Posts Tagged ‘Gleichstellung’

Der Unterschied

Mai 28, 2009

Der Aufschrei ist so laut wie erwartbar. Der Pisa-Bericht zu den Unterschieden von Jungen und Mädchen beim Bildungserfolg belegt das, was Lehrer und Eltern tagtäglich beobachten: Den Buben fällt das Rechnen leichter, die Mädels lesen besser. Für Gleichstellungspolitiker ist dieses Ergebnis ein Skandal. Schließlich verkünden sie uns seit Jahren die Botschaft, Rollenbilder seien lediglich antrainiert und ein Ergebnis von Erziehung und gesellschaftlichem Druck.

Quelle: WELT ONLINE; Kommentar: Es lebe der Unterschied.

Ich hege den Verdacht, dass die „Gleichstellungspolitikerinnen“, das sind nämlich ausschließlich Frauen, sich nicht über die Unterschiede an sich mokieren, sondern sich nur daran stören, dass Jungs auf vielen Gebieten immer noch besser sind als Mädchen. Was dadurch zu ändern ist, das man die Jungen schlechter macht, weil man die Mädchen nicht besser machen kann. Denn wenn die Jungen infolge negativer Konditionierung erst schlechter geworden sind, wird es wohl niemand mehr interessieren, weil das dann als Beweis dafür genommen werden kann, dass Frauen das stärkere Geschlecht sind.

Aber schön, dass es wenigstens noch eine Zeitung gibt, bei der man ab und zu noch solche Kommentare lesen kann und die noch nicht vom Gender Mainstream Irrsinn angesteckt ist.

„Genderismus“ erreicht China

November 12, 2008

Der große Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre und der damit verbundene immense Bedarf an Arbeitskräften, hat dazu geführt, dass immer mehr Frauen in den Arbeitsmarkt integriert worden. Die weltweite Finanzkriese führt dazu, dass der Arbeitskräftebedarf drastisch sinkt. Eine große Zahl von Hochschulabsolventen hat in diesem Sommer keine Arbeit gefunden. Überproportional davon betroffen sind junge Frauen, da die meisten chinesischen Arbeitgeber das „Risiko“ einer Schwangerschaft fürchten.

Nun versuchen chinesische „Frauenrechtlerinnen“ dieselben Standards durchzusetzen, die auch in der westlichen Welt gelten. Durch massive „Fördermassnahmen“ wollen Chinesen verhindern, dass ein Teil der berufstätigen Frauen wieder in ihre traditionellen Rollen schlüpfen und dem „Arbeitsmarkt“, trotz Flaute, erhalten bleiben. Womit wieder einmal die wahre Ursache für das „Aufbrechen geschlechtsspezifischer Rollenbilder“ sichtbar wird: Alles wird ausschließlich den Interessen des Arbeitsmarktes untergeordnet.
Quelle: Beijing Review; A Woman’s Dilemma

Bedeutung der Zivilehe schwindet

August 20, 2008

Wenn die rechtlichen Vorteile der Zivilehe gegenüber alternativen Lebensformen schwinden, fällt auch der tiefere Grund für Existenz der staatlichen Zivilehe weg.

„Nach zehn Jahren Beziehung muss der Lebensgefährte aus dem Haus ausziehen, in das er – wie er vor Gericht darstellt – etwa tausend Stunden Arbeit und 80.000 Euro investiert hat. Der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) sprach ihm einen finanziellen Ausgleich zu. Das berichtet die Netzeitung. Nach bisheriger BGH-Rechtsprechung standen einem nicht angetrauten Partner solche Entschädigungen nicht zu, einem Ehegatten hingegen schon.“
Quelle: kath.net; Rechtliche Vorteile der Ehe schwinden

Damit setzt sich in der Rechtssprechung des BGH eine Tendenz fort, die dazu führt die Zivilehe anderen Lebensformen rechtlich gleichzustellen.

Wenn die kirchliche Ehe, ab nächsten Jahr, gleichberechtigt neben die Zivilehe tritt und letztere ihre staatlichen Privilegien und den besonderen Schutz durch die Verfassung verliert, dann wird die doppelte Hochzeitsbekundung vor Gott und dem Staat obsolet und das Eheversprechen erhält seine sakrale Bedeutung zurück. Die Zivilehe ist den 130 Jahren ihrer Existenz sowie zu einer Zusage auf Zeit mit willkürlichen Widerrufsrecht und bloßer Vorteilsnahme staatlicher Leistungen verkommen.