Archive for the ‘Allgemein’ Category

Glaubensfreiheit wird Makulatur

Januar 24, 2011

Die Betreiber eines Bed-and-Breakfast-Hotels in der englischen Touristenregion Cornwall haben einem schwulen Paar die Übernachtung in einem gemeinsamen Zimmer verboten – und müssen dafür nun Schadenersatz zahlen. Die Eheleute beriefen sich auf ihren christlichen Glauben, als sie den Männern verboten, das Bett zu teilen, wie sie nach der Urteilsverkündung erneut sagten.[1]

Der 70 Jahre alte Mann berief bei der Begründung seiner Entscheidung auf die Bibel: „Wir sehen die Bibel als heiliges, lebendiges Wort Gottes an und versuchen, ihr so weit wie wir können zu folgen.“

Der Richter sah das anderes und verurteilte das Paar zu 2140 Euro Schadenersatz.

Der eigentliche Knüller aber ist dieser Satz aus der Urteilsbegründung:

„Wie die Rechtsprechung in den vergangenen Jahrhunderten auch gewesen sein mag, heute müssen unsere Gesetze nicht mehr automatisch die jüdisch-christliche Position widerspiegeln.“

Mit diesem Urteil wird nicht nur nebenbei die unternehmerische Freiheit ausgehebelt, das Recht des Eigentums beschnitten sondern auch die Glaubensfreiheit einschränkt. Denn de facto hat der Richter ein Berufsverbot verhängt, weil das Ehepaar vor der Wahl steht, künftig gegen die Paragrafen ihres Glaubens zu leben oder ihr Geschäft aufzugeben. Wer die Homolobby kennt, weiß, dass dies keine rhetorische Frage ist.

Der Kolumnist des Londoner Telegraph brachte es auf den Punkt:

„Das Recht auf religiöse Überzeugungen und im Einklang mit seinem Glauben zu handeln, wurde gegen das Recht gesetzt, nicht beleidigt zu werden – und verliert. Dies ist ein entmutigender Trend in einer freien Gesellschaft. Die Ansichten der Bulls werden vielen zu altmodisch oder geschmacklos erscheinen – aber sie sie jedes Recht dazu, sie zu haben.“ [2]

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[1]Großbritannien: Schwules Paar durfte Hotelzimmer nicht teilen – Nachrichten Panorama – WELT ONLINE.
[2] Telegraph; The law is eroding our right to a set of beliefs

Wider der Verlotterung der Sitten

Januar 20, 2011

Mit ihrer gerne figurbetonten Kleidung und großzügigem Make-up gebärden sich russische Frauen nach Ansicht eines Kirchenmannes, als seien sie Stripperinnen. Es gebe ein Problem mit „Leuten, die die Straße für einen Striptease halten“, erklärte Wsewolod Tschaplin von der russisch-orthodoxen Kirche am Dienstag laut der Nachrichtenagentur Interfax. Frauen, die „fast nichts anhaben oder wie ein Clown herumlaufen (…), werden sicherlich keinen Mann als Lebenspartner finden, der auch nur ansatzweise Verstand oder Selbstachtung hat“, fügte der für die Beziehungen zwischen der Kirche und Gesellschaft zuständige Vertreter hinzu. In seinem offenen Brief forderte Tschaplin eine nationale Kleiderordnung nach dem Vorbild von Büros und Schulen.

Ich stelle mir gerade vor, wie die komplette deutsche Feministenlobby in hyperventilierende Schnappatmung verfallen würde, würde ein deutscher Bischof einen ähnlichen Brandbrief gegen die sexuelle Anmache auf deutschen Straßen verfassen würde.

Tschaplin legt den Finger auf eine eiternde Wunde. Denn auch auf Deutschlands Straßen werden vornehmlich Männer durch aufreizend bekleidete Frauen so aufdringlich sexuell belästigt, das der Tatbestand der „sexuellen Nötigung“ in öffentlichen Räumen einer gerichtlichen Prüfung bedarf.

Dass Bekleidung und das gepflegte Aussehen in der Öffentlichkeit keine Privatsache ist, bestätigte erst kürzlich das Landesarbeitsgericht Köln. Sogar die Art und die Farbe der Unterwäsche darf der Arbeitgeber danach zu zwingend regeln. [2]

Wenn Kleidung Privatsache der Frauen sei, wie die russische Feministenlobby sofort zu kontern versuchte, ja dann bitteschön konsequent privat: In ihrer privaten Küche kann Frau auch nackt die Bratpfannen schwingen. Kleidung ist genauso Privatsache, wie Religion nach Gusto der Linken und Liberalen Privatsache ist und sie nach deren Meinung auf öffentlichen Plätzen und Straßen nichts zu suchen hat.

Aus diesem Grunde wollen sie religiöse Symbole wie Kruzifix, Burka und Kopftuch verbieten und schreiben so die Kleiderordnung für bestimmte gesellschaftliche Gruppen vor. Warum soll das nicht auch für den Minirock gelten? Man kann sich nicht auf die Freiheit in Sachen Kleidung berufen und sie für andere einschränken wollen. [3] Was dem einen sein Uhl, ist dem anderen sein Nachtigall.

Ob ein deutscher Bischof genug Mors unter seinem Messgewand hätte, um gegen die ausufernde Verlotterung der Sitten auf gut katholische Art zu wettern, wage ich allerdings zu bezweifeln. Mixa vielleicht, aber ist kein Bischof mehr.
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[1] RP-Online; „Russinnen kleiden sich wie Stripperinnen“
[2] FAZ; Arbeitgeber darf über Unterwäsche entscheiden
[3] Interfax; Rights activist slam idea of „Orthodox dress code“

via: Angst vor Folter ist keine Phobie

Kennt jemand Hennig?

Januar 14, 2011

Hennig Brand?
Der lebte immerhin 62 Jahre, in einem Zeitalter, in dem man, – laut „Wissenschaft“ – nur vierzig Jahre alt hätte werden dürfen.

Nun ja. „Wissenschaft“. Googeln.

Das Weib, das Universum und der ganze Rest

Januar 12, 2011

Frauen haben keine Ahnung von Physik: Sie wissen schlicht nicht, das jeder Versuch Ordnung ins männliche Chaos zu bringen, nicht nur nichts nutzt, sondern die Unordnung in der Welt signifikant erhöht.

So vermehrt Staubsaugen die Menge des Staubes im Universum, deshalb weil der Staubsauger durch saugen mehr Staub erzeugt als er aufsaugen kann. Weil der Sauger mehr Teppich zerkrümelt als Staub auf ihm vorhanden ist. Das ist ein verdammtes Naturgesetz. Genau deshalb wird der Staub nicht weniger, sondern mehr – sofern man extensiv oder überhaupt staubsaugt. Stoppt das Staubsaugen, denn es vermindert die Lebensdauer des Universums und des ganzen Restes. 42!

Aber da kann man mit meiner Frau, die mich regelmäßig mit einem Staubsauger überfällt, nicht diskutieren, weil das weibliche Hirn die großen Zusammenhänge nicht begreift. Die saugt die Welt in immer größere Entropie. Je mehr sie saugt, desto schneller geht die Welt dem Kältetod entgegen.

Frauen begreifen den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik schlicht und ergreifend nicht. Ihr Hirn scheint aus einem Wischmob und einem Staubsauger zu bestehen. Die vermenschlichte Variante der Entropie ist die Frau, die einen zwanghaften und widernatürlichen Ordnungsdrang entwickelt.

Gottes Segen für 2011

Dezember 31, 2010

Lassen wir es heut Nacht richtig krachen. Das neue Jahr wird richtig gut.

Katholischer Kommunismus?

Dezember 31, 2010

Dort, wo Christen ob ihres Bekenntnisses zum einen Herrn getötet werden, stirbt auch die Vernunft und die Möglichkeit eines Dialogs, dessen Mittelpunkt der Aufbau einer gerechten Gesellschaft ist.[1]

Wenn man vom Thema Christenverfolgung absieht; was ist an diesem Satz falsch? Nicht syntaktisch, vielmehr semantisch.

Wo genau hat Jesus von einer „gerechten Gesellschaft“ gepredigt? Ist es nicht vielmehr so, dass er das Himmelreich und Hirten versprochen hat, die uns durch das dunkle Tal des Lebens hinauf zum himmlischen Heil führen? Eine gerechte Gesellschaft hat Gott nie versprochen. Es kann sie auch gar nicht geben, weil die Gerechtigkeit allein von Gott kommt und die, wie man sieht, von nicht allen Menschen angenommen wird. Gerechtigkeit gibt es entweder durch Christi oder es gibt schlicht keine.

Eine „gerechte Gesellschaft“ versprechen Kommunisten, Sozialisten, Liberale oder Nazis. Dabei sind ihre Vorstellungen von „irdischer Gerechtigkeit“ rein materieller Natur; es geht ihnen um die „gerechte Verteilung“ irdischer Reichtümer.

Soll nun die Kirche in einen Wettstreit mit politischen Parteien treten, sich auf ihre widerlichen Verteilungskämpfe einlassen, ja vielleicht selbst Partei werden? So eine Art „katholischer Kommunismus“? Manche Würdenträger hören sich an, als hätten sie einen Schluck zu viel vom Zeitgeist genascht.

Brot gibt es genug auf der Welt, es ist der Geist, der hungert. Eine gute Predigt füllt keine Mägen, aber sie nährt den Geist. Dass man in Not geratenen Glaubensbrüdern hilft, versteht sich von selbst, aber so verstandene Caritas ist, zumindest aus meiner Sicht, nicht Hauptaufgabe einer Kirche, die um das Seelenheil ringt. Nicht der Körper und seine Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt des christlichen Glaubens, vielmehr ist es die menschliche Seele, die heute mehr denn je um Hilfe ruft.

Der Glaube sitzt im Hirn und nicht im Magen.

Soviel zum Dialog: Autsch!
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[1] KATH.NET – Katholischer Nachrichtendienst.

Woh! Ein Sturm! Ein Schneesturm!

Dezember 16, 2010

Da draußen tobt gerade ein Schneesturm.

Nein!

Kein laues Lüftchen. Er hat mich umgeworfen!

Einer, der einen die kleinen, lächerlichen Schneekristalle wie „Ninjasterne“ in die Augen treibt. Das tut sogar weh.

Woh! Respekt vor Mutter Natur.

Wohl dem, der heute Nacht eine sichere Bleibe hat.

Gott, Kaiser, Vaterland

Dezember 5, 2010

Seufz:

Nun deutsche Schmiede hämmert
stahlhart das deutsche Herz
Der blut´ge Morgen dämmert
rings starrt die Welt in Erz
Reicht Brüder euch die Hand
„Gott, Kaiser, Vaterland!“

Aus den zerfetzten Fahnen
raunt es wie Geistesspruch
Der Segen unsrer Ahnen
rauscht um das Bannertuch
uns eint ein heilig Band
„Gott, Kaiser, Vaterland!“

Laßt euch die Wege weisen
zur Weichsel und zum Rhein
Und eure Hand sei Eisen
und euer Herz sei Stein
Die Feinde überrannt
„Gott, Kaiser, Vaterland!“

Brecht durch nach allen Seiten
gleich wie ein brandend Meer
die großen Toten schreiten
im Sturmwind vor Euch her
Nun lod´re. Weltenbrand
„Gott, Kaiser, Vaterland!“

Hundert Großväter

Dezember 4, 2010

Wenn wir annehmen, dass die Maßzahl für eine Generation etwa 20 Jahre beträgt, dann haben seit Christi Geburt ganze hundert Generationen gelebt. Vermutlich sogar erheblich weniger. Eher neunzig oder gar achtzig.

Überrascht?

Es wintert

November 26, 2010

Seit zweit Tagen schneit es. Hierzulande. Der ungewöhnlich frühe Wintereinbruch scheint  jenen Wetterfröschen recht zu geben, die einen „Jahrhundertwinter“ vorhersagen.