Posts Tagged ‘CDU’

Verfassungsfeindlicher Lärm

Februar 10, 2011

Die Senioren-Union hält die geplante generelle Zulassung von Kindertageseinrichtungen in Wohngebieten für verfassungswidrig. Nicht nur Kinder hätten Rechte, sondern auch ältere Menschen, erklärte der stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU-Seniorenorganisation, Leonhard Kuckart. Ein Dauerpegel von 90 Dezibel, wie er häufig in Kitas anzutreffen sei, bleibe eine unzumutbare Lärmbelästigung. „Egal, ob die Quelle nun sympathisches Kindergeschrei ist oder das Hämmern eines Pressluftbohrers.“[1]

Letztlich dürften in „Wohngebieten“, folgt man der Logik dieser „Klage“, keine Kinder mehr wohnen. Weil Kinder verfassungsfeindlichen Lärm verbreiten.

Bis jetzt war ich ein strikter Gegner aktiver Sterbehilfe. Aber langsam kommen mir Zweifel.

 

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[1] Streit um Klagen: CDU-Senioren finden laute Kinder unzumutbar – Nachrichten Politik – Deutschland – WELT ONLINE.

Quote: Merkels ‚Machtwort‘

Februar 2, 2011

Die Bundeskanzlerin hat ihre Quoten-Ministerinnen unsanft zurückpfeifen lassen. Eine gesetzliche Frauenquote werde es nicht geben, sagt der Regierungssprecher. Angela Merkel hat sich damit vorerst auf die Seite der Wirtschaft geschlagen, in dieser Koalition keine Selbstverständlichkeit.[1]

Allein das die Frauenquote in der CDU ernsthaft diskutiert werden kann und es eines ‚Machtwortes‘ brauchte, um diesen linken Unsinn zu beenden, zeigt, wie weit die diese Partei nach links gerutscht ist. Solange von der Leyen nach Quote greint und Schröder Jungen in Frauenberufe zwingen will, ist die Partei für Konservative schlicht nicht wählbar.

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[1] Frauenquote: Merkels Machtwort; FAZ.NET

Evolution

Januar 25, 2011

Schwager! Wie schön!

Januar 19, 2011

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) ist schwanger. Das bestätigte die 33-Jährige der „Bild“-Zeitung. Schröder sagte: „Es stimmt, wir erwarten im Juli unser erstes Kind.“[1]

Herzlichen Glückwunsch! Wenn sie jetzt noch die Gender-Ideologie aus ihrem hübschen Kopf bekommt und die dazugehörigen Ideologinnen aus ihrem Ministerium „jagt“, dann könnte sie wirklich als eine echte Konservative durchgehen.

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[1] Nachwuchs: Familienministerin Kristina Schröder ist schwanger; WELT ONLINE.

PID: Gipfel des Zynismus

Dezember 21, 2010

Abgeordnete aller Fraktionen stellen heute einen Gesetzentwurf für eine bedingte Erlaubnis der Präimplantationsdiagnostik vor. Zum Beispiel, wenn wegen genetischer Vorbelastungen eine schwerwiegende Erbkrankheit hoch wahrscheinlich sei.[1]

Salamitaktik der Erbguthygieniker [2]. Die CDU‘ ler verstoßen damit gegen ihren Parteitagsbeschluss. Sie werden sich bei der Abstimmung im Parlament auf ihr „Gewissen“ berufen und gemeinsam mit den Linken, den Roten, den Grünen und den Liberalen die bürgerliche Mehrheit aushebeln.

Der Gipfel der Zynismus ist es, das ganze Vorhaben unter den Titel „Embryonenschutz“ zu stellen. So als wollten sie Embryonen „schützen“ und nicht den Mann an der Rampe spielen.

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[1] Embryonenschutz: Befürworter der PID stellen Gesetzentwurf vor – Inland; FAZ.NET.

[2]Erbguthygiene und düstere Aussichten

Die Mädchenpartei

November 16, 2010

Parteipolitisch ist die Kanzlerin auf dem Gipfel der Macht. Alle Gegner sind besiegt, an der CDU-Spitze nur Kandidaten von Merkels Gnaden.[1]

Unter „Kohls Mädchen“ hat die Partei an allem verloren: an politischen Profil, an Mitgliedern und Wählern. Wahlniederlagen werden folgen. Merkel sagt, sie „denke vom Ende her.“ So langsam erahnt man, was die Vorsitzende damit meint.
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[1] CDU: Willkommen in der Angela-Merkel-Partei; WELT ,  sie denke vorONLINE.

Heizer auf Elektroloks

November 7, 2010

Familienministerin Kristina Schröder kritisiert mit klaren Worten Ideen der Frauenbewegung – und greift die Sexualthesen von Alice Schwarzer an. „Es ist absurd, wenn etwas, das für die Menschheit grundlegend ist, per se als Unterwerfung definiert wird“, sagt die CDU-Politikerin im SPIEGEL.[1]

„Abrechnung“? Wenngleich die Summe stimmt, geht Schröders „Abrechnung“ nicht einmal als Forderung durch. „Abrechnung“ heißt, etwas abzuschließen, es zu beenden.

Zumal das bisher Gesagte nichts, als eine weitere Sonntagsrede ist. In der Praxis wird die „Frauenquote“ eingeführt.

Schröder kritisiert die Absurdität des „alten Feminismus“. Er geht noch absurder: Der moderne Feminismus heißt „Gender Mainstreaming“. Nicht ein böses Wort über die Steigerungsform des femininen Schwachsinns. Der Feminismus ist tot, es lebe der Feminismus. Augenauswischerei!

Taten sind gefragt, nicht Reden. Den „Gender Kompetenz Zentren“ muss der staatliche Geldhahn abgedreht werden, die Zusammenarbeit ist bedingungslos zu beenden. Wollen doch sehen, ob sich die „gebildeten“ Fräuleins samt ihrer „Kompetenz“ und quotenfrei in der freien Wirtschaft durchsetzen können oder ob sie dort so überflüssig sind, wie anno die Heizer auf britischen Elektroloks.

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[1] Frauenbewegung: Ministerin Schröder rechnet mit Feminismus ab; SPIEGEL ONLINE

Pest oder Cholera

November 1, 2010

Ein Bundespolitiker soll die nordrhein-westfälische CDU zurück an die Macht führen. Die Parteibasis hat sich für Umweltminister Norbert Röttgen als neuen Landesvorsitzenden entschieden.[1]

Pest oder Cholera. Röttgen oder Laschet. Das ist  keine Wahl.

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[1] Sieg bei Mitgliederbefragung – Röttgen wird Chef der NRW-CDU; sueddeutsche.de.

Bis zur nächsten Bildungsreise

Oktober 24, 2010

Mitglieder der Jungen Union gelten gemeinhin als strebsam und brav. Nun soll eine Bildungsreise von CDU-Nachwuchspolitikern aus Duisburg ausgeartet sein. Es geht um viel Alkohol, demolierte Hotelzimmer und zwei junge Frauen.[1]

Da schafft es eine aus dem Ruder gelaufene JU Bildungsreise bis in Spiegel. Die „Enthüllungsgeschichte“ sagt nichts über die Qualität von CDU-Bildungsreisen, aber viel darüber, auf welch erbärmlichen Niveau der Spiegel mittlerweile angekommen ist.

Ach was sage ich, nicht mal aus dem Ruder gelaufen, sondern völlig normal. Das Pflichtprogramm wird eher lustlos absolviert und KZ-Besuche habe ich früher auch geschwänzt. Ideologieresistenz ist nicht die schlechteste Eigenschaft für den Nachwuchs.

Im Vordergrund solcher „Bildungsreisen“ steht der Spaß – im Gegensatz zum Alltagstrott –, Gruppenerfahrung, Kameradschaft und Loyalität. Da werden Freundschaften geschmiedet, die oft genug ein ganzes Leben lang halten, deren Blut sogar dicker sein kann, als das der Familie. Im urbanen Umfeld sowieso. Im Übrigen, auch über künstlich errichtete politische Grenzen hinaus. Man kennt, man hilft sich. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Auf Menschlichkeit, nicht auf Politik.

Natürlich, die mitreisenden Fräuleins echauffieren sich, das haben sie immer getan. Wahrscheinlich deshalb, weil sie bei solchen Anlässen nicht im Mittelpunkt stehen, sondern die Jungmänner ihre Männlichkeit feiern,  der Sexus dabei stört, nicht der Sex. Das werden sie wohl noch dürfen, ohne dass die linke Journaille das zum Skandal stilisiert.

Und bitte: Für materielle Schäden kommt die Haftpflicht, der Papa, zur Not auch „die Partei“ auf. Wir haben früher auch die Sau rausgelassen und der alte Herr hat uns immer gedeckt. Für unsere Söhne, sofern sie noch unsere leiblichen Kinder sind, tun wir haargenau das Gleiche. Pech für die, die bloß eine Mutti haben.

Früher waren wir allerdings schlauer: Wenn schon Fräuleinwunder in der Bagage, dann sollen sie auch ihren eigenem Spaß haben. Unter sich. In manchen Kaffeekränzchen möchte ich nicht Mäuschen spielen. Ein Fräuleinprogramm muss man allerdings planen und straff organisieren. Geschlechtertrennung ist so schlecht nicht. Wenn die Hormone auf den Höhepunkt zutanzen, dann kommen beide Geschlechter auf ihre Kosten, um sich hernach, beidseits befriedigt, wieder zu separieren.

Die Weibchen brauchen am Morgen danach mehr Zeit um zu tratschen; daher ist das Frühstück um eine Stunde nach hinten legen und nur die Hälfte von dem Essen zu bestellen, was sonst üblich ist.

Entsprechend ist der Seminarplan zu straffen. Der Fototermin am Ehrenmal für sowjetische Vergewaltiger in Berlin Treptow muss leider ausfallen.

Bis zur nächsten Bildungsreise.

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[1] CDU-Nachwuchs in Duisburg: Jung, wild, betrunken – SPIEGEL ONLINE

Die „Schlampe“ von der Titelseite

Oktober 11, 2010

Politiker von CDU und Grünen warnen vor einer Deutschenfeindlichkeit im eigenen Land. Familienministerin Schröder sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, „auch Deutschenfeindlichkeit ist Fremdenfeindlichkeit“ und daher müsse die Rechtslage überdacht werden. Der Grünen-Vorsitzende Özdemir fordert Maßnahmen gegen jede Form der Diskriminierung auf Schulhöfen.[1]

Nun hat es die „deutsche Schlampe“ sogar auf die Titelseite der FAS gebracht. Mangelnde Sozialkompetenz, die sich von alters her im schlechten Benehmen manifestierte, gilt nun, wenn man Schröder glaubt, als „Rassismus“. Zumindest durfte sie, unter politisch korrekter Sekundanz von Özdemir, verkünden, das „Deutschfeindlichkeit“ schließlich auch „Diskriminierung“ sei. Früher hätte ein Verweis auf Knigge und eine schallende Ohrfeige ausgereicht, um derartige Ungezogenheiten zu ächten. Niemand hätte einen Rassismusverdacht geäußert. Schon deshalb nicht, weil sich der Begriff „Schlampe“ auf promisk lebende Frauen bezieht und ein tiefgläubiger Muselmann alle so lebenden Frauen mit dem selben Substantiv belegt. Die Ethnie oder gar Rasse spielt da keine Rolle, es sei denn, die alleinige Erwähnung der Volkszugehörigkeit, in dem Fall „deutsch“, erfüllt neuerdings den Tatbestand des „Rassismus“. [2]

Politik auf Kindergartenganztagsniveau: Ali darf jetzt nicht mehr „deutsche Schlampe“ sagen, Tim nicht „Kameltreiber“. Dies haben wir zwar schon vorher gewusst, doch nun haben derartige Schimpfkanonaden höhere politische Weihen erhalten: sie steigen von bloßer Beleidigung in die Nähe von „Hassverbrechen“, vom Zivilrecht ins politische Strafrecht auf. Deutschlands Justiz wird die Vorgaben der Politik dankbar aufgreifen. Die „Volksverhetzung“ lässt grüßen.

Eine neue Antriebsstufe der politischen Korrektheit wird gezündet, denn es ist anzunehmen, dass auch oberhalb der Fäkalsprache Kritik am jeweils andren sukzessive unter „Diskriminierung“, gar „Rassismus“ subsumiert wird. Der scheinbare Tabubruch der „deutschen Schlampe“ wird sich in Wahrheit nur als eine weitere Ausweitung politischer Tabuzonen erweisen, denn nichts anderes kann Ziel sein, wenn man Alltagssprache derart politisiert.

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[1]Politiker warnen vor Diskriminierung: Deutschenfeindlichkeit ist Rassismus; FAZ.NET.

[2] Der inflationäre und vollkommen abwegige Gebrauch von „Diskriminierung“ und „Rassismus“ ist typisches Merkmal der Linken und ein weiterer Beweis dafür, dass das CDU-Personal vom linken Bazillus unheilbar angefressen ist. Die haben die Fähigkeit zum denken außerhalb dieser beschränkten Begriffswelt völlig verloren.