Posts Tagged ‘Gender Marinstreaming’

Heizer auf Elektroloks

November 7, 2010

Familienministerin Kristina Schröder kritisiert mit klaren Worten Ideen der Frauenbewegung – und greift die Sexualthesen von Alice Schwarzer an. „Es ist absurd, wenn etwas, das für die Menschheit grundlegend ist, per se als Unterwerfung definiert wird“, sagt die CDU-Politikerin im SPIEGEL.[1]

„Abrechnung“? Wenngleich die Summe stimmt, geht Schröders „Abrechnung“ nicht einmal als Forderung durch. „Abrechnung“ heißt, etwas abzuschließen, es zu beenden.

Zumal das bisher Gesagte nichts, als eine weitere Sonntagsrede ist. In der Praxis wird die „Frauenquote“ eingeführt.

Schröder kritisiert die Absurdität des „alten Feminismus“. Er geht noch absurder: Der moderne Feminismus heißt „Gender Mainstreaming“. Nicht ein böses Wort über die Steigerungsform des femininen Schwachsinns. Der Feminismus ist tot, es lebe der Feminismus. Augenauswischerei!

Taten sind gefragt, nicht Reden. Den „Gender Kompetenz Zentren“ muss der staatliche Geldhahn abgedreht werden, die Zusammenarbeit ist bedingungslos zu beenden. Wollen doch sehen, ob sich die „gebildeten“ Fräuleins samt ihrer „Kompetenz“ und quotenfrei in der freien Wirtschaft durchsetzen können oder ob sie dort so überflüssig sind, wie anno die Heizer auf britischen Elektroloks.

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[1] Frauenbewegung: Ministerin Schröder rechnet mit Feminismus ab; SPIEGEL ONLINE

Dienstpflicht auch für Frauen

November 23, 2009

Die geplante Verkürzung der Wehrpflicht wird Lücken in die Sozialsysteme reißen. Deshalb will die Junge Union künftig alle jungen Männer zum Dienst verpflichten. Voraussetzung für die allgemeine Dienstpflicht wäre eine Änderung des Grundgesetzes. Doch die wird nicht einmal in der Union unterstützt.

Quelle: WELT ONLINE; CDU-Nachwuchs: Junge Union fordert Dienstpflicht für alle Männer

Warum eigentlich nur Männer? Das Kinder-Argument fällt weg – siehe demographische Entwicklung. Die Garantie für Kindergärten- und Krippenplätze sollte darüber hinaus selbst bei Schwangerschaft oder Kleinkind eine Dienstpflicht für junge Frauen problemlos möglich machen. Wenn schon Gender, dann aber richtig.

Ansonsten bin ich dafür Dienst- und Wehrpflicht abzuschaffen. Die gegenwärtigen und künftigen Aufgaben der Bundeswehr benötigen eine Berufsarmee. Wehrwillige sollten sich auf Zeit verpflichten können.

Röhrender Hirsch auf der Abschussliste

November 13, 2008

Der röhrende Hirsch steht auf der Abschussliste. Nicht die Jäger wollen ihm an den Kragen, sondern Genderologinnen. Als ich es las, wollte ich das hier nicht wirklich glauben und hielt es für einen schlechten Scherz: Der neue Mensch.

Also recherchierte ich. Heraus kam das:

„Die Erprobung zeigte darüber hinaus, dass Gender Mainstreaming auch bei Tiermotiven relevant ist: so sollte insbesondere bei Bildern von Paarhufern (Hirsche, Rehe und Wildschweine) darauf geachtet werden, dass die männlich dominierte Jägerbildsprache (z.B. kapitaler Hirsch bei der Brunft oder dicker Keiler im Unterholz) als ausschließliche Darstellungsform vermieden und stattdessen eine Vielfalt an unterschiedlichen Bildmaterial verwendet wird.“
Quelle: Gender Mainstreaming im Nationalpark Eifel (PDF)

Da nun zu erwarten ist, die Abbildung röhrender Hirsche, durch wetteifernde Beamte, auf den Index jugendgefährdender, weil nicht Gender-Mainstream kompatibler, Darstellungen gerät, sei eines dieser gefährlichen und jugendverderbenden Bilder hier schnell noch einmal gezeigt, solange dies noch möglich ist:

Fazit: Die Ökotrophologinnen, so der offizielle Titel der Damen, die dieses „Gutachten“ – eigentlich Schlechtachten – für 27.000 Euro verbrochen haben, werden auch immer schrulliger. Aber irgendwie bleibt einem das Lachen im Halse stecken, da dies nur die Spitze des Eisberges dessen ist, was im „Familienministerium“ dieses Landes geplant und gedacht wird und das SPON, im oben verlinkten Artikel, in einer beeindruckenden Liste zusammenfasst.

„Genderismus“ erreicht China

November 12, 2008

Der große Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre und der damit verbundene immense Bedarf an Arbeitskräften, hat dazu geführt, dass immer mehr Frauen in den Arbeitsmarkt integriert worden. Die weltweite Finanzkriese führt dazu, dass der Arbeitskräftebedarf drastisch sinkt. Eine große Zahl von Hochschulabsolventen hat in diesem Sommer keine Arbeit gefunden. Überproportional davon betroffen sind junge Frauen, da die meisten chinesischen Arbeitgeber das „Risiko“ einer Schwangerschaft fürchten.

Nun versuchen chinesische „Frauenrechtlerinnen“ dieselben Standards durchzusetzen, die auch in der westlichen Welt gelten. Durch massive „Fördermassnahmen“ wollen Chinesen verhindern, dass ein Teil der berufstätigen Frauen wieder in ihre traditionellen Rollen schlüpfen und dem „Arbeitsmarkt“, trotz Flaute, erhalten bleiben. Womit wieder einmal die wahre Ursache für das „Aufbrechen geschlechtsspezifischer Rollenbilder“ sichtbar wird: Alles wird ausschließlich den Interessen des Arbeitsmarktes untergeordnet.
Quelle: Beijing Review; A Woman’s Dilemma

Mädchen können rechnen?

Oktober 21, 2008

Als Lawrence Summers im Sommer 2005 behauptete, dass der Mangel an Mathematikerinnen geschlechtsspezifische Ursachen hätte, verstieß er massiv gegen Etikette der politischen Korrektheit, was ihm letztlich – neben anderen „Entgleisungen“ – seinen Job als Präsident der renommierten Universität Harvard gekostet hat. Doch die Behauptung saß und seitdem fehlt es nicht an Versuchen, zumindest rhetorisch, den Gegenbeweis antreten zu wollen.

So auch Kathrin Meier-Rust in der NZZ. Unter der Überschrift „Mädchen können in Mathe brillieren“ behauptet sie – wieder einmal – das nicht das Geschlecht, sondern die Kultur über die Ausbildung mathematischer Begabung entscheide. Die Erziehungsthese ist so alt wie Humboldt, doch hat sich seitdem kein herausragendes weibliches Talent dauerhaft in der Mathematik oder artverwanden Wissenschaften etablieren können. Starke Schachspielerinnen sucht man vergeblich. Erwähnenswerte Mathematikerinnen kann man an einer Hand abzählen. Überall dort, wo äußerste Abstraktion gefordert ist, machen sich Frauen rar, sie haben offenbar andere Stärken.

Das Mädchen aus Osteuropa und Asien in Mathematikolympiaden „brillieren“ ist kein Gegenbeweis zu Summers These. In solchen Veranstaltungen wird einfach Wissen abgefragt und keine intuitiven oder kreativen Fähigkeiten gefordert. Große Mathematiker pflegten in ihrer Jugend nämlich nicht in Mathematikolympiaden zu beeindrucken.
Quelle: NZZ; Mädchen können in Mathe brillieren

Mit roher Gewalt

Oktober 9, 2008

„Vier Mädchen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren haben in der Nacht zum Donnerstag eine 21-Jährige in Erfurt überfallen und mit Stöcken geschlagen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hätten die Mädchen die Frau auf der Straße angesprochen und die Herausgabe ihres Handys gefordert.“
Quelle: LVZ; Mädchen-Clique überfällt und schlägt 21-Jährige in Erfurt

Die holde Weiblichkeit drängt nun auch mit roher Gewalt in Männerdomänen vor. Der „Genderismus“ trägt erste Früchte. Das erinnert mich an ein Buch von Robert Merle: Die geschützten Männer. Irgendwie prophetisch für seine Zeit und sehr zu empfehlen für alle, die wissen wollen was genau passiert, wenn Frauen die Macht übernehmen.