Posts Tagged ‘Gender’

Frauenquote für die Autobahn

Dezember 10, 2009

Vier weibliche Abgeordnete haben im Landtag von Baden-Württemberg in einem einjährigen Kampf eine „geschlechtergerechte“ Vergabe von Fördergeldern durchgesetzt. Dabei ist höchst umstritten, was dieses „Gender Budgeting“ konkret bedeutet. Vertreter der Regierung wagen sich nicht aus der Deckung, schwanken aber unter der Hand zwischen Spott und Kritik. „Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen“, lästert einer.

Quelle: Frauen fordern Gerechtigkeit im Haushalt

Als ich die Überschrift las, dachte ich zuerst an die alte Forderung hyperventilierender Feministen, dass der faule Sack von Ehemann gefälligst nicht nur das Geld anzuschaffen soll, sondern auch noch den Haushalt zu managen hätte.

Ich gebe zu: Mein Denken ist veraltet. Denn die moderne Frau begnügt sich nicht mehr mit der Herrschaft über die heimische Haushaltskasse, nein, sie will neuerdings auch über den Staatshaushalt „geschlechtergerecht“ bestimmen. Das Ganze nennt sich euphemistisch „Gender Budgeting“ und sieht dann in etwa so aus:

„Mit der Verhinderung von Karrierenachteilen von Müttern hielt sich die Professorin aber nicht auf. Sie verwies darauf, dass 95 Prozent aller Häftlinge Männer sind. Um die Kosten in diesem Bereich zu senken, müsse die Politik „an den Männlichkeitsbildern arbeiten.“

Haben sie das Prinzip verstanden? Zukünftig werden keine Autobahnen mehr gebaut, weil auf ihnen immer noch mehr Männer als Frauen fahren. Entweder wird dort eine Frauenquote eingeführt oder den Männern wird die Benutzung der Autobahn aus Gründen der ausgleichenden Geschlechtergerechtigkeit gänzlich verboten, schließlich sind 95 Prozent aller Häftlinge Männer. Alternativ könnte man 50 Prozent des Budgets für fünf Prozent weiblicher Häftlinge aufwenden, während sich die männlichen Häftlinge – sie sind ja selber schuld – in die Reste teilen können.

Nein, das ist keine Glosse. Das makabere Lustspiel heißt „Gender-Mainstreaming“ und ist offizielle Regierungspolitik. Die männlichen Kollegen der genderbewegten Damenwelt hatten für derlei „Argumente“ nur Spott übrig, glänzten aber bei den entscheidenden Beratungen durch Abwesenheit. Entweder aus Desinteresse oder aus Feigheit, weil sich die Weicheier schon nicht mehr trauen gegen den „Mainstream“ zu schwimmen. So manches, über was man anfangs lachend und ungläubig den Kopf geschüttelt hat, entwickelte sich später zum entsetzlichen Alptraum.

Dienstpflicht auch für Frauen

November 23, 2009

Die geplante Verkürzung der Wehrpflicht wird Lücken in die Sozialsysteme reißen. Deshalb will die Junge Union künftig alle jungen Männer zum Dienst verpflichten. Voraussetzung für die allgemeine Dienstpflicht wäre eine Änderung des Grundgesetzes. Doch die wird nicht einmal in der Union unterstützt.

Quelle: WELT ONLINE; CDU-Nachwuchs: Junge Union fordert Dienstpflicht für alle Männer

Warum eigentlich nur Männer? Das Kinder-Argument fällt weg – siehe demographische Entwicklung. Die Garantie für Kindergärten- und Krippenplätze sollte darüber hinaus selbst bei Schwangerschaft oder Kleinkind eine Dienstpflicht für junge Frauen problemlos möglich machen. Wenn schon Gender, dann aber richtig.

Ansonsten bin ich dafür Dienst- und Wehrpflicht abzuschaffen. Die gegenwärtigen und künftigen Aufgaben der Bundeswehr benötigen eine Berufsarmee. Wehrwillige sollten sich auf Zeit verpflichten können.

Gender-Irrsinn erreicht Arbeitsamt

November 21, 2009

Mehr als bloße Zahlen: Die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg differenziert ihre monatlichen Statistik von sofort an nach Frauen und Männern. Hintergrund ist die im Grundgesetz verankerte Gleichstellung der Geschlechter in allen gesellschaftlichen Feldern. Außerdem erhebt der Amsterdamer Vertrag das sogenannte Gender Mainstreaming zum Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union.

Quelle: General-Anzeiger; Zahlenwerk soll Gleichstellung im Job voranbringen

Während man in anderen Statistiken die Herkunft bestimmter Personengruppen bewusst verschleiert, wird hier das Geschlecht plötzlich wichtig. Ich ahne auch schon, welche Teile der Statistik publiziert und welche uns verschweigen werden: Überall dort, wo man Frauen benachteiligt wähnt, wird ein großes mediales Palaver entfachen und bestimmte Förderungen beschließen. Die umgekehrten Fälle, wie das Zurückbleiben der Knaben in der Schule, sind dann nicht so schlimm, weniger wichtig oder gleich ganz normal.

Der feministische Tanzbär – eine Analogie

November 13, 2009

Früher hat man einen Bären das Tanzen dadurch beigebracht, dass man die Füße der armen Kreatur solange mit Feuer traktierte, bis er auf ein bestimmtes Kommando hin auch ohne solche Torturen tanzte.

Tierschützer allerdings sind davon weniger erbaut, weil diese Art der Tierhaltung den natürlichen Bedürfnissen der Tiere nicht gerecht wird und sie quält. So fordern sie für jedes Lebewesen, das in menschlicher Gesellschaft lebt, eine artgerechte Tierhaltung.

Niemals kämmen sie auf die absurde Idee, ein Tier nach biologischen und sozialen Merkmalen zu unterscheiden: Zirkuspferd, Rennpferd, Reitpferd, Ackergaul. Ein Tier ist Tier und soll möglichst unter „natürlichen“ Bedingungen leben, so also, wie es seiner Art entspricht.

Was den Tierschützern missfällt, gilt anderen als Fortschritt. Nicht beim Tier versteht sich. Nur beim Menschen. Dort heißt das neue Zauberwort „Gender“. Es zerlegt den Menschen in ein biologisches und ein soziales Wesen und man behauptet nun, dass man einem sozialen Wesen unabhängig von seiner biologischen Natur allerlei Kunststücke andressieren kann, ganz so, wie man dem Tanzbären das Tanzen beigebracht hat.

Geschlechtslose Ansichten

November 4, 2009

Keine Quoten für Chefetagen, keine Idee gegen Lohnungleichheit, weniger Frauen im Kabinett – Merkels Regierung bleibt bei der Geschlechterpolitik unverbindlich.

Quelle: taz.de; Keine Gleichstellungspolitik: Kanzlerin bleibt geschlechtslos

Ja wie den nun? Entweder spielt das Geschlecht eine Rolle, dann ist der „Genderismus“ obsolet. Oder das Geschlecht spielt keine Rolle, dann hört zu mosern.

Was ist denn nun falsch an der „geschlechtslosen“ Politik des Kanzlers?

Die Gender Gespenster

Oktober 21, 2009

Den Namen David Reimer kennen die wenigsten. Doch sollte er immer fallen, wenn von der Gender-Theorie die Rede ist und die Vorstellung propagiert wird, die geschlechtliche Identität sei keine biologische, sondern eine soziale Festlegung. David Reimer ist das erste Opfer dieser Ideologie, und sein trauriges Schicksal beweist ihr vollständiges Scheitern. Er wurde zu einem menschlichen Versuchskaninchen gemacht, zum Mittelpunkt eines skrupellosen Experiments. Aus ihm wurde gewaltsam ein Mädchen gemacht.

Weiterlesen: Literatur und Leben; Die gespenstischen Anfänge der Gender-Theorie

Gruslig, vor allem wenn man daran denkt das der „Genderismus“ schon quasiöffiziöse Zielsetzung der UNO ist. Es lohnt den ganzen Artikel zu lesen.

„Weißheiten“

Juli 2, 2009

Wer rassistische Symbole auf Fahnen und Abzeichen zeigt, einschlägige Parolen schreit oder den Hitlergruss benutzt, soll in Zukunft mit einer Busse bestraft werden. Der Bundesrat will mit der Strafdrohung rechtsextreme Tendenzen bekämpfen.

Quelle: NZZ Online; Kampf gegen rassistische Symbole

Ich glaube es war die DDR, die begann, das Tragen bestimmter Symbole unter Strafe zu stellen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann waren es damals Aufnäher, auf denen „Schwerter zu Pflugscharen“ wurden und die Kennzeichen einer Staatsunabhängigen, weil pazifistischen, „Friedensbewegung“ waren.[1]

Es ist wohl ein untrügliches Kennzeichen für einen heraufziehenden Totalitarismus, wenn man beginnt, Meinungen statt Taten zu verfolgen. In Deutschland fällt das unter die Rubrik „Propagandadelikte“ und dient dazu die Statistiken zur „rechtsradikalen Gewalt“ aufzublasen. Die schweizerische Implikation ist besonders willkürlich, weil man bewusst auf eine Liste verbotener Symbole verzichtet. Was „rassistisch“ ist, entscheidet der Richter im Einzelfall. Das hängt dann davon ab, ob er gut gefrühstückt hat oder nicht.

Die europäische Elite bereitet sich vor, auf die Auseinandersetzungen zwischen „aggressiven Migranten“[2] und der autochthonen Restbevölkerung [3]. Die Waffen, die hier geschärft werden, zielen eindeutig auf die Unterdrückung des zu erwartenden Widerstand Einheimischer, denn es sind „ihre“ Symbole, die ins Fadenkreuz der Justiz geraten.

Offensichtlich wird im zunehmenden Maße eine angloamerikanische Denkfigur übernommen, die davon ausgeht, dass Rassismus ein Alleinstellungsmerkmal des „Weißseins“ [4] wäre. Weißsein wird in verschiedenen „Studien“ zur zentralen „Interdependenz“ von „Rasse und Gender“. Vulgo ist der „weiße Mann“ die Wurzel allen Übels. Man sagt es freilich nie direkt. So etwas nennt sich allerdings nicht Rassismus sondern „Wissenschaft“ und kommt in Publikationen mit solch kruden Titeln wie „Der weiße Körper als feministischer Fetisch. Konsequenzen aus der Ausblendung des deutschen Kolonialismus.“ [5] oder „Das Privileg der Unsichtbarkeit: Rassismus unter dem Blickwinkel von Weißsein und Dominanzkultur“ [6] daher.

Quellennachweis:
[1] DDR- Lexikon, Schwerter zu Pflugscharen
[2] MeF; Islamismus auf dem Vormarsch
[3] MeF; Ein sanfter Genozid
[4] Weiß – Weißsein – Whiteness; Kritische Studien zu Gender und Rassismus
[5] eipcp; Isabell Lorey
[6] Helga Amesberger und Brigitte Halbmayr ; Das Privileg der Unsichtbarkeit: Rassismus unter dem Blickwinkel von Weißsein und Dominanzkultur

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Jürgen Rath; Gesinnungsstrafrecht: Zur Kritik der Destruktion des Kriminalunrechtsbegriffs in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs

Verblüffende Lösung

August 29, 2008

„Feminismus und Antifeminismus sind die großen Plagen des Menschengeschlechts; das Heilmittel ist leicht zu sehen, es ist einfach und logisch: Man muß eben die Frauen abschaffen.“

Quelle: Amélie Nothomb; Die Reinheit des Mörders

Bleibt abzuwarten, ob die Feministinnen nicht schneller sind, denn der radikale Genderismus ist nicht anderes als der Plan zur Abschaffung des Mannes: Der geschlechtslose Klon.

Der Fehler

August 5, 2008

„Neue Untersuchungen beweisen die Benachteiligung von Jungen in der Schule. Empörend ist die schlichte Antwort der Feministen, die Jungen seien eben selber schuld.“
Quelle: Die Welt; Der Fehler der Jungs besteht darin, dass sie Jungs sind

Bereits 1986 veröffentlichte die Frauenzeitschrift „Emma“, Zentralorgan des Feminismus, einen Artikel zum Thema in dem gleich zu Beginn festgestellt wird:

„Wenn wir wirklich wollen, dass es unsere Töchter einmal leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwer machen. Auch wenn es weh tut. Sagt die Mutter zweier Töchter und eines Sohnes.“
Quelle: Trennungskiner; Traumtöchter

Siehe auch: Genderama, ein Blog von Arne Hoffmann zum Thema Gender-Mainstreaming

Männerleiden

Juli 31, 2008

Doris Lessing in der Frankfurter Rundschau:

„In meinen Augen hat der Feminismus den Frauen nicht besonders gut getan. Wir haben einige ziemlich furchterregende Exemplare hervorgebracht. Als man den Frauen den Freiraum gab, auf unangenehme Weise kritisch zu sein, haben sie die Gelegenheit sofort beim Schopf ergriffen, und seitdem haben die Männer zu leiden.“
Quelle: FR; Seitdem haben die Männer zu leiden

Inspiriert durch: Genderama