Geldhoheit, verschwunden ist. Der Kommunismus soll eine staatenlose Gesellschaft sein. Wobei die „sozialistische Gesellschaft“ merkwürdigerweise den Staat einschloss.

      Ich nehme Gesellschaft ganz wörtlich: Eine Betriebs- oder Weihnachtsfeier ist ein geschlossene Gesellschaft, zur man Angestellte, Geschäftspartner oder gute Bekannte einlädt. Ein Stammtisch ist eine Gesellschaft, sie existiert noch, wenn der Staat untergegangen ist. Zum Beispiel in der Zeit von 1945 bis 1949. Man kennt sich und hilft sich ohne unbedingt befreundet zu sein und dabei ist auch egal wer gerade an der Macht ist. Oft kennt man sich aus frühster Jugend, das bindet Menschen über Parteigrenzen hinaus.

      • Geier Says:

        Müßte man dann nicht unterscheiden zwischen eine Gesellschaft (Stammtisch etc.) und die Gesellschaft als Gesamtheit der Individuen? Aber im zweiten Fall müßte man freilich auch wieder einen Rahmen setzen (europäische Gesellschaft, deutsche Gesellschaft?); alles sehr unscharf abzugrenzen und für Definitionen wohl nicht sonderlich geeignet.

      • Mcp Says:

        Die deutsche Gesellschaft ist eher die Gesamtheit aller deutschen Gesellschaften und nicht die Gesamtheit aller deutschen Individuen. Letztere wären das Volk, respektive die „Bevölkerung“ Deutschlands. Das ist ein Unterschied.

        Natürlich haben alle diese Definitionen scheinbar unscharfe Ränder, weil sich Mengen, obwohl nicht deckungsgleich, wohl doch überschneiden, also Schnittmengen bilden. Mengenlehre.😉

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