Produkt pathologischen Männerhasses

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In 2009 weist die Kriminalstatistik des BKA 577.518 Gewaltdelikte aus. Davon 7314 Vergewaltigungen oder sexuelle Nötigungen. Das entspricht einem Anteil von geringfügig mehr als einem Prozent aller Straftaten. In der öffentlichen Wahrnehmung allerdings rangieren sich solche Straftaten regelmäßig an der Sitze plebejischer Aufregung. [1]

Doch ist zu fragen, warum Vergewaltigung überhaupt eine Straftat ist. Sie existiert in der Form erst seit 1974. Vorher galt sie als Notzucht und als Verstoß gegen die Sittlichkeit. Als Gegenstand der Sittenlehre war die „Notzucht“ immer negativ geladen. Aber sie war in früheren Zeiten kein öffentlicher „Aufreger“. Zuständig für derlei Delikte war die „Sitte“. Ein sittenloses Zeitalter braucht freilich auch keine Sittenpolizei.

Um nicht missverstanden zu werden, „Vergewaltigung“ ist ein Gewaltverbrechen, da körperliche Gewalt eingesetzt wird. Doch muss man einen solchen Tatbestand besonders ausweisen, da man ihn problemlos in die Kategorien „leichte“, „mittlere“ oder „schwere Körperverletzung“, respektive unter „Mord und Totschlag“ einordnen könnte? Man tut hier überflüssigerweise etwas hinzu, was eigentlich unter Ockhams Rasiermesser gehört.

Man braucht die Krücke „Vergewaltigung“ schlicht nicht, um ein rechtes Strafmaß zu finden, welches sich nicht von anderen vergleichbaren Delikten unterscheidet.

Zweifelhaft ist auch die besondere Würdigung „traumatischer“ Erfahrungen im Vergewaltigungsfall. Schon deshalb, weil ein solcher Behuf in anderen Straftatbeständen nicht stattfindet.

Das Strafrecht ist auf den Täter fokussiert, nicht auf die Befindlichkeiten der Opfer. „Traumatische Erfahrungen“ machen alle Opfer von Gewaltverbrechen, alle erleben sie den Augenblick der Hilflosigkeit und teilen die Erfahrung des Ausgeliefertseins in gleicher Weise. Darüber zu urteilen ist Sache von Psychiatern, nicht von Richtern. „Psychiatrische Gutachten“ erwiesen sich in Vergangenheit mehr als einmal als zeitgenössische Quacksalberei. Sie haben in einer Gerichtsverhandlung nichts zu suchen, auch deshalb, weil jedes Gutachten mindestens zwei Widersprechende gebiert. Aktuell wird im Fall Kachelmann die Untauglichkeit solcher Verfahrensmittel manifest: Wo Indizien nicht ausreichen und sich Aussagen widersprechen, kann kein Urteil gefällt werden.

Der Straftatbestand der Vergewaltigung ist ein typisches Beispiel dafür, wie Ideologie das Bürgerliche Gesetzbuch kontaminiert. Denn ihre Einordnung unter Verstöße gegen die „sexuelle Selbstbestimmung“ in 1974 stammt direkt aus der „Geschlechtsverkehrverhinderungslehre“ einer Alice Schwarzer. Das ist kristallklar feministisches Gedankengut. Für die Begründung solcher unsäglichen Unsinnigkeiten muss schon mal das Okkulte herhalten, weil logische Argumente fehlen. Auf die Verletzung der weiblichen oder kindlichen „Seele“ berufen sich ausgerechnet die, welche die Existenz einer menschlichen Seele vehement verneinen, wenn sich die Religion darauf beruft.

Dazu gehört die emotionale Besetzung des Themas, im Rahmen feministischer Befreiungslehren. Wo der Verstand aufhört, beginnt das Gegeifer der Weiber. Von da ab wird jeder vernünftige Zugang zum Thema verbaut. Man will keine ehrliche, geschweige rationale Diskussion. In dieser Gesellschaft wird – siehe Kachelmann-Prozess im Spiegel von BILD – ein subtiler Männerhass gepflegt, der sukzessive pathologische Züge annimmt und sogar auf das männliche Geschlecht selbst übergreift. [2]

Womit auch klar wird, warum eine statistisch zu vernachlässigte Größe in der medialen Erregung die erste Geige spielt. Jeder Mörder und Totschläger ist satisfaktionsfähiger, als ein Vergewaltiger. Natürlich nur, wenn es um Männer geht. Bei Frauen bleibt der Straftatbestand, wenn er überhaupt erhoben wird, im Bereich des Unsittlichen.

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[1] siehe PKS des BKA (PDF)

[2] Wer es nicht glaubt, der schaue in einem voll besetzten Kino das antikatholische Machwerk „Die Päpstin“ und achte auf die Reaktion des Publikums wenn im Film männerfeindliche Zoten gerissen werden.

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9 Antworten to “Produkt pathologischen Männerhasses”

  1. Don't care Says:

    Wie schon (zu) oft erwähnt ist der Feminsimus, der Grössenwahn einer (ökonomisch und kulturell) nichtsnutzigen, aber dennoch geltungssüchtigen, vewöhnten, da niederträchtig auf den Wogen des hypertrophierten „Humanismus“ schwimmenden, Hälfte der Menscheit, den FrauInnen. – Im Endstadium einer von innen heraus verfaulenden „Kultur“ ist so ein Symptom geradezu stringent. – Den Wertekanon, der die westliche Welt bedeutend machte, mit einer Perfidie zu bekämpfen, mit einer Verve zu hassen und einer Niedertracht die Exponenten dieses Kanons zu dämonisieren, ist das einzige, was diese Paranoia bislang zustande brachte. Eben weil die ProtagonistInnen intuitiv spüren, dass sie an dieser Kultur (die in ihren Grundfesten männlich = homo faber ist) kaum aktiv und konstruktiv partipizieren können, haben sie den Weg ihrer Destruktion eingeschlagen. –

    Da die Feigheit und Verblödung der Lila -Pudel-Rudel heute ebenfalls schon jenseits des „Point of no return“ angelangt ist, wird sich keine nennenswerte Gegenbewegung konstituieren.
    Das Ende dieser Krankheit namens Feminismus kann daher nur mit dem Verenden seines „Wirtskörpers“, der westlichen Kultur kommen. – Oder kurz vor dem Kollaps, wenn die schwindenden Ressourcen ein solch parasitäres, milliardenverschlingendes Phänomen nicht mehr alimentieren können. (Feministischer ökonomischer Interventionismus wird die Hand die ihn bislang nährte, noch rascher zerstören)

    Einen „Rückstand“, gegenüber seinem Zwilling dem Sozialismus, hat der „Tittensozialismus“ ja noch. – Er hat der „Weltgeschichte“ noch nicht seine absolute Untauglichkeit vorführen dürfen. – Und dieses „Experiment“ mit allen Mitteln durchzupeitschen scheint erklärter Wille der westlichen IrrsinigInnen zu sein. –
    Ergo, freuen wir un schon auf die künftigen StalInnen, GulagInnen und TerrorInnen, alles wieder im Namen der „Gleichheit“, „Gerechtigkeit“ und wie all die Wahnphrasen auch heissen mögen !!

  2. Cajus Pupus Says:

    Es wird doch soviel zur Zeit von der Frauenquote geredet. Warum besetzt man das Richteramt nicht mit einer Richterin, die am eigenen Leib eine Vergewaltigung erfahren hat. Ich kann mir vorstellen, dass dann die Urteile der Straftat angemessen sind.

    Meine Frau meint: solange Männer über die Vergewaltiger urteilen, solange gibt es keine der Straftat gerechten Urteile, weil die meisten Männer doch die Frauen als „Freiwild“ betrachten.

    • Don't care Says:

      Selten so einen Oberhirnriss gelesen. –
      Wie wär’s denn, wenn man für ALLE Delikte nur Richter einsetzen würde, die selber Opfer eines solchen waren. –

      Am besten bei Mord eine/n Richter/Richterin, der/die schon mal umgebracht wurde, hä ?????

      -Zum einen, werter Cajus Puppus, sprechen heute sowieso fast nur RichterInnen die Urteile in solchen „Vergewaltigungsfällen“, zum anderen, wäre das ein Rückfall in atavistische Rache-Prinzipien.
      (Welches Urteil ist nach Ihrer Meinung angemessen?? – Sack ab, nicht wahr ? )

      Klar, dass die blöden und pöhsen Männer da NIE „gerechte Urteile“ aussprechen, können, denn wie kann ein Nigger über GöttInnen zu urteilen sich erdreisten ??

      Und mit diesem dummdreisten Spruch von MEISTEN Männer und dem als „Freiwild“ betrachten, haben Sie sich als Nachplapperer feminstischer Propagandaphrasen geoutet und damit feiweillig in die winselnde Meute der lila Pudel eingereiht, denen fürderhin nur meine tiefste Verachtung und Abscheu gilt.

      hough !!

    • Don't care Says:

      Und noch eines zur Ihrer geni(t)alen Idee mit den schon mal vergewaltigten RichterInnen. –

      Machen Sie diese Vorschlag mal publik. – Es werden sich sicherlich alsbald Millionen von freiwilligen Freiwildjägern (MEISTE Männer)melden, die den RichterInnen zu einer solchen oben genannten „Qualifikation“ verhelfen werden , so noch nicht vorhanden. – Falls indes ein Überangebot an Jägern dabei herauskommt, können Sie ja zeitlich passend koordinierte „Gangbangs“ organisieren lassen. – So dürften auch die RichterInnen mit berücksichtigt werden, die „im normalen Leben“ nicht in den Genuss einer solchen Erfahrung kämen. –

      Die daraufhin zu erwartende Strafmasse dürften dann mindestens in den von Ihnen erwartetnden Grösenordnungen liegen.

    • Mcp Says:

      Mit Verlaub Cajus, aber Deine Frau hat unrecht. Während Jugendliche die andere Leute ins Koma prügeln mit lächerlichen Strafen davonkommen, erhalten Vergewaltiger in aller Strafen, die weit über das einfache Maß für Körperverletzung hinausreichen. Und das obwohl nur rund ein Prozent aller Vergewaltigungen mit Körperverletzung oder Totschlag im klassischen Sinne enden.

      Die geltend gemachte seelische Verletzung ist wissenschaftlich überhaupt nicht nachweisbar und spielt bei allen anderen Straftaten folgerichtig auch keinerlei Rolle. Der Straftatbestand der Vergewaltigung ist aus meiner Sicht ein eigentlich verbotenes „Sonderrecht“ zumal es sich fast ausschließlich gegen Männer richtet. Wiewohl Frauen bei Verführung Minderjähriger Knaben rein mengenmässing nicht weniger auffällig sind, als männliche Pädophile. Nur wird in diesen Fällen der Mantel des Schweigens ausgebreitet.

  3. AK-sieben Says:

    Über dieses Thema ließen sich Bücher schreiben. Allesamt dicke Wälzer. Einige Maskulisten behaupten Vergewaltigung ist ein Verbrechen das nicht existiert. (Alle) Feministen behaupten das es das Schlimmste wäre was einer Frau passieren kann.
    Frauen glauben eine Vergewaltigung könnte von einer Frau niemals praktiziert werden, da sie ja nicht penetrieren kann. Ergo gibt es nur Vergewaltiger (m) und Vergewaltigte (w+m). Was juckt da schon der kleine Prozentsatz an Falschbeschuldigungen?

    > Doch ist zu fragen, warum Vergewaltigung überhaupt eine Straftat ist. Sie existiert in der Form erst seit 1974.
    Das ist eine Folge,mMn, der 68er Bewegung bzw der ihr folgende Feminismus. Vergewaltigung – Vergewaltigung in der Ehe – Vergewaltigung falls kein Kondom benutzt wurde – wie wird es weitergehen? Wo wird es enden?

    Um auf Vergewaltigung durch Frau zurück zu kommen. Ist das Wirklich unmöglich? Bin kein Jurist, aber wenn man eine Vergewaltigung in die „Einzelteile“ zerlegt, und diese in einem umgekehrten Fall anlegen würde, so könnte auch eine Frau vergewaltigen.
    Das jedoch wollen Feministen nicht. Es wird, auch wenn es nur einige wenige Fälle pro Jahr geben sollte, ausgeblendet und ignoriert.

    Don’t care hat Recht, wenn er sagt:
    > Das Ende dieser Krankheit namens Feminismus kann daher nur mit dem Verenden seines „Wirtskörpers“, der westlichen Kultur kommen.

    Bleibt zu hoffen das es schnell geht und genug Reste übrig bleiben , auf denen Mann neu aufbauen kann.

  4. moise trumpeter Says:

    Ich kann Ihnen nur Beifall klatschen, Sie haben sehr schön den Widerspruch des modernen Rechts in Bezug auf Sexualdelikte herausgearbeitet.

  5. Don't care Says:

    Ist es zu fassen ??- Diese oberkranke Dummlallerin „rote Gräfin“ hat mal seit langem wieder ihre saudummes Fresse aufgerissen ? – Und wieder mal in typisch weibischer Manier als grosse Schiedsrichterin, die uns als „Arme Socken“ tituliert .-Typischer Fall von Dunning-Kruger-Effekt.

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