Archive for the ‘Allgemein’ Category

Das Bild meines Lebens

Februar 13, 2011

Ich bin der Erzengel, da links oben, das ist meine Frau. Mit meiner Tochter. Die Söhne sind irgendwo im Gewimmel. Sie werden auftauchen, mit blutverschmierten, wie bübischen Lächeln nach der Schlacht.

Ich hab das Bild in frühster Jugend gesehen und verinnerlicht. Es ist das Bild meines Lebens. Obwohl ich Tintoretto überhaupt nicht mag.

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Katholisch sein, katholisch bleiben!

Februar 12, 2011

Ich habe es wirklich satt mir vorsagen zu lassen, dass mein Glaube minderwertig wäre, weniger Wert oder irgendwie reformbedürftig.

Ich glaube an Jesus Christus.

Ich glaube an meinen Gott.

Den man kann nicht aller hundert Jahre neu erfinden.

Ich bin katholisch und ich werde, nein, ich will es bleiben.

Von heute, bis in alle Ewigkeit.

Scheiß auf die Theologen.

Das hier ist mein Glaube.

Mein Credo. Mein Leben.

Ausgerechnet Olaf!

Februar 11, 2011

Kurz vor der Bürgerschaftswahl zeichnet sich ein klarer Sieg für die SPD um Olaf Scholz ab. FDP und Linke könnten die Fünf-Prozent-Hürde reißen.[1]

Ausgerechnet Olaf. Der ewige Verlierer. Der, der noch nie etwas gerissen hat. Weder für die Sozis, noch für die Stadt.

Genau den haben die Hamburger verdient. Nach der Schwuchtel Beust, nun den ewigen Verlierer. Und dann noch „die Linken“, ich meine die Trotzkisten, Maoisten und anderes rote Gexose im Stadtparlament. Letzteres ist so, als hätte Thälmann höchstpersönlich diesen lächerlichen Hamburger Aufstand gewonnen.

Ich schäme mich schon heute für die Hanseaten. Was für ein doofes Volk in einer einst stolzen Stadt.

Was bin ich froh, nicht mehr Hamburger zu sein. Diese Trantüte als OB ist das Letzte was Hamburg braucht.

Nehmt Mubarak, statt Scholz.

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[1] Wahlumfrage: SPD in Hamburg doppelt so stark wie CDU – Nachrichten Politik – Wahlen – Hamburg Wahl – WELT ONLINE.

Verfassungsfeindlicher Lärm

Februar 10, 2011

Die Senioren-Union hält die geplante generelle Zulassung von Kindertageseinrichtungen in Wohngebieten für verfassungswidrig. Nicht nur Kinder hätten Rechte, sondern auch ältere Menschen, erklärte der stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU-Seniorenorganisation, Leonhard Kuckart. Ein Dauerpegel von 90 Dezibel, wie er häufig in Kitas anzutreffen sei, bleibe eine unzumutbare Lärmbelästigung. „Egal, ob die Quelle nun sympathisches Kindergeschrei ist oder das Hämmern eines Pressluftbohrers.“[1]

Letztlich dürften in „Wohngebieten“, folgt man der Logik dieser „Klage“, keine Kinder mehr wohnen. Weil Kinder verfassungsfeindlichen Lärm verbreiten.

Bis jetzt war ich ein strikter Gegner aktiver Sterbehilfe. Aber langsam kommen mir Zweifel.

 

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[1] Streit um Klagen: CDU-Senioren finden laute Kinder unzumutbar – Nachrichten Politik – Deutschland – WELT ONLINE.

Axel Weber?

Februar 10, 2011

Bundesbankpräsident Weber wird als heißer Kandidat für die Nachfolge von Deutsche-Bank-Chef Ackermann gehandelt. Für den Fall eines Wechsels in die Wirtschaft fordern die Grünen eine Karenzzeit für den 53-Jährigen – von möglichst drei Jahren.

Axel Weber? War das nicht der Konsorte, der den Thilo (den mit den Genen) aus seinem Amt gejagt hat?

So einer sollte in Deutschland nicht einmal mehr Kassierer im örtlichen Sparverein werden dürfen.

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[1] Wechsel-Gerüchte: Grüne fordern Auszeit für Axel Weber; FOCUS Online.

Auf Backbord-Wache

Februar 10, 2011

Vier Stunden Schlaf, vier Stunden Wache. Hintereinanderweg. Vier Jahre lang. Solange der Kahn auf der See war. Das war er eigentlich immer. 18 war ich, als ich eingezogen wurde.

Schlafmangel? Wir haben den halben Tag geschlafen. Waren trotzdem immer müde und kapput. Aber der Kahn ist gefahren, weil wir Wache schoben. Tag für Tag, Stunde um Stunde. Wir haben Stürmen getrotzt und mancher Strömung. Niemand ist je aus der Takelage gefallen, wir hatten allerdings auch keine. Und keine Frauen an Bord. Ein Krähennest ja. Aber außer zur Bestrafung war da nie jemand oben. Und der, der oben war, der hatte es verdient.

Ich habe mich nie beklagt und ich werde mich nicht beklagen. Eher gilt das Gegenteil. Der Dienst hat mich zum Mann gemacht.

Ich bin noch heute auf Backbord-Wache. Ich erfülle meine Pflicht. Solange ich lebe.

Mit der Tarnkappe gegen Taliban?

Februar 8, 2011

Neue Tarnkappendrohne soll Taliban ausschalten.[1]

So ein Stuss. Seit wann haben Koranschüler Radar? Denn nur für (aktives) Radar ist dieses Fluggerät „unsichtbar“.  Die Drohne ist eine Waffe gegen hochgerüstete Gegner, wie den Iran oder China.

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[1] US-Militär: Neue Tarnkappendrohne soll Taliban ausschalten; WELT ONLINE.

Soldaten – ein Übel der Jetztzeit

Februar 6, 2011

Auf der Suche nach üblen Ritualen, die der Verteidigungsminister angeordnet hat, würde man bei der Politik schnell fündig werden. Seit Aufstellung der Bundeswehr wird jeder Verstoß gegen die Prinzipien der Inneren Führung als Staatsaffäre behandelt. In den ritualisierten Kampfspielen geht es dabei selten um grundlegende Probleme der Armee, sondern um die Fortsetzung der Parteipolitik mit anderen Mitteln.[1]

Das Übel der Neuzeit ist der „politische Soldat“. Ein Soldat also, dem durch eine „Innere Führung“, durch Führungsoffiziere oder Komissare ein politisches Bekenntnis abgezwungen wird, der für eine „Idee“ kämpfen soll, die ihm gelinde gesagt am Hintern vorbeigeht. Es spielt dabei keine Rolle ob er sein Leben für die „Demokratie“, den „Nationalsozialismus“ oder den „Kommunismus“ in die Waagschale werfen soll. Keine Idee ist den Einsatz des eigenen Lebens wert.

Ein Krieger ist ein Handwerker, ein Schlosser, den man ruft, wenn eine Wasserleitung leckt. Oder jemand, dessen Familie in Gefahr gerät. Ein wahrer Krieger hasst nichts mehr als Politiker.
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[1] JUNGE FREIHEIT ; Der einsame Soldat

Kopten für Mubarak

Januar 31, 2011

Shenouda III. hat gestern, am Sonntag, den 30. Januar, in einem öffentlichen Statement die Kopten dazu aufgerufen, an den Protesten gegen die Regierung Mubarak nicht teilzunehmen – IGFM enttäuscht. [1]

„Nur die dümmsten Schafe wählen ihre Schlächter selber.“

Nur politische Naivlinge können glauben, dass die ägyptische Revolte so unpolitisch bleibt, wie sie – scheinbar – begonnen hat. Bisher hat noch jede Revolution ihre Kinder gefressen und die Kopten tun gut daran, sich nicht mit jenem Mob gemeinzumachen, der noch im Dezember vorigen Jahres mit antichristlichen Parolen randalierend und brandschatzend durch koptische Viertel zog und die den verheerenden Anschlag auf eine koptische Kirche frenetisch gefeiert haben.

Es sind dieselben Leute die, will man der geballten Inkompetenz westlicher Medien und ihrer zahllosen „Experten“ glauben, heute nach Demokratie und Freiheit lechzen.

Immer freitags, wenn die Gläubigen aus der Moschee kommen, ist entweder ihr ‚Freiheitsdrang’ oder ihre ‚Mordlust’ besonders hoch.
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[1] KATH.NET; Kopten-Papst Shenouda III. unterstützt Regierung Mubarak

Rotkäppchen und der Wolf

Januar 25, 2011

Jesuitenpater verlangt neue Sexualmoral der Kirche:

Der Pater unterstrich, er verstehe sein Tun als einen wichtigen Dienst an der Kirche. Im vergangenen Jahr sei ihm klar geworden, dass es jenseits der Lagerdebatten in der Kirche zwischen konservativ und progressiv eine Opferperspektive auf die katholische Kirche gebe, die auch eine Chance auf Erneuerung beinhalte.[1]

Im Märchen vom Rotkäppchen und der Wolf schlüpft Lupus auch in die Rolle seines Opfers und nimmt eine „Opferperspektive“ ein.
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[1] Klaus Mertes: Jesuitenpater verlangt neue Sexualmoral der Kirche; WELT ONLINE.