Eiszeit oder Wärmetod?

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Für die einen war es ein Schneechaos, als zu Jahresbeginn in weiten Teilen der nördlichen Hemisphäre die Temperaturen auf Tiefstwerte sanken. Andere sahen darin nur die Rückkehr des früher gewohnten Winters. Einige Forscher aber messen den Kältewellen eine ganz andere Bedeutung bei: Sie fürchten, diese könnten Vorboten einer neuen „Kleinen Eiszeit“ sein. Dann würde die Erde nicht, wie von den Klimatologen vorhergesagt, in einem heißen Treibhausklima geröstet. Vielmehr sänken die Temperaturen weit unter das derzeitige Niveau.[1]

Jetzt wissen endlich, warum niemand mehr von der „Erderwärmung“, all nur noch vom „Klimawandel“ sprechen: denn entweder wird es fürchterlich kalt oder so warm, das wir alle verhungern müssen. Am besten wir stimmen darüber ab, ob wir lieber erfrieren oder verhungern wollen:

Schon in zehn Jahren wird die Klimaerwärmung zur Verknappung von Lebensmitteln führen, wenn die Treibhausgase weiter wie bisher in die Atmosphäre sprudeln. Diesen Schluss zieht ein Bericht der Welt-Ökologie-Stiftung (Fundación Ecólogica Universal). Steigt der CO2-Eintrag in die Atmosphäre im bisherigen Maße weiter, so werde die mittlere Temperatur im Jahr 2020 um 2,4 Grad Celsius höher sein als zur vorindustriellen Zeit. Dies werde etwa bei Weizen dazu führen, dass 14 Prozent des Bedarfs nicht mehr gedeckt werden könnten, teilte die US-Sektion der Stiftung in Washington mit.[2]

Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Klima oder es bleibt wie es ist. (Klimatologenregel)

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[1] Kommt eine neue Kaltzeit? : Textarchiv : Berliner Zeitung Archiv
[2] Focus; 2020 werden die Lebensmittel knapp

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6 Antworten to “Eiszeit oder Wärmetod?”

  1. Geier Says:

    Der Klimatologe Prof. R.A. Bryson von der Wisconsin-Universität sagte voraus, daß sich durch den zivilen Überschall-Luftverkehr ein breiter Streifen zwischen Europa und Amerika mit einer Cirrus-Wolkenschicht bedecken wird. Nur fünf Prozent zusätzliche Wolken durch Luftverschmutzung würden die mittlere Temperatur um vier Grad herabsetzen. Damit käme die nächste Eiszeit bestimmt. Sie könnte ein unerwünschtes Beiprodukt der Zivilisation sein, sozusagen ein »Industrie-Erzeugnis«. Ob sich die irdische Luftverschmutzung im gegenwärtig kühler werdenden Klima schon bemerkbar macht, ist nicht mit Sicherheit zu sagen. Seit zehn Jahren sinken die Temperaturen. Dennoch befürchten viele Meteorologen, daß es einen »Punkt ohne Umkehr« geben mag, von dem aus die verschmutzte Luft zwangsläufig und unaufhaltsam das Klima beeinflußt. Der Winter 1968/69 brachte für den Nordatlantik eine Eisbedeckung, wie es sie schon seit fast sechzig Jahren nicht mehr gab. Viel Eis reflektiert viel Sonnenstrahlung wieder in den Weltraum hinaus und verbraucht viel Wärme zum Schmelzen. (Hamburger Abendblatt, 21.3.1970)

    Amerikanische Journalisten beschrieben die Kälte im Osten des Landes als »Vorgeschmack auf die nächste Eiszeit«. Frost bis minus 50 Grad und Schnee bis sechs Meter Höhe verwandelten große Teile der Vereinigten Staaten in eine Polarlandschaft. Unter diesen Vorzeichen gewinnt eine Klima-Studie des amerikanischen Geheimdienstes CIA höchste Aktualität. Die Verfasser der Studie sehen als Folge schon soziale Unruhen, ein Abwandern aus Notstandsgebieten und politischen Krisen. Sie meinen: »Die mächtigen Staaten der Erde werden versuchen, sich mit allen Mitteln des Getreides zu bemächtigen. Die Nahrungsmittel-Politik wird zum zentralen Problem jeder Regierung werden. Politische und wirtschaftliche Unsicherheit bestimmen den Alltag. Die Klimaveränderung, so befürchtet es auch der amerikanische Chemiker und Nobelpreisträger Linus Pauling, könne »in eine globale Katastrophe münden«, in den bisher härtesten Test für die Zivilisation. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.2.1977)

    Die haben einfach die alten Artikel aus den Siebzigern kopiert und die Vokabel »Eiszeit« gegen »Erderwärmung« getauscht. Und schon geht’s weiter.

    • Mcp Says:

      Ich kenne das. Ich kann die Klimatologie einfach nicht mehr ernst nehmen. Jede Wahrsagerin mit Glaskugel hat eine höhere Trefferquote.

      • Anonymous Says:

        Das Klima ändert sich sowieso alle paar Jahrhunderte, so wie auch jetzt wieder. Klimawandel usw. alles Quatsch, Palmen an der Nordsee sind sowieso viel schöner. Sonne satt regt die Vitamin B-Produktion an. Was können 7 Milliarden dem Planeten schon antun. Da geht noch viel mehr! CO2? Ungefährlich, das brauchen sogar alle Pflanzen. Das Leben ist schön. Die Renten sind sicher.

  2. Johannes Says:

    Schließe mich an: Investiere auch keinen Glauben mehr in klimatologische Voraussagen, auch aus Gründen, die mir mein verschwörungstheoretischer Verstand gebietet😉

    Deshalb stelle ich mich höchst demokratisch hinter Mcps Vorschlag!
    „Am besten wir stimmen darüber ab, ob wir lieber erfrieren oder verhungern wollen“

  3. Erich Zimmermann Says:

    Ist ja schön ,daß man sich das jetzt aussuchen kann
    ich bin für Palmen an der Ostsee

  4. Cajus Pupus Says:

    Heut zu Tage kann man sich auf gar nichts mehr verlassen! Selbst der Spruch:
    Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter – oder es bleibt wie es ist!
    scheint irgenwie nicht mehr zu stimmen. Vielleicht liegt es da dran, dass wir zu wenig Misthaufen haben! Und duch Vogelgrippe, Schweinegrippe oder sonstige Grippen, durch die Dioxine, durch die gen technisch veränderteten Futtermittel, haben wir auch bald keine Hähne mehr. Die, die jetzt noch leben, kommen in den Bratofen!

    Darum verstehe ich auch nicht die Meldung vom Focus:

    2010 war das wärmste Jahr

    http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/klimawandel/tid-20851/wetterbilanz-2010-war-das-waermste-jahr_aid_584975.html

    Vielleicht bin ich auch mittlerweile resistent für solche Meldungen.

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