Posts Tagged ‘Bundeswehr’

Übergewichtige Kadetten

Februar 8, 2011

Die im November auf dem Marine- Schulschiff „Gorch Fock“ tödlich verunglückte Offiziersanwärterin soll nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung wegen Übergewichts nicht borddiensttauglich gewesen sein. Wie das Blatt in seiner Dienstagausgabe berichtet, habe die 1,58 Meter große Soldatin 83 Kilo gewogen.[1]

Unglaublich was sich heutzutage alles beim Militär bewerben kann und sogar noch genommen wird. Das Fräulein hätte die Musterung mit dem Gewicht und diesen Maßen niemals bestehen dürfen. Die hatte mindestens 25 kg Übergewicht.

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[1] Gorch Fock: „Verunglückte Kadettin war dienstuntauglich“; FAZ.NET

Die Wehr wird „gegendert“

Januar 26, 2011

Für den israelischen Militärexperten Martin van Creveld sind die jüngsten Vorfälle an Bord des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ wenig überraschend. Seiner Ansicht nach sind solche Problem vorherbestimmt, wenn Frauen in einer Armee dienen. [1]

Die mit den Frauen heraufziehenden sexuellen Kalamitäten in der Wehr sind politisch nicht nur einkalkuliert, sie sind vielmehr gewollt. Im Spannungsfeld von Gelegenheit und Gebot und den vorhersehbar regelmäßigen Sexskandalen lässt trefflich eine politische Macht etablieren, die militärische Kommandostrukturen aushebelt, sie respektive ad absurdum führt. Man regiert mit dem Sexualstrafrecht nicht nur direkt in die Ehebetten hinein, sondern auch unter die Bettdecken der Rekruten.

Eine radikale Lösung wäre die Aufstellung rein weiblicher respektive rein männlicher Verbände. Aber genau das würde die Ziele der Gender-Ideologie konterkarieren.

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[1] JUNGE FREIHEIT – Wochenzeitung aus Berlin: Israelischer Militärexperte: Probleme auf der Gorch Fock waren absehbar.

Siehe auch:

Guttenbergs Vasallen-Armee

Januar 26, 2011

Schmidt äußerte sich auch kritisch über die Neuausrichtung der Bundeswehr. „Ich halte es jedenfalls für einen Fehler, die Bundeswehr nicht vorwiegend unter Rücksicht auf die Verteidigung des eigenen Landes zu strukturieren, sondern mit Blick auf den Einsatz auf fremden Kontinenten“, sagte der Altkanzler. „Es sollte nicht die wichtigste Aufgabe unserer Bundeswehr sein, sich jederzeit abrufbar für fremde Kriege verfügbar zu halten.“[1]

Fast aus dem Grab heraus spricht der Altkanzler aus, was nicht laut ausgesprochen werden darf: Die Bundeswehr wird nicht nur gnadenlos „gegendert“, nein, sie wird auch zur Hilfsarmee, die Krieg im fremden Interesse führt. Eine Art Fremdenlegion, jederzeit abrufbar, wenn der Lehnsherr der Ostküste Gefolgschaft fordert.

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[1] „Gorch Fock“-Affäre: Altkanzler Schmidt kanzelt Minister Guttenberg ab; WELT ONLINE.

Unter Einsatz ihres Lebens

Juli 31, 2010

Führten deutsche Hinweise zur Tötung von Taliban? [1]

Ich hoffe das unsere Soldaten genau das tun: Taliban töten oder dazu beitragen sie zu töten. Ansonsten nämlich wäre der Einsatz ihres eigenen Lebens sinnlos. Und das, ohne das man über den Sinn dieser Unternehmung an sich nachdenkt.

[1] Afghanistan: Führten deutsche Hinweise zur Tötung von Taliban?;WELT ONLINE.

Ein klassische Niederlage

April 6, 2010


Was uns dieses Bild verrät: Sieger ist, wer das Schlachtfeld behauptet, denn dort, wo die Afghanen vor einem zerstörten deutschen Schützenwagen für westliche Kameras posieren, starben vor kurzem drei deutsche Soldaten in einem Gefecht mit Taliban.

Selbst wenn die Zerstörung der Transporter durch die Deutschen selbst erfolgt sein sollte: Die Tatsache, dass man die Technik nicht bergen konnte, belegt, dass sich die Truppe auf dem Gefechtsfeld nicht behaupten konnte. Eine klassische militärische Niederlage.

Helden und Staatsanwälte

Mai 14, 2009

„In einem Land, dessen nach Harmlosigkeit gierende Bevölkerung sich Helme nur als quietschbunte morchelförmige Plastedinger beim Radfahren aufsetzen mag, löst die bloße Vorstellung, daß Armeeangehörige doch keine Sozialarbeiter in Fleckentarn sind, sondern im Ernstfall auch zurückschießen und töten können, offenbar umgehend den „Soldaten sind Mörder“-Reflex aus.“

Weiterlesen: Sezession im Netz; Helden und Staatsanwälte

Die Rückkehr des Soldatischen, die sich Paulwitz erhofft, werden wir, wenn sich die Dinge nicht grundlegend ändern, wohl nicht mehr erleben.

Gotcha in Afghanistan

Mai 8, 2009

Erneut hat sich gezeigt, wie gefährlich der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ist. Nahe Kundus wurden knapp 30 deutsche Soldaten angegriffen und in ein mehrstündiges Gefecht verwickelt. Vier der Angreifer kamen dabei ums Leben, vier weitere wurden verwundet. Bundeswehr-Soldaten wurden nicht verletzt.

Quelle: WELT ONLINE; Afghanistan: Bundeswehr in stundenlange Gefechte verwickelt.

Die Bundesregierung will Paintball verbieten. Ich hoffe, dieses Kriegsspiel wird gleich mit verboten.