Archive for the ‘Grüne’ Category

Nietzsche lässt grüßen

Dezember 30, 2010

Der Grünen-Politiker Volker Beck nannte hingegen Heinens Kritik „unverständlich“. PID ziele auf Selektion und Tötung von Embryonen. Da könne man sich nicht über die Überbringung der schlechten Nachricht beschweren, sondern müsse vielmehr seine eigene Position noch einmal überprüfen.[1]

Ist es wirklich „der Volker Beck“? Der Berufsschwule? An der Seite von Kardinal Meisner?

Höh, höh. Ob der beim nächsten Marsch für das Leben mit demonstriert?

PID ist nichts anderes als der Einstieg in die Erbguthygiene. Hier maßen sich ein paar Idioten an, darüber zu entscheiden zu wollen, welches Leben in ihren Augen lebenswert ist und welches nicht.

Das ist der erste Schritt auf dem Weg zur Menschenzucht. Nietzsche lässt grüßen.

Liebe Eltern, welches Baby hätten’s denn gern? Darf es blond, blauäugig und schwul sein?

Ah! Ich ahne, warum sich der Beck wegen der PID in Hosen macht. Er fürchtet um seine Art.

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[1] PID-Kontroverse: Kritiker wirft Meisner theologische Demenz vor; WELT ONLINE.

Die „Schlampe“ von der Titelseite

Oktober 11, 2010

Politiker von CDU und Grünen warnen vor einer Deutschenfeindlichkeit im eigenen Land. Familienministerin Schröder sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, „auch Deutschenfeindlichkeit ist Fremdenfeindlichkeit“ und daher müsse die Rechtslage überdacht werden. Der Grünen-Vorsitzende Özdemir fordert Maßnahmen gegen jede Form der Diskriminierung auf Schulhöfen.[1]

Nun hat es die „deutsche Schlampe“ sogar auf die Titelseite der FAS gebracht. Mangelnde Sozialkompetenz, die sich von alters her im schlechten Benehmen manifestierte, gilt nun, wenn man Schröder glaubt, als „Rassismus“. Zumindest durfte sie, unter politisch korrekter Sekundanz von Özdemir, verkünden, das „Deutschfeindlichkeit“ schließlich auch „Diskriminierung“ sei. Früher hätte ein Verweis auf Knigge und eine schallende Ohrfeige ausgereicht, um derartige Ungezogenheiten zu ächten. Niemand hätte einen Rassismusverdacht geäußert. Schon deshalb nicht, weil sich der Begriff „Schlampe“ auf promisk lebende Frauen bezieht und ein tiefgläubiger Muselmann alle so lebenden Frauen mit dem selben Substantiv belegt. Die Ethnie oder gar Rasse spielt da keine Rolle, es sei denn, die alleinige Erwähnung der Volkszugehörigkeit, in dem Fall „deutsch“, erfüllt neuerdings den Tatbestand des „Rassismus“. [2]

Politik auf Kindergartenganztagsniveau: Ali darf jetzt nicht mehr „deutsche Schlampe“ sagen, Tim nicht „Kameltreiber“. Dies haben wir zwar schon vorher gewusst, doch nun haben derartige Schimpfkanonaden höhere politische Weihen erhalten: sie steigen von bloßer Beleidigung in die Nähe von „Hassverbrechen“, vom Zivilrecht ins politische Strafrecht auf. Deutschlands Justiz wird die Vorgaben der Politik dankbar aufgreifen. Die „Volksverhetzung“ lässt grüßen.

Eine neue Antriebsstufe der politischen Korrektheit wird gezündet, denn es ist anzunehmen, dass auch oberhalb der Fäkalsprache Kritik am jeweils andren sukzessive unter „Diskriminierung“, gar „Rassismus“ subsumiert wird. Der scheinbare Tabubruch der „deutschen Schlampe“ wird sich in Wahrheit nur als eine weitere Ausweitung politischer Tabuzonen erweisen, denn nichts anderes kann Ziel sein, wenn man Alltagssprache derart politisiert.

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[1]Politiker warnen vor Diskriminierung: Deutschenfeindlichkeit ist Rassismus; FAZ.NET.

[2] Der inflationäre und vollkommen abwegige Gebrauch von „Diskriminierung“ und „Rassismus“ ist typisches Merkmal der Linken und ein weiterer Beweis dafür, dass das CDU-Personal vom linken Bazillus unheilbar angefressen ist. Die haben die Fähigkeit zum denken außerhalb dieser beschränkten Begriffswelt völlig verloren.

Grüne Greise

September 16, 2010

Künast behauptete, den Grünen gelänge es immer stärker, ökonomische mit ökologischen Fragen zu verbinden. Das strahle aus auf konservativ denkende Menschen.[1]

Die Menschen die in Stuttgart gegen das Milliardenprojekt demonstrieren sind keine linken Revoluzzer sondern gut situierte, wenn auch schon etwas betagte Bürger. Das verweist auf den Charakter des Widerstandes: er ist weniger politisch motiviert, sondern ein typischer Fall eines sich brav artikulierenden Alterskonservatismus. Das Künast sich Chancen ausrechnet, in genau dieser Schicht zu punkten, liegt auch daran, dass die Altersstruktur der Grünen mittlerweile dort angekommen ist, wo die Demonstranten schon sind:

Eine durchschnittliche „Parteigruppe“ der Grünen in Berlin. Der eine Vorsitzende ist 70, die andere 71 Jahre alt. Viel jünger sehen die anderen Genossen auch nicht aus.

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[1] Kanzlerin kämpft für Stuttgart 21 – Merkel versteht jetzt Bahnhof ; sueddeutsche.de

Stasi-Spitzel Partei „ausspioniert“

Oktober 16, 2009

Die Linkspartei erhebt schwere Vorwürfe gegen die Grünen und fühlt sich von diesen ausspioniert. „Das ist ein Skandal“, sagte Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch am Donnerstag über einen in der grünen Bundestagsfraktion erstellten Fragebogen. Dieser war von einem Mitarbeiter der parlamentarischen Geschäftsführung der Bundestagsgrünen an die grünen Landtagsfraktionen verschickt worden.

In dem Fragebogen wird um Auskunft gebeten über die Linken in den Landesparlamenten. So sollen unter anderem „politische Schwachpunkte“, „interne Streitigkeiten über die politische Richtung der Fraktion“ sowie die „Stasi-Vergangenheit von Fraktionsmitgliedern“ dargelegt werden.

Quelle: sueddeutsche.de; Das ist ein Skandal

Das sich ausgerechnet die Linkspartei, Hort aller Stasi-Spitzel, über das „ausspionieren“ ihrer Abgeordneten aufregt, in ein schlechter Treppenwitz der deutschen Geschichte.

Weicheier

August 15, 2009

Die Grünen sind eben doch noch anders als die anderen Parteien. Bestes Beispiel ist ihr Sonderparteitag in Neumünster. Alles schien nach Plan zu laufen. Doch dann verwiesen die Frauen des Landesverbandes Schleswig-Holstein die männlichen Delegierten für 15 Minuten des Saales und berieten allein weiter.

Quelle: WELT ONLINE; Parteien: Grünen-Frauen schicken die Männer vor die Tür

Marginale Diskrepanzen

Juli 22, 2009

Eine öko-konservative Mehrheit stellt keine politische Exotik mehr dar. Anhänger der Grünen bevorzugen es zu sagenhaften 87 Prozent, lieber mit Angela Merkel die Macht zu teilen, als gegen eine Regierung Merkel-Westerwelle Opposition machen zu müssen. Schwarz-Grün könnte die neue große Gesellschaftskoalition werden.

Quelle: WELT ONLINE; Kommentar: Schwarz-Grün ist die Koalition der Zukunft

Unter Merkel hat die CDU die SPD links überholt. Wenn jetzt schon die Grünen mit einer Koalition im Bund liebäugeln, dürfte es nicht mehr lange dauern, bis auch die Linkspartei Ansprüche auf die CDU anmeldet. Inhaltlich gibt es, wenn man von Guttenberg absieht, sowieso nur noch marginale Diskrepanzen.

Homophobie verfassungsfeindlich?

Juli 3, 2009

Der Grünen-Politiker Volker Beck hat nach den negativen Äußerungen der Pius-Bruderschaft über Homosexuelle eine Beobachtung der Gemeinschaft durch den Verfassungsschutz angeregt.

Quelle: sueddeutsche.de; Pius-Brüder hetzen auf

Eigentlich habe ich das Thema gründlich satt, aber es geht vergeht kein Tag mehr, ohne das eine neue „Pius-Sau“ durchs mediale Dorf getrieben wird.

Seit wann ist Homophobie ein Fall für den Verfassungsschutz? Seit der besondere Schutz der sexuellen Orientierung im Grundgesetz steht? Aha, Herr Beck. Daher weht der Wind. Jetzt wissen wir, warum Schwulenlobby den Paragrafen unbedingt ins Grundgesetz haben will.

Grüner Gruselkatalog

Mai 10, 2009

Zum Auftakt des Parteitags der Grünen watscht deren Chef Cem Özdemir CDU, SPD und FDP ab. Die Grünen geben sich im Bundestagswahlkampf zugleich umwelt-, wirtschafts- und familienfreundlich. Doch die Finanzkonzepte für einen Aufschwung nach der Krise klingen wie die Pläne der Linken.

Quelle: WELT ONLINE Parteitag in Berlin: Das Rezept der Grünen klingt nach Linkspartei

Unter „Familienpolitik“, das sei hier angemerkt, versteht die Partei das, was die Union vor Jahren noch sprachgewaltig als „familienfeindlich“ gebrandmarkt hätte. Hinter der „Formenvielfalt“ versteckt sich die Homo-Ehe, hinter „Geschlechtergerechtigkeit“ „Gender Mainstreaming“ und hinter „familienfreundlichen Strukturen“ die Kindergrippe. Ursula von Leyen ist es zu „danken“, dass sich die Grünen plötzlich „familienfreundlich“ generieren können. Dieselben Spießer also, die bei der Causa Eva Herman nicht müde worden, die traditionelle Familie in die Nähe des Nationalsozialismus zu rücken. Parteien erfolgreich gleichgeschaltet.

In den grünen Gruselkatalog kann man hier Einsicht nehmen: Grüne Familienpolitik für Familien von heute und morgen (PDF)

Dampfplauderer und Dummschwätzer

November 18, 2008

Die Türken feiern Özdemir als deutschen Obama. Das könnte passen. Inhaltlich sind beide Dampfplauderer und Dummschwätzer.

Türkei bald beitrittsreif?

November 14, 2008

Özdemir, der designierte Frontmann der Grünen, hält die Türkei in spätestens zehn Jahren für Beitrittsreif. Kernpunkt sei die offene Frage der Gleichberechtigung von Mann und Frau, die es noch gesetzlich zu regeln gelte.

Ich würde gern noch andere Kernpunkte hinzufügen. Religionsfreiheit beispielsweise. Denn ohne diese dürfte die Gleichberechtigung in einem islamisch geprägten Staat sehr schwierig werden.

Das ungelöste Minderheitenproblem mit den Kurden gehört ebenso dazu, wie das ungeklärte Verhältnis des Staates zum Recht. Von einem Rechtsstaat nach europäischen Standards ist die Türkei noch Lichtjahre entfernt. Staatsaufbau und Staatsverständnis der türkischen Eliten werden sich in den nächsten zehn Jahren garantiert nicht in dem Maße ändern, wie es notwendig wäre, um die Türkei EU-kompatibel zu machen.

Quelle: dpa; Türkei laut Özdemir in rund zehn Jahren beitrittsreif