Archive for the ‘Gender Marinstreaming’ Category

Schwager! Wie schön!

Januar 19, 2011

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) ist schwanger. Das bestätigte die 33-Jährige der „Bild“-Zeitung. Schröder sagte: „Es stimmt, wir erwarten im Juli unser erstes Kind.“[1]

Herzlichen Glückwunsch! Wenn sie jetzt noch die Gender-Ideologie aus ihrem hübschen Kopf bekommt und die dazugehörigen Ideologinnen aus ihrem Ministerium „jagt“, dann könnte sie wirklich als eine echte Konservative durchgehen.

____________
[1] Nachwuchs: Familienministerin Kristina Schröder ist schwanger; WELT ONLINE.

Heizer auf Elektroloks

November 7, 2010

Familienministerin Kristina Schröder kritisiert mit klaren Worten Ideen der Frauenbewegung – und greift die Sexualthesen von Alice Schwarzer an. „Es ist absurd, wenn etwas, das für die Menschheit grundlegend ist, per se als Unterwerfung definiert wird“, sagt die CDU-Politikerin im SPIEGEL.[1]

„Abrechnung“? Wenngleich die Summe stimmt, geht Schröders „Abrechnung“ nicht einmal als Forderung durch. „Abrechnung“ heißt, etwas abzuschließen, es zu beenden.

Zumal das bisher Gesagte nichts, als eine weitere Sonntagsrede ist. In der Praxis wird die „Frauenquote“ eingeführt.

Schröder kritisiert die Absurdität des „alten Feminismus“. Er geht noch absurder: Der moderne Feminismus heißt „Gender Mainstreaming“. Nicht ein böses Wort über die Steigerungsform des femininen Schwachsinns. Der Feminismus ist tot, es lebe der Feminismus. Augenauswischerei!

Taten sind gefragt, nicht Reden. Den „Gender Kompetenz Zentren“ muss der staatliche Geldhahn abgedreht werden, die Zusammenarbeit ist bedingungslos zu beenden. Wollen doch sehen, ob sich die „gebildeten“ Fräuleins samt ihrer „Kompetenz“ und quotenfrei in der freien Wirtschaft durchsetzen können oder ob sie dort so überflüssig sind, wie anno die Heizer auf britischen Elektroloks.

______
[1] Frauenbewegung: Ministerin Schröder rechnet mit Feminismus ab; SPIEGEL ONLINE

Frauenrechte?

November 7, 2010

Die Frau ist kein Mensch. Denn zu was bräuchte man sonst „Frauenrechte“, wo es doch „Menschenrechte“ gibt?

Die verdrängte Gewalt

September 23, 2010

Ist der Amoklauf von Sabine R. ein Ausnahmefall? Forscher und Polizei verzeichnen einen Anstieg der Zahl weiblicher Übergriffe – auch auf den eigenen Partner. Doch in der Öffentlichkeit gilt Frauengewalt als Tabuthema.[1]

Die Heilige Jungfrau züchtigt das Jesuskind vor drei Zeugen

Max Ernst: Die Heilige Jungfrau züchtigt das Jesuskind vor drei Zeugen; 1926

Kein Mann geht zur Polizei, wenn er von seiner Frau verprügelt wird. In der öffentlichen Wahrnehmung gelten solche Männer auch heute noch als „Waschlappen“ oder „Weicheier“. Alle wissen, dass so etwas vorkommt, aber niemand redet darüber. [2]

Das dürfte die Statistik vor allen zur „häuslichen Gewalt“ erheblich verfälschen. Daraus zieht der Feminismus Nektar, indem er allen Ernstes behauptet, Gewalt sei männlich, was sich aufgrund fehlender Datenbasis schwer widerlegen lässt. Der statistische Anstieg von Frauengewalt in den letzten Jahren dürfte auf die staatlich gewollte Feminisierung von Knaben und jungen Männern zurückzuführen sein, bei denen das Tabu nicht mehr wirkt, weil das früher typische Mannsbild aus der „Mode“ gekommen ist. Frauen haben schon immer Männer verprügelt, sofern diese dem Manne körperlich überlegen war. Die literarischen Darstellungen von Ehemännern, die sich Nächtens besoffen nach Hause schleichen und von der Frau mit der Bratpfanne oder anderen dazu geeigneten Küchengeräten verprügelt werden, sind Legion.[3]

________
[1] Weibliche Übergriffe: Die verdrängte Gewalt; SPIEGEL ONLINE

[2] Umgekehrt funktionierte das Tabu auch: Wer Frauen verprügelte, wurde gesellschaftlich geächtet. Unter dem, was man heute unter „häuslicher Gewalt“ versteht, „litten“ in der Vergangenheit besonders die Knaben: „Wer seinen Sohn liebt, der züchtigt ihn“ – das war ein geflügeltes Wort, wobei die Züchtigung Hausrecht oder Gewaltmonopol des Familienoberhauptes, also dem männlichen Part vorbehalten blieb, weil ihm Gesellschaft stillschweigend zugestand, dass er seine häuslichen Interessen notfalls auch mit Gewalt durchsetzen durfte. Im frühen römischen Recht hatte der Hausherr sogar Gerichtsgewalt, welche die Tötung von Angehörigen seines Hauses einschloss. Das galt nicht für die Frau, denn die Frau unterstand der Gewalt ihres leiblichen Vaters, sofern diese dem Haus ihres Gatten nicht beigetreten war.

Wer sich in der deutschen Vorkriegsliteratur auskennt, der wird schnell bemerken, dass es fast keine Darstellungen von erzieherischer Gewalt gegen Mädchen gibt, in der Schule wurden dafür reichlich Knaben verdroschen.

[3] Der Mann als Opfer

Frauenquote für die Autobahn

Dezember 10, 2009

Vier weibliche Abgeordnete haben im Landtag von Baden-Württemberg in einem einjährigen Kampf eine „geschlechtergerechte“ Vergabe von Fördergeldern durchgesetzt. Dabei ist höchst umstritten, was dieses „Gender Budgeting“ konkret bedeutet. Vertreter der Regierung wagen sich nicht aus der Deckung, schwanken aber unter der Hand zwischen Spott und Kritik. „Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen“, lästert einer.

Quelle: Frauen fordern Gerechtigkeit im Haushalt

Als ich die Überschrift las, dachte ich zuerst an die alte Forderung hyperventilierender Feministen, dass der faule Sack von Ehemann gefälligst nicht nur das Geld anzuschaffen soll, sondern auch noch den Haushalt zu managen hätte.

Ich gebe zu: Mein Denken ist veraltet. Denn die moderne Frau begnügt sich nicht mehr mit der Herrschaft über die heimische Haushaltskasse, nein, sie will neuerdings auch über den Staatshaushalt „geschlechtergerecht“ bestimmen. Das Ganze nennt sich euphemistisch „Gender Budgeting“ und sieht dann in etwa so aus:

„Mit der Verhinderung von Karrierenachteilen von Müttern hielt sich die Professorin aber nicht auf. Sie verwies darauf, dass 95 Prozent aller Häftlinge Männer sind. Um die Kosten in diesem Bereich zu senken, müsse die Politik „an den Männlichkeitsbildern arbeiten.“

Haben sie das Prinzip verstanden? Zukünftig werden keine Autobahnen mehr gebaut, weil auf ihnen immer noch mehr Männer als Frauen fahren. Entweder wird dort eine Frauenquote eingeführt oder den Männern wird die Benutzung der Autobahn aus Gründen der ausgleichenden Geschlechtergerechtigkeit gänzlich verboten, schließlich sind 95 Prozent aller Häftlinge Männer. Alternativ könnte man 50 Prozent des Budgets für fünf Prozent weiblicher Häftlinge aufwenden, während sich die männlichen Häftlinge – sie sind ja selber schuld – in die Reste teilen können.

Nein, das ist keine Glosse. Das makabere Lustspiel heißt „Gender-Mainstreaming“ und ist offizielle Regierungspolitik. Die männlichen Kollegen der genderbewegten Damenwelt hatten für derlei „Argumente“ nur Spott übrig, glänzten aber bei den entscheidenden Beratungen durch Abwesenheit. Entweder aus Desinteresse oder aus Feigheit, weil sich die Weicheier schon nicht mehr trauen gegen den „Mainstream“ zu schwimmen. So manches, über was man anfangs lachend und ungläubig den Kopf geschüttelt hat, entwickelte sich später zum entsetzlichen Alptraum.

Gender-Irrsinn erreicht Arbeitsamt

November 21, 2009

Mehr als bloße Zahlen: Die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg differenziert ihre monatlichen Statistik von sofort an nach Frauen und Männern. Hintergrund ist die im Grundgesetz verankerte Gleichstellung der Geschlechter in allen gesellschaftlichen Feldern. Außerdem erhebt der Amsterdamer Vertrag das sogenannte Gender Mainstreaming zum Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union.

Quelle: General-Anzeiger; Zahlenwerk soll Gleichstellung im Job voranbringen

Während man in anderen Statistiken die Herkunft bestimmter Personengruppen bewusst verschleiert, wird hier das Geschlecht plötzlich wichtig. Ich ahne auch schon, welche Teile der Statistik publiziert und welche uns verschweigen werden: Überall dort, wo man Frauen benachteiligt wähnt, wird ein großes mediales Palaver entfachen und bestimmte Förderungen beschließen. Die umgekehrten Fälle, wie das Zurückbleiben der Knaben in der Schule, sind dann nicht so schlimm, weniger wichtig oder gleich ganz normal.

Die Gender Gespenster

Oktober 21, 2009

Den Namen David Reimer kennen die wenigsten. Doch sollte er immer fallen, wenn von der Gender-Theorie die Rede ist und die Vorstellung propagiert wird, die geschlechtliche Identität sei keine biologische, sondern eine soziale Festlegung. David Reimer ist das erste Opfer dieser Ideologie, und sein trauriges Schicksal beweist ihr vollständiges Scheitern. Er wurde zu einem menschlichen Versuchskaninchen gemacht, zum Mittelpunkt eines skrupellosen Experiments. Aus ihm wurde gewaltsam ein Mädchen gemacht.

Weiterlesen: Literatur und Leben; Die gespenstischen Anfänge der Gender-Theorie

Gruslig, vor allem wenn man daran denkt das der „Genderismus“ schon quasiöffiziöse Zielsetzung der UNO ist. Es lohnt den ganzen Artikel zu lesen.

Nur kaltes Kotzen

Oktober 1, 2009

Wirft mensch einen Blick in das Buch Befreiungsbewegung für Männer kann eigentlich nur kaltes Kotzen folgen. Forderungen nach einer tradtionellen Männlichkeit werden dort laut, Jungen und Männer werden als Opfer des ‚versteinerten Feminismus‘ hochstilisiert. Immerhin weint keiner laut genug, wenn häusliche Gewalt auch mal einen Mann erwischt. Ganz zu Schweigen von den armen Jungen, die ihre Gefühle garnicht mehr ausleben dürfen usw. usf.

Quelleriot-grrrl.de; Heraus gegen den Männerkongress 2010

Wenn Feministen das „kalte Kotzen“ überfällt, dann sollte man sich das inkriminierte Buch einmal näher anschauen. Derart heftige Reaktionen sind immer eine gute Empfehlung.

Einen „schönen“ Nebensatz habe ich in diesem Forum gefunden, der viel über die inneren Triebkräfte des Feminismus enthüllt: „Leicht reden haben Sie, müssen sie als Männer sich bspw. nicht durch Gesetze in die Selbstbestimmung über ihren Körper hineinreden lassen und als ‚Gebährgarantinnen der Nation‘ herhalten.“

Da wird einem vollkommen klar, warum der Feminismus kein eigenes Frauenbild hervorbringt, sondern das traditionelle Männerbild für sich reklamiert: Diese Frau – und vermutlich nicht nur diese – hadert mit der Tatsache, dass sie als Frau geboren ist.

Eine traurige Satire

Juni 30, 2009

Unter dem Slogan „Love me Gender – Gender is Happening“ veranstaltet das Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung ein Gender Festival, das zeigt: Geschlecht passiert – selbstverständlich, jederzeit und überall.

Berufs-PolitikerInnen und JuristInnen werden diskutieren, wie sie die deutsche Verfassung umschreiben wollen und welche Spielräume die derzeitige Gesetzeslage für queere Lebensstile bereithält oder verwehrt. Panels thematisieren die Generation der „Neuen Väter“, fragen nach „Bewegten Männern aus Ost und West“ – und entstauben „Feminismus“.
Quelle: Finanznachrichten; Love me Gender – Gender is Happening

„Geschlecht passiert.“

Satire pur. Traurig, aber wahr.

Der Unterschied

Mai 28, 2009

Der Aufschrei ist so laut wie erwartbar. Der Pisa-Bericht zu den Unterschieden von Jungen und Mädchen beim Bildungserfolg belegt das, was Lehrer und Eltern tagtäglich beobachten: Den Buben fällt das Rechnen leichter, die Mädels lesen besser. Für Gleichstellungspolitiker ist dieses Ergebnis ein Skandal. Schließlich verkünden sie uns seit Jahren die Botschaft, Rollenbilder seien lediglich antrainiert und ein Ergebnis von Erziehung und gesellschaftlichem Druck.

Quelle: WELT ONLINE; Kommentar: Es lebe der Unterschied.

Ich hege den Verdacht, dass die „Gleichstellungspolitikerinnen“, das sind nämlich ausschließlich Frauen, sich nicht über die Unterschiede an sich mokieren, sondern sich nur daran stören, dass Jungs auf vielen Gebieten immer noch besser sind als Mädchen. Was dadurch zu ändern ist, das man die Jungen schlechter macht, weil man die Mädchen nicht besser machen kann. Denn wenn die Jungen infolge negativer Konditionierung erst schlechter geworden sind, wird es wohl niemand mehr interessieren, weil das dann als Beweis dafür genommen werden kann, dass Frauen das stärkere Geschlecht sind.

Aber schön, dass es wenigstens noch eine Zeitung gibt, bei der man ab und zu noch solche Kommentare lesen kann und die noch nicht vom Gender Mainstream Irrsinn angesteckt ist.