Die Wehr wird „gegendert“

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Für den israelischen Militärexperten Martin van Creveld sind die jüngsten Vorfälle an Bord des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ wenig überraschend. Seiner Ansicht nach sind solche Problem vorherbestimmt, wenn Frauen in einer Armee dienen. [1]

Die mit den Frauen heraufziehenden sexuellen Kalamitäten in der Wehr sind politisch nicht nur einkalkuliert, sie sind vielmehr gewollt. Im Spannungsfeld von Gelegenheit und Gebot und den vorhersehbar regelmäßigen Sexskandalen lässt trefflich eine politische Macht etablieren, die militärische Kommandostrukturen aushebelt, sie respektive ad absurdum führt. Man regiert mit dem Sexualstrafrecht nicht nur direkt in die Ehebetten hinein, sondern auch unter die Bettdecken der Rekruten.

Eine radikale Lösung wäre die Aufstellung rein weiblicher respektive rein männlicher Verbände. Aber genau das würde die Ziele der Gender-Ideologie konterkarieren.

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[1] JUNGE FREIHEIT – Wochenzeitung aus Berlin: Israelischer Militärexperte: Probleme auf der Gorch Fock waren absehbar.

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8 Antworten to “Die Wehr wird „gegendert“”

  1. abseitsgehen Says:

    Guter Beitrag. Ob dies allerdings wirklich gewollt sein kann, würde ich eher bezweifeln. Sie wissen letztlich in Vielem nicht, was sie tun und was der Kollateralschaden ist (neben dem Hauptschaden, und der ist sicherlich intendiert). In diesem Sinne ist hier, bezugnehmend auf van Creveld, von einem Symptom (des allgemeinen Niedergangs) zu sprechen.
    MfG

  2. Meyer Says:

    Das Aushebeln der oberen „Bundeswehr“-Führungsstäbe wäre wohl zu begrüßen, – wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. An der Spitze der Bundeswehr steht seit 1956 durchgehend eine Niete. Mal katastrophal wie Helmut Schmidt, mal erträglich, wie Wörner und Scholz. Hier ist es nicht so, daß der Lahme den Blinden stützt. Der Blinde befiehlt, daß der Lahme die Augen schließt, der Lahme trägt den Blinden.

    Aber was für eine Scheiße aus den TSK-Führungsstäben kommt, man macht sich keine Vorstellungen, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Umso höher der Führungsstab, umso lächerlicher das, was hinten rauskommt. Der Charakter eines guten Kompaniechefs ist es, aus dem Wenigen möglichst viel zu machen. Der Charakter der diversen Generalstäbler ist es, aus den vielen Möglichkeiten nichts machen – oder noch schlimmer: Totale Scheiße. In multinationalen Stäben multipliziert sich das noch. „Combined Joint“, „acting chief of staff“, „deputy chief of staff“, „assisting chief of staff“. Kein Soldat, auch kein Offizier, behält seinen Idealismus, wenn er einmal mit diesem Dreck in Berührung kam. Das Schlimme: Der einzelne Offizier ist durchaus befähigt. Erst im Verbund wird daraus das „Operation der verbundenen Unfähigkeiten“. Was ist nur aus Moltkes Generalstab geworden?

    Selbst in Rom wußte man schon, daß umso größer die Stäbe sind, umso schlechter die Truppenführung ist.

    Während die zu Kämpfen befähigten Truppen nur noch lächerlichen Umfang haben (auch hiervon macht sich der durchschnittliche Zivilist, wie Wehrdiener keine Vorstellung), sind die Unterstützungstruppen und die Stäbe im Umfang nicht nur gleich geblieben, sondern noch gewachsen.

    Die Aufgabe der Reichswehr war es, eine Kaderorganisation für die Wiedeaufrüstung zu sein. Kämpfen konnte sie nicht. Die Bundeswehr kann weder das eine, noch das andere.

    Es gibt keine Wehr. An der Wehrmacht gemessen, gab es auch nie eine.

    • Mcp Says:

      So genau kenne ich Bundeswehr nicht, aber bei sogenannten „Parlamentsheeren“ ist Ineffizienz gewolltes Programm. Nichts hassen Demokraten mehr als Soldaten. Oder umgekehrt, wie es ein preußischer König formulierte: „Gegen Demokraten helfen nur Soldaten“.

      Deshalb ist die BW ähnlich aufgebaut wie die Rote Armee anno 1941: dort hatten die Kommissare das sagen, hier die politische Führung. Der Berufssoldat ist lediglich der Kasper, wenn er nicht sogar selber bis in die Knochen politisiert ist. Da bleibt das Handwerk natürlich auf der Strecke.

  3. Don't care Says:

    Das würden die sowieso nie wagen (reine FrauInnenverbände). – Wer sollte denn dann auf die feigen VerpisserInnen aufpassen, solte der pöhse Feind wirkliche mal anrücken, und wer vor allem, wer soll dann dort verrecken ? – Und wer sollte im Nicht-Ernstfall dort die Drecksarbeit machen, wer die Schütze-Arsch Rolle spielen ??? – Die FrauInnen selber ??? – Höhö, kannste totalo vergesso. – Auf die „haarigen Nutztiere“ = Männer werden die nie verzichten.

    • Mcp Says:

      Die Russen hatten im 2. WK reine Frauenbataillone bei den Sturmtruppen, also nicht im Hinterland. Die waren zwar nicht sehr durchschlagkräftig, aber wegen ihrer exorbitanten Grausamkeit dennoch gefürchtet.

      • Don't care Says:

        Glaub ich „gerne“. -Habe auch schon davon gehört. Iss mir völlig klar. – Männer haben gegenüber FrauInnen die bekannten „Beschützerinstinkte“ und, wie in früheren Posts schon ausgeführt, ein gewisses „Ehrgefühl“. Dürfen FrauInnen als Flintenweiber wüten, dürften sie selten sadistisch gegenüber Männern sein. – Denn dann kommt ihr wahres, maliziösen Wesen zum Vorschein, und „Beisshemmungen“ oder ehtische Skrupel kennen sie nicht.

  4. abseitsgehen Says:

    Wie überall läuft der Bundesdeutsche auch hier nur dem amerikanischen Trend hinterher. Die Gleichstellungsbeauftragten dort drängen auf weibliche Teilhabe am Kampfeinsatz. Was dem Hegemon dadurch an Kampfkraftverlust blüht kann man hier nachlesen:

    http://www.alternativeright.com/main/the-magazine/gi-jane/

    So schwächt sich der liberale Staat ganz folgerichtig auch da wo’s wirklich mal wehtun kann. Wie hält’s damit eigentlich der Chinese oder der gute alte Russe? Da kann einem Angst und Bange werden.

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