Posts Tagged ‘Gender-Mainstreaming’

Die Wehr wird „gegendert“

Januar 26, 2011

Für den israelischen Militärexperten Martin van Creveld sind die jüngsten Vorfälle an Bord des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ wenig überraschend. Seiner Ansicht nach sind solche Problem vorherbestimmt, wenn Frauen in einer Armee dienen. [1]

Die mit den Frauen heraufziehenden sexuellen Kalamitäten in der Wehr sind politisch nicht nur einkalkuliert, sie sind vielmehr gewollt. Im Spannungsfeld von Gelegenheit und Gebot und den vorhersehbar regelmäßigen Sexskandalen lässt trefflich eine politische Macht etablieren, die militärische Kommandostrukturen aushebelt, sie respektive ad absurdum führt. Man regiert mit dem Sexualstrafrecht nicht nur direkt in die Ehebetten hinein, sondern auch unter die Bettdecken der Rekruten.

Eine radikale Lösung wäre die Aufstellung rein weiblicher respektive rein männlicher Verbände. Aber genau das würde die Ziele der Gender-Ideologie konterkarieren.

__________
[1] JUNGE FREIHEIT – Wochenzeitung aus Berlin: Israelischer Militärexperte: Probleme auf der Gorch Fock waren absehbar.

Siehe auch:

Vergesst die CDU

März 9, 2010

Gerade hat die JUNGE FREIHEIT aufgezeigt, daß die CDU zwar gern vom „christlichen Menschenbild“ redet, tatsächlich aber – Stichwort Gender Mainstreaming – eifrig an der politischen Abschaffung von Mann und Frau arbeitet, prompt läßt sich die Partei ein weiteres Mal auf frischer Tat dabei erwischen, wie sie diesen Vorwurf bestätigt: Ausgerechnet der angeblich konservative neue Stuttgarter Ministerpräsident Stefan Mappus beruft Regina Ammicht Quinn zur Staatsrätin für gesellschaftliche Werteentwicklung sowie interkulturellen und interreligiösen Dialog.[1]

Ich hab es aufgegeben. Es mag zwar innerhalb dieser Partei einige – gefrustete – Konservative geben – siehe CDU-Blog – aber diese sind gänzlich einflusslos und schlimmer noch – wenn sie Einfluss bekommen, sind ihre konservativen „Grundüberzeugungen“ nur noch ungenehmer Ballast: siehe Mappus. Vergesst die CDU: siehe Kühnelt-Leddihn.
[1] JUNGE FREIHEIT; Das schwarze Kukucks-Ei

Frauenquote für die Autobahn

Dezember 10, 2009

Vier weibliche Abgeordnete haben im Landtag von Baden-Württemberg in einem einjährigen Kampf eine „geschlechtergerechte“ Vergabe von Fördergeldern durchgesetzt. Dabei ist höchst umstritten, was dieses „Gender Budgeting“ konkret bedeutet. Vertreter der Regierung wagen sich nicht aus der Deckung, schwanken aber unter der Hand zwischen Spott und Kritik. „Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen“, lästert einer.

Quelle: Frauen fordern Gerechtigkeit im Haushalt

Als ich die Überschrift las, dachte ich zuerst an die alte Forderung hyperventilierender Feministen, dass der faule Sack von Ehemann gefälligst nicht nur das Geld anzuschaffen soll, sondern auch noch den Haushalt zu managen hätte.

Ich gebe zu: Mein Denken ist veraltet. Denn die moderne Frau begnügt sich nicht mehr mit der Herrschaft über die heimische Haushaltskasse, nein, sie will neuerdings auch über den Staatshaushalt „geschlechtergerecht“ bestimmen. Das Ganze nennt sich euphemistisch „Gender Budgeting“ und sieht dann in etwa so aus:

„Mit der Verhinderung von Karrierenachteilen von Müttern hielt sich die Professorin aber nicht auf. Sie verwies darauf, dass 95 Prozent aller Häftlinge Männer sind. Um die Kosten in diesem Bereich zu senken, müsse die Politik „an den Männlichkeitsbildern arbeiten.“

Haben sie das Prinzip verstanden? Zukünftig werden keine Autobahnen mehr gebaut, weil auf ihnen immer noch mehr Männer als Frauen fahren. Entweder wird dort eine Frauenquote eingeführt oder den Männern wird die Benutzung der Autobahn aus Gründen der ausgleichenden Geschlechtergerechtigkeit gänzlich verboten, schließlich sind 95 Prozent aller Häftlinge Männer. Alternativ könnte man 50 Prozent des Budgets für fünf Prozent weiblicher Häftlinge aufwenden, während sich die männlichen Häftlinge – sie sind ja selber schuld – in die Reste teilen können.

Nein, das ist keine Glosse. Das makabere Lustspiel heißt „Gender-Mainstreaming“ und ist offizielle Regierungspolitik. Die männlichen Kollegen der genderbewegten Damenwelt hatten für derlei „Argumente“ nur Spott übrig, glänzten aber bei den entscheidenden Beratungen durch Abwesenheit. Entweder aus Desinteresse oder aus Feigheit, weil sich die Weicheier schon nicht mehr trauen gegen den „Mainstream“ zu schwimmen. So manches, über was man anfangs lachend und ungläubig den Kopf geschüttelt hat, entwickelte sich später zum entsetzlichen Alptraum.

Gender-Irrsinn erreicht Arbeitsamt

November 21, 2009

Mehr als bloße Zahlen: Die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg differenziert ihre monatlichen Statistik von sofort an nach Frauen und Männern. Hintergrund ist die im Grundgesetz verankerte Gleichstellung der Geschlechter in allen gesellschaftlichen Feldern. Außerdem erhebt der Amsterdamer Vertrag das sogenannte Gender Mainstreaming zum Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union.

Quelle: General-Anzeiger; Zahlenwerk soll Gleichstellung im Job voranbringen

Während man in anderen Statistiken die Herkunft bestimmter Personengruppen bewusst verschleiert, wird hier das Geschlecht plötzlich wichtig. Ich ahne auch schon, welche Teile der Statistik publiziert und welche uns verschweigen werden: Überall dort, wo man Frauen benachteiligt wähnt, wird ein großes mediales Palaver entfachen und bestimmte Förderungen beschließen. Die umgekehrten Fälle, wie das Zurückbleiben der Knaben in der Schule, sind dann nicht so schlimm, weniger wichtig oder gleich ganz normal.

Geschlechtslose Ansichten

November 4, 2009

Keine Quoten für Chefetagen, keine Idee gegen Lohnungleichheit, weniger Frauen im Kabinett – Merkels Regierung bleibt bei der Geschlechterpolitik unverbindlich.

Quelle: taz.de; Keine Gleichstellungspolitik: Kanzlerin bleibt geschlechtslos

Ja wie den nun? Entweder spielt das Geschlecht eine Rolle, dann ist der „Genderismus“ obsolet. Oder das Geschlecht spielt keine Rolle, dann hört zu mosern.

Was ist denn nun falsch an der „geschlechtslosen“ Politik des Kanzlers?

Die Gender Gespenster

Oktober 21, 2009

Den Namen David Reimer kennen die wenigsten. Doch sollte er immer fallen, wenn von der Gender-Theorie die Rede ist und die Vorstellung propagiert wird, die geschlechtliche Identität sei keine biologische, sondern eine soziale Festlegung. David Reimer ist das erste Opfer dieser Ideologie, und sein trauriges Schicksal beweist ihr vollständiges Scheitern. Er wurde zu einem menschlichen Versuchskaninchen gemacht, zum Mittelpunkt eines skrupellosen Experiments. Aus ihm wurde gewaltsam ein Mädchen gemacht.

Weiterlesen: Literatur und Leben; Die gespenstischen Anfänge der Gender-Theorie

Gruslig, vor allem wenn man daran denkt das der „Genderismus“ schon quasiöffiziöse Zielsetzung der UNO ist. Es lohnt den ganzen Artikel zu lesen.

Eine traurige Satire

Juni 30, 2009

Unter dem Slogan „Love me Gender – Gender is Happening“ veranstaltet das Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung ein Gender Festival, das zeigt: Geschlecht passiert – selbstverständlich, jederzeit und überall.

Berufs-PolitikerInnen und JuristInnen werden diskutieren, wie sie die deutsche Verfassung umschreiben wollen und welche Spielräume die derzeitige Gesetzeslage für queere Lebensstile bereithält oder verwehrt. Panels thematisieren die Generation der „Neuen Väter“, fragen nach „Bewegten Männern aus Ost und West“ – und entstauben „Feminismus“.
Quelle: Finanznachrichten; Love me Gender – Gender is Happening

„Geschlecht passiert.“

Satire pur. Traurig, aber wahr.

Merkels „moderne“ Mitte

Juni 15, 2009

Es ist nicht Merkel, die sich vor die Kirchen des Landes postiert und Unionsmitglieder am Betreten hindert. Kein CSU-Vorsitzender hat von ihr die Weisung erhalten, sich nicht mehr gegen die Abtreibung zu äußern. Der Erosionsprozess kommt von innen, nicht von außen, auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen. Quelle: Deutschlandradio Kultur; Merkels Mitte

Es hat in dieser Partei auch niemand gegen den Rauswurf von Martin Hohmann und Henry Nitzsche protestiert. So kann der Linksruck auch als notwendige Modernisierung umgedeutet werden:

Mariam Laus These lautet, dass die CDU erfolgreich ist, weil sie sich von alten, überholten Positionen getrennt und sich neuen Themen geöffnet habe. Lau nennt das die „Modernisierung der CDU“ und lobt in diesem Zusammenhang die Familienpolitik von Ursula von der Leyen und die Islamkonferenz Wolfgang Schäubles. Umgekehrt hält Lau den Ausschluss des konservativen CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann oder auch Merkels Kritik am Papst in der Affäre um den Holocaust-Leugner Williamson für notwendige Schritte im Sinne dieser Modernisierung. Für Lau ist diese moderne CDU die Partei der Integrationspolitiker, der berufstätigen Mütter und der Klimaschützer, es ist eine CDU, die auf Distanz zu Kirche und Konservativen geht.

Bleibt eigentlich nur die Frage: Wer bestimmt eigentlich das, was gerade „modern“ ist? Laut Verfassung sind es die Parteien und deren Entscheidungsträger. Aber offensichtlich hecheln die auch nur jemanden hinterher, der sowohl das Tempo als auch die Richtung gesellschaftlicher Transformationen vorgibt.

Wie sonst könnte es passieren, dass der einsame Beschluss einer radikalfeministischen „UN-Weltfrauenkonferenz“ zum „Gender Mainstreaming“ im Jahre 1995 in China nur wenige Monate später offizielle Politik der Bundesregierung wird, die mittels „Gender Budgeting“ diese „moderne“ Politik bis in die letzte Verästelung der politischen Bürokratie durchgeboxt. Das alles, ohne das je eine öffentliche Debatte um Sinn oder Unsinn einer solchen Politik stattgefunden hätte. Noch nicht einmal eine innerparteiliche Diskussion hat darüber gegeben.

Die Rätsel, das im Raume steht heißt: Wer regiert uns eigentlich? Merkel ist es mit Sicherheit nicht. Die Kanzlerin so heißt es, ist skeptisch gegenüber „großen Entwürfen“. Früher nannte man so etwas noch Prinzipienlosigkeit. Genau die Eigenschaft, die ein Erfüllungsgehilfe am dringendsten braucht.

Umgekehrt hält Lau den Ausschluss des konservativen CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann oder auch Merkels Kritik am Papst in der Affäre um den Holocaust-Leugner Williamson für notwendige Schritte im Sinne dieser Modernisierung. Für Lau ist diese moderne CDU die Partei der Integrationspolitiker, der berufstätigen Mütter und der Klimaschützer, es ist eine CDU, die auf Distanz zu Kirche und Konservativen geht.

Bleibt für mich eigentlich nur die Frage: Wer bestimmt eigentlich das, was gerade „modern“ ist. Bisher dachte ich es wären die politischen Parteien und ihre Entscheidungsträger. Aber offensichtlich hecheln sie auch jemanden hinterher, der so sowohl das Tempoab Richtung gesellschaftlicher Toninformationen bestimmt.

Der Unterschied

Mai 28, 2009

Der Aufschrei ist so laut wie erwartbar. Der Pisa-Bericht zu den Unterschieden von Jungen und Mädchen beim Bildungserfolg belegt das, was Lehrer und Eltern tagtäglich beobachten: Den Buben fällt das Rechnen leichter, die Mädels lesen besser. Für Gleichstellungspolitiker ist dieses Ergebnis ein Skandal. Schließlich verkünden sie uns seit Jahren die Botschaft, Rollenbilder seien lediglich antrainiert und ein Ergebnis von Erziehung und gesellschaftlichem Druck.

Quelle: WELT ONLINE; Kommentar: Es lebe der Unterschied.

Ich hege den Verdacht, dass die „Gleichstellungspolitikerinnen“, das sind nämlich ausschließlich Frauen, sich nicht über die Unterschiede an sich mokieren, sondern sich nur daran stören, dass Jungs auf vielen Gebieten immer noch besser sind als Mädchen. Was dadurch zu ändern ist, das man die Jungen schlechter macht, weil man die Mädchen nicht besser machen kann. Denn wenn die Jungen infolge negativer Konditionierung erst schlechter geworden sind, wird es wohl niemand mehr interessieren, weil das dann als Beweis dafür genommen werden kann, dass Frauen das stärkere Geschlecht sind.

Aber schön, dass es wenigstens noch eine Zeitung gibt, bei der man ab und zu noch solche Kommentare lesen kann und die noch nicht vom Gender Mainstream Irrsinn angesteckt ist.

Grüner Gruselkatalog

Mai 10, 2009

Zum Auftakt des Parteitags der Grünen watscht deren Chef Cem Özdemir CDU, SPD und FDP ab. Die Grünen geben sich im Bundestagswahlkampf zugleich umwelt-, wirtschafts- und familienfreundlich. Doch die Finanzkonzepte für einen Aufschwung nach der Krise klingen wie die Pläne der Linken.

Quelle: WELT ONLINE Parteitag in Berlin: Das Rezept der Grünen klingt nach Linkspartei

Unter „Familienpolitik“, das sei hier angemerkt, versteht die Partei das, was die Union vor Jahren noch sprachgewaltig als „familienfeindlich“ gebrandmarkt hätte. Hinter der „Formenvielfalt“ versteckt sich die Homo-Ehe, hinter „Geschlechtergerechtigkeit“ „Gender Mainstreaming“ und hinter „familienfreundlichen Strukturen“ die Kindergrippe. Ursula von Leyen ist es zu „danken“, dass sich die Grünen plötzlich „familienfreundlich“ generieren können. Dieselben Spießer also, die bei der Causa Eva Herman nicht müde worden, die traditionelle Familie in die Nähe des Nationalsozialismus zu rücken. Parteien erfolgreich gleichgeschaltet.

In den grünen Gruselkatalog kann man hier Einsicht nehmen: Grüne Familienpolitik für Familien von heute und morgen (PDF)