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Die verdrängte Gewalt

September 23, 2010

Ist der Amoklauf von Sabine R. ein Ausnahmefall? Forscher und Polizei verzeichnen einen Anstieg der Zahl weiblicher Übergriffe – auch auf den eigenen Partner. Doch in der Öffentlichkeit gilt Frauengewalt als Tabuthema.[1]

Die Heilige Jungfrau züchtigt das Jesuskind vor drei Zeugen

Max Ernst: Die Heilige Jungfrau züchtigt das Jesuskind vor drei Zeugen; 1926

Kein Mann geht zur Polizei, wenn er von seiner Frau verprügelt wird. In der öffentlichen Wahrnehmung gelten solche Männer auch heute noch als „Waschlappen“ oder „Weicheier“. Alle wissen, dass so etwas vorkommt, aber niemand redet darüber. [2]

Das dürfte die Statistik vor allen zur „häuslichen Gewalt“ erheblich verfälschen. Daraus zieht der Feminismus Nektar, indem er allen Ernstes behauptet, Gewalt sei männlich, was sich aufgrund fehlender Datenbasis schwer widerlegen lässt. Der statistische Anstieg von Frauengewalt in den letzten Jahren dürfte auf die staatlich gewollte Feminisierung von Knaben und jungen Männern zurückzuführen sein, bei denen das Tabu nicht mehr wirkt, weil das früher typische Mannsbild aus der „Mode“ gekommen ist. Frauen haben schon immer Männer verprügelt, sofern diese dem Manne körperlich überlegen war. Die literarischen Darstellungen von Ehemännern, die sich Nächtens besoffen nach Hause schleichen und von der Frau mit der Bratpfanne oder anderen dazu geeigneten Küchengeräten verprügelt werden, sind Legion.[3]

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[1] Weibliche Übergriffe: Die verdrängte Gewalt; SPIEGEL ONLINE

[2] Umgekehrt funktionierte das Tabu auch: Wer Frauen verprügelte, wurde gesellschaftlich geächtet. Unter dem, was man heute unter „häuslicher Gewalt“ versteht, „litten“ in der Vergangenheit besonders die Knaben: „Wer seinen Sohn liebt, der züchtigt ihn“ – das war ein geflügeltes Wort, wobei die Züchtigung Hausrecht oder Gewaltmonopol des Familienoberhauptes, also dem männlichen Part vorbehalten blieb, weil ihm Gesellschaft stillschweigend zugestand, dass er seine häuslichen Interessen notfalls auch mit Gewalt durchsetzen durfte. Im frühen römischen Recht hatte der Hausherr sogar Gerichtsgewalt, welche die Tötung von Angehörigen seines Hauses einschloss. Das galt nicht für die Frau, denn die Frau unterstand der Gewalt ihres leiblichen Vaters, sofern diese dem Haus ihres Gatten nicht beigetreten war.

Wer sich in der deutschen Vorkriegsliteratur auskennt, der wird schnell bemerken, dass es fast keine Darstellungen von erzieherischer Gewalt gegen Mädchen gibt, in der Schule wurden dafür reichlich Knaben verdroschen.

[3] Der Mann als Opfer

Frauen schlagen öfter zu

September 19, 2008

… als man glaubt. Das zumindest behauptet Gerhart Amendt. Aber lesen Sie selbst:

„Männer sind offenbar weitaus häufiger Opfer von gewalttätigen Frauen als gemeinhin bekannt ist. Der Soziologie-Professor Gerhard Amendt, Leiter des Instituts für Geschlechter- und Generationsforschung der Universität Bremen, kommt in einem Interview des Männer-Lifestylemagazins „Men’s Health“ (Ausgabe 10/2008, EVT 17.09.2008) sogar zu dem Schluss, „dass Frauen in Beziehungen öfter schlagen als Männer“ – und rüttelt damit an einem gesellschaftlichen Tabu. Angaben des Bundesfamilienministeriums, wonach 95 Prozent aller Straftaten im häuslichen Bereich von Männern gegen Frauen verübt werden, bezweifelt er. „Die Zahlen, die hier in Deutschland verwendet werden, stammen in aller Regel von Frauenberatungsstellen oder Häusern für geschlagene Frauen, die sie recht beliebig aus ihrer eigenen Arbeit zusammengebastelt haben. Das wird auf die Bevölkerung hochgerechnet, und die Politik schluckt das dann bereitwillig. Die Zahlen sind nicht repräsentativ, sie sind irreführend“, sagt Amendt, der weiterhin kritisiert, dass internationale Forschungsergebnisse in Deutschland einfach totgeschwiegen werden.“
Quelle: presseportal; Frauen schlagen öfter als Männe

Männer, auf das Thema angesprochen, lächeln es meisten weg. Selbst Nichtbetroffenen ist es fast immer peinlich sich darüber auszutauschen.