Guttenbergs Vasallen-Armee

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Schmidt äußerte sich auch kritisch über die Neuausrichtung der Bundeswehr. „Ich halte es jedenfalls für einen Fehler, die Bundeswehr nicht vorwiegend unter Rücksicht auf die Verteidigung des eigenen Landes zu strukturieren, sondern mit Blick auf den Einsatz auf fremden Kontinenten“, sagte der Altkanzler. „Es sollte nicht die wichtigste Aufgabe unserer Bundeswehr sein, sich jederzeit abrufbar für fremde Kriege verfügbar zu halten.“[1]

Fast aus dem Grab heraus spricht der Altkanzler aus, was nicht laut ausgesprochen werden darf: Die Bundeswehr wird nicht nur gnadenlos „gegendert“, nein, sie wird auch zur Hilfsarmee, die Krieg im fremden Interesse führt. Eine Art Fremdenlegion, jederzeit abrufbar, wenn der Lehnsherr der Ostküste Gefolgschaft fordert.

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[1] „Gorch Fock“-Affäre: Altkanzler Schmidt kanzelt Minister Guttenberg ab; WELT ONLINE.

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