Archive for the ‘Linkspartei’ Category

Die braunen Genossen der SED

Dezember 17, 2009

Der Osten hat seine braune Vergangenheit besser bewältigt als der Westen, heißt es oft. Stimmt nicht, sagen Soziologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Auch unter SED-Funktionären fanden sich etliche ehemalige NSDAP-Mitglieder. Die Quote lag sogar noch höher als der Anteil an der Gesamtbevölkerung.

Quelle: WELT ONLINE; Braune Vergangenheit: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

Mich wundert der Befund nicht. 1933 sind die Roten scharenweise zu den Braunen übergelaufen. 1945 haben Nazis den umgekehrten Weg gewählt. Rot und braun – im Geiste verwand.

Schnüffelaffäre

November 24, 2009

Es klingt wie eine Räuberpistole: Linken-Chef Lafontaine soll wochenlang von mehreren Sicherheitsfirmen bespitzelt worden sein. Seine Partei spricht von einem „skandalösen“ Vorgang und fordert eine „unverzügliche Aufklärung“. Wer könnte hinter der Schnüffelei stecken?

Quelle: SPIEGEL ONLINE; Bespitzelung von Linken-Chef Lafontaine: Oskar und die Detektive

Ich tippe auf seine Frau. Die wollte wissen, ob das Gerücht um eine Affäre zwischen ihren Mann und Wagenknecht wahr ist.

Arbeitsscheu und zugekifft

November 7, 2009

Recht auf Rausch, 30-Stunden-Woche, Verstaatlichung von Konzernen: Am Wochenende verabschieden die NRW-Linken ihren umstrittenen Programmentwurf.

Interview mit Wagenknecht: SPIEGEL ONLINE; Sahra Wagenknecht: „Es soll jetzt nicht jeder kiffen“

So kennen wir die Linke: Arbeitsscheu und zugekifft. Nebenbei: Die Wagenknecht schafft es fast so oft in den Spiegel, wie Adolf Hitler.

Geschlagen, gefilmt, beschimpft

November 5, 2009

In Hamburg haben Antisemiten aus dem Umfeld der Linkspartei die Aufführung des Filmes “Warum Israel” von Claude Lanzmann gewaltsam verhindert. Besucher der geplanten Vorführung wurden mit Faustschlägen abgewiesen, als „Judenschweine“ und „Schwuchteln“ verunglimpft, fotografiert und gefilmt. Die Linke hat sich zwischenzeitlich von dieser Aktion distanziert, auf ihrer Netzseite war allerdings tagelang eine Rechtfertigung dieses „Boykotts“ (im Goggle-Catch) zu lesen, in welcher der Film als „zionistischer Propaganda-Film“ bezeichnet wurde. Hamburger Alltag.

In der Selbstdarstellung dieser Gruppe finden sich Sätze wie der hier: „Die Grundpfeiler unserer Politik sind der Kampf gegen Rassismus, Sexismus, Faschismus, Kapitalismus und Imperialismus.“ oder der: „Nicht offen ist unser Laden für Leute, die rassistische, sexistische, faschistische, antisemitische oder zionistische Positionen vertreten.“

Obwohl es sich bei diesem Vorgang offenbar um einen Streit zwischen zwei linksradikalen Splittergruppen handelt, zeigt er exemplarisch die Notwendigkeit der Neujustierung des Kampfes gegen den politischen Extremismus. Allerdings, in Hamburg werden Polizei und Staatsanwaltschaft den Vorfall deshalb nicht bemerken, weil sie angestrengt in die andere Richtung schauen.

Quelle: taz; Hölle Hamburg

Ypsilanti zündelt wieder

Oktober 30, 2009

Wie sehr sich die Szenerien und Stimmungen doch unterschieden: Vor knapp zehn Monaten, beim Neujahrsempfang der hessischen SPD, bekam die damalige Parteichefin Andrea Ypsilanti gerade mal 20 Sekunden unterkühlten Beifall, als sie ihre knappe Rede zum Jahresauftakt beendete. Jetzt, als sie bei einer Po-diumsdiskussion im Foyer der „Frankfurter Rundschau“ schwer mit der SPD-Spitze ins Gericht ging, wollte das Publikum gar nicht mehr aufhören zu applaudieren.

Quelle: WELT ONLINE; Andrea Ypsilantis Abrechnung mit der SPD-Spitze

Ypsilanti will das Verhältnis zur Linkspartei ’normalisieren‘ und sie sammelt Truppen an der SPD-Basis, um die Steinmeier-Fraktion zu belagern und sturmreif zu schießen. Wenn sie Erfolg hat, wird die SPD weiter nach links rutschen. Allerdings: Kein Land braucht zwei Linksparteien und zwischen der Linken und der CDU ist die Luft recht dünn geworden.

Stasi-Spitzel Partei „ausspioniert“

Oktober 16, 2009

Die Linkspartei erhebt schwere Vorwürfe gegen die Grünen und fühlt sich von diesen ausspioniert. „Das ist ein Skandal“, sagte Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch am Donnerstag über einen in der grünen Bundestagsfraktion erstellten Fragebogen. Dieser war von einem Mitarbeiter der parlamentarischen Geschäftsführung der Bundestagsgrünen an die grünen Landtagsfraktionen verschickt worden.

In dem Fragebogen wird um Auskunft gebeten über die Linken in den Landesparlamenten. So sollen unter anderem „politische Schwachpunkte“, „interne Streitigkeiten über die politische Richtung der Fraktion“ sowie die „Stasi-Vergangenheit von Fraktionsmitgliedern“ dargelegt werden.

Quelle: sueddeutsche.de; Das ist ein Skandal

Das sich ausgerechnet die Linkspartei, Hort aller Stasi-Spitzel, über das „ausspionieren“ ihrer Abgeordneten aufregt, in ein schlechter Treppenwitz der deutschen Geschichte.

Revolution und Konterrevolution

Oktober 10, 2009

Sie ist seit November 1961 nach dem Begründer des Wissenschaftlichen Sozialismus benannt und weltbekannt: die Karl-Marx-Allee in Friedrichshain und Mitte. Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus fordert jetzt jedoch eine Umbenennung in „Straße der friedlichen Revolution“.

Quelle: Berliner KurierNeuer Name für Karl-Marx-Allee

Nun ja. Ich mahne hier mal die „marxistische Dialektik „an. Ohne „die friedliche Revolution“ in 1989 gäbe es heute keine zweistelligen Zuwächse für eine Partei, die sich ziemlich unverhohlen zur Tradition und zum Erbe der SED bekennt.

Die „friedliche Revolution“ hat möglich gemacht, was den Nazis nach 1945 verwehrt blieb: Da weiterzumachen, wo die Genossen 1989 kurzzeitig aufhören mussten. Revolutionen haben normalerweise das Ziel derartige konterrevolutionären Entwicklungen zu verhindern. Daher waren die erfolgreichsten Umstürze auch die blutigsten.

Aber die Deutschen sind keine Revolutionäre und statt „Straße der friedlichen Revolution“ sollte man die „Marx-Allee“ konsequenterweise „Straße der verpassten Revolutionen“ nennen.

Rote Wohlstandsbettler

September 11, 2009

„Reichtum für alle“, unter der Phrase grinst Anwalt Gysi von Wahlplakaten der Linken auf die Wähler herunter. Ausgerechnet die Linke, die den „Kapitalismus“ abschaffen möchte, kokettiert mit dem Resultat der vermeintlichen Ausbeutung, dem „Reichtum“. Denn wenn man die Ausbeutung als vorgebliche Ursache privaten Reichtums „abschafft“, dann kann es in der verqueren Logik der Klassenkämpfer natürlich auch keinen privaten „Reichtum“ mehr geben und schon gar nicht für alle. Denn dieser „Reichtum“ definiert sich ausschließlich über die Armut der „Ausgebeuteten“. Also nicht mehr „Krieg den Palästen“, sondern jedem seinen eigenen Palast scheint das Ziel der fett gewordenen Ex-Revoluzzer zu sein. Das zeigt, wie bürgerlich diese roten Phrasendrescher mittlerweile geworden sind. Wohlstandslinke, die nur noch danach trachten, einen größeren Teil vom Kuchen zu erbetteln.

gysi

Einkommenssteuer und Kirchenzehnt

Mai 12, 2009

Der Vorschlag geht noch weiter als die Reichensteuer: Der Spitzenpolitiker der Linken, Bodo Ramelow, hat eine Sonderabgabe von 80 Prozent für Einkommen über 600.000 Euro gefordert. Sie solle nicht für Firmeninhaber gelten, die in den eigenen Betrieb investieren. Den Wählern verspricht die Linke zwei Millionen neue Jobs.

Quelle: WELT ONLINE; Steuerpolitik: Linke will Besserverdienenden Einkommen kürzen

Im „finsteren“ Mittelalter musste der Bauer zehn Prozent seines Ertrages an die Kirche, die meistens das Land für den weltlichen Grundherren verwaltete, abtreten. Hinzu trat, bei Bedarf, ein Frontag mit Pflug.

In Bälde werden wir wohl schon froh sein müssen, wenn uns der Staat zehn Prozent unseres Einkommems überlässt und die unentgeltliche Fronarbeit, in der seligen DDR „Subbotnik“ genannt, nicht wieder einführt. Gelle, Genosse Ramelow?

Lafontaine heißt Entführungen gut

Mai 3, 2009

Nach Ansicht von Linkspartei-Chef Lafontaine sind die Menschen in Deutschland „sozial beunruhigt“. Für die Entführung und Einsperrung von Managern – wie in Frankreich geschehen – hat er Sympathien.

Quelle: Foccus Sozialdebatte: Lafontaine heißt Entführungen gut – Deutschland

Das entführen und einsperren von Menschen, ja auch Manager sind welche, erfüllt den Tatbestand der Freiheitsberaubung und es zeigt, auf welchem Niveau sich die Linke tatsächlich bewegt. Lafontaine ist kein Populist, er ist ein Demagoge.