Archive for the ‘Glaube’ Category

Hülf Heiliger Geist,

März 12, 2013

Hülf Heiliger Geist, auf das unsere Kardinäle einen Papst wählen, der sich die Tiara wieder aufs Haupt setzt, um den politischen Anspruch meiner Kirche auf geistige Führerschaft in dieser Welt zu erneuern und die Gläubigen wieder ermutigt ihr Kreuz in aller Öffentlichkeit zu tragen. Ein Papst, der den Christen zuruft: Fürchtet Euch nicht, denn euch wird das Himmelreich und die Ewigkeit versprochen.

Der tiefe Staat

Januar 16, 2011

Noch immer läuft in der Türkei das Verfahren gegen die Männer, die im April 2007 drei Christen in Malatya brutal ermordeten. Anfänglich hieß es, die Täter seien „irrgeleitete Fanatiker“. Doch der Prozess offenbart, dass sie wohl gut vernetzt waren mit einer unheilvollen Parallelwelt: Dem „tiefen Staat“.[1]

 

Wer ganz genau wissen will, warum die Türkei nicht zu Europa passt, der lese diesen Artikel.

Nein, es nicht der „tiefe Staat“, der nicht zu Europa passt, es ist das umgekehrte Argument.

_________________
[1] Christenmorde in der Türkei: Der Tod in Anatolien ;FAZ.NET.

Guter Sex und Gottesdienst

Januar 15, 2011

Christus und Optimismus

Januar 11, 2011

Christen glauben doch an die Erlösung. Oder?

Vielleicht müssen wir zu Lebzeiten noch Zeugnis für unseren Glauben ablegen.

Aber am Ende wird doch alles gut.

Nicht hier, aber anderswo.

Christen sind Optimisten.

Wir glauben nicht das Auschwitz einen ultimativen Endpunkt markiert.

Wählen oder unterwerfen?

Januar 3, 2011

Ein sinngemäßes „Feiertags-Fundstück“ aus dem hollywoodschen Monumentalschinken „Königreich der Himmel“:

„Christus will Deine Entscheidung, Mohammed Deine Unterwerfung.“

Der einzig halbwegs intelligente Satz in einem Film, der ansonsten nur billige Zeitgeist-Botschaften transportiert.

Thomismus IV

Dezember 16, 2010

Denn einen und denselben Satz beweisen der Astronom und der Physiker: etwa daß die Erde rund ist; aber der Astronom mit Hilfe der Mathematik. d. h. absehend von der Bestimmung des Stoffes, der Physiker hingegen durch Erwägungen, die sich auf das Stoffliche beziehen.[1]

Ho, ho, ho. Das sagt der Heilige Thomas vor 1274, seinem Todesjahr. Also rund 200 Jahre vor Kopernikus und 300 Jahre vor Galileo. Ohne das er gefoltert, verbrannt oder exkommuniziert wurde. 500 Jahre, bevor die Hexen auf den Scheiterhaufen brannten: Die Erde ist rund.[2] Das sagt er mit großer Gelassenheit, so, als wäre es die größte Selbstverständlichkeit der Welt. Was sie damals wohl auch war.

Wieviel oktroyierte Vorurteile schleppen wir sonst noch mit uns herum?

_______
[1] Thomas von Aquino; Summe der Theologie; Gott und Schöpfung; I. Untersuchung; I. Artikel; (2.2)
[2] Ist es gar der Erste, der es schriftlich festhält?
[3] Damit sich niemand wundert, ich lese zur Zeit die Summa. Ob ich den unglaublichen Wälzer durchhalte, weiß ich nicht. Aber der Weihnachtstag naht, da muss man irgendetwas für den Glauben tun. Na ja.

Gute Frage

November 1, 2010

„Ich bin nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ (Mt 10,34) Und das oben erwähnte Jesus-Wort geht weiter: „Nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.“ (Joh 14,27b) Warum wird dieser Satz eigentlich im Gottesdienst unterschlagen?[1]

Eine Frage, die ich mir jeden Sonntag stelle.

________

[1] JUNGE FREIHEIT; Falscher Frieden

Der Zufall ist das Gesetz

September 2, 2010

In New York hat ein 22-jähriger junger Mann einen Sturz aus dem 39. Stockwerk überlebt – Bei dem Selbstmordversuch landete er in einem Auto – Der Besitzer des Autos glaubt, dass die Rosenkränze in dem Auto den Mann das Leben gerettet haben. [1]

Ob mit oder ohne Rosenkranz. Das Ereignis ist, sollte es sich so zugetragen haben, allein aufgrund der äußerst geringen statistischen Wahrscheinlichkeit, ein reinrassiges Wunder. Und es gibt solche Wunder überall auf der Welt, ohne das katholische Utensilien irgendeine eine Rolle spielen.

Wunder sind Ausdruck, ja Beweis von Gottes Allmacht, seiner absolutistischen Willkür, seines Triumphes über die Laplaceschen Dämonen, über den Schicksalsglauben, den Determinismus und dumpfen Atheismus.

Wer an Gott glaubt – oder auch profaner, an bestimmte Ansätze des neueren mathematisch-physikalischen Denkens-, der glaubt an kein Schicksal, an kein Gesetz, sondern nur daran, dass jederzeit alles und jedes möglich ist. Es gibt kein Naturgesetz, allenfalls statistische Wahrscheinlichkeiten mit denen bestimmte Ereignisse eintreten – oder auch nicht, wie das New Yorker Beispiel wieder einmal schlagend zeigt: Der Zufall, die Willkür, die Allmacht ist das Gesetz.

[1] KATH.NET – Rosenkranz-Wunder‘ in New York?.

Religion ist besser als Opium

April 26, 2010

Weil ich gerade wieder einmal diesen dämlichen Satz von Marx lese: „Religion ist das Opium des Volkes“, sei es nochmals angemerkt: Lieber Religion als Opium, Haschisch, Heroin oder Extasy, mit der sich ein Teil der Jugend vergiftet und sich die Zukunft verbaut. Religion ist nicht nur gesünder, sondern auch wesentlich sinnstiftender.