Posts Tagged ‘Ironie’

Nachladen. Jetzt!

Januar 15, 2011


Es gibt schönere Frauen.

Weiß Gott.

Doch keine kann so sexy nachladen wie Palin.

Die Sendung mit der Maus

Januar 13, 2011

Das Weib, das Universum und der ganze Rest

Januar 12, 2011

Frauen haben keine Ahnung von Physik: Sie wissen schlicht nicht, das jeder Versuch Ordnung ins männliche Chaos zu bringen, nicht nur nichts nutzt, sondern die Unordnung in der Welt signifikant erhöht.

So vermehrt Staubsaugen die Menge des Staubes im Universum, deshalb weil der Staubsauger durch saugen mehr Staub erzeugt als er aufsaugen kann. Weil der Sauger mehr Teppich zerkrümelt als Staub auf ihm vorhanden ist. Das ist ein verdammtes Naturgesetz. Genau deshalb wird der Staub nicht weniger, sondern mehr – sofern man extensiv oder überhaupt staubsaugt. Stoppt das Staubsaugen, denn es vermindert die Lebensdauer des Universums und des ganzen Restes. 42!

Aber da kann man mit meiner Frau, die mich regelmäßig mit einem Staubsauger überfällt, nicht diskutieren, weil das weibliche Hirn die großen Zusammenhänge nicht begreift. Die saugt die Welt in immer größere Entropie. Je mehr sie saugt, desto schneller geht die Welt dem Kältetod entgegen.

Frauen begreifen den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik schlicht und ergreifend nicht. Ihr Hirn scheint aus einem Wischmob und einem Staubsauger zu bestehen. Die vermenschlichte Variante der Entropie ist die Frau, die einen zwanghaften und widernatürlichen Ordnungsdrang entwickelt.

Lebensversicherung für Unsterbliche

Januar 4, 2011

Ein scheinbar geniales Anlagemodell: US-Bürger schließen eine Lebensversicherung ab und verkaufen sie noch zu Lebzeiten an einen Fonds. Dessen Anleger bezahlen die monatlichen Prämien weiter und kassieren die Versicherungssumme, wenn der Versicherte stirbt.[1]

Dass solche „Rechnungen“ nicht aufgehen, weiß jeder Versicherungsmathematiker, weil die Höhe der Prämien ähnlich wie die Wahrscheinlichkeiten im Roulette berechnet werden: Im Schnitt gewinnt immer die Bank, also die Versicherung, weil eine große Zahl der Versicherten mehr einzahlt, als sie ausbezahlt bekommen. Die Versicherung wettet zudem nicht auf ein kurzes, sondern ein möglichst langes Leben des Versicherten, weil sich mit der Fortdauer der Prämienzahlung auch die Gewinn- und Provisionsspanne erhöht. Der Idealfall für eine Lebensversicherung ist ein Vertrag mit einem Unsterblichen.

Wetten auf einen frühen Tod, sind ein Extra-Profit für die Versicherungen. Das ist kein Geschäftsmodell, sondern Betrug; mindestens jedoch ein fragwürdiges Glücksspiel, weil die Gewinnchancen mieser sind als in „6 aus 49“. Als „geniales Geschäftsmodell“ kann so etwas nur durchgehen, weil die „Anleger“ weder rechnen, noch logisch denken können.

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[1] Geldanlage: Fatale Wetten auf den Tod; FOCUS Online.

Mars Märchen

Januar 3, 2011

Der Mars befindet sich noch in der habitablen Zone um die Sonne. Zwar gefriert im eisigen Marswinter Kohlendioxid, doch mit sommerlichen Tageshöchsttemperaturen über dem Nullpunkt ist der Mars fast eine zweite Erde. Für die Pionierzeit bieten die Marshöhlen Schutz. Alle notwendigen Ausgangsstoffe für eine Atmosphäre finden wir im Marsboden. Mikroorganismen könnten die Umwandlungsarbeit für uns erledigen. Ein wenig Treibhauseffekt könnte dabei wohl auch nicht schaden.[1]

Der Grund für die dünne Atmosphäre des Mars ist sein fehlendes Magnetfeld. Während das irdische Kraftfeld dafür sorgt, das die Sonnenwinde um die Atmosphäre herumgeleitet werden, treffen die Strahlungspartikel direkt auf die Marsatmosphäre und blasen ein Teil davon in den Weltraum. Kommt vom Mars nichts nach, zum Beispiel von den Polkappen, verliert er langfristig seine gesamte Atmosphäre. Die heutige „Luftdichte“ ist ein Gleichgewicht zwischen dem, was der Mars an Gasen verdampft und dem, was er an den Weltraum verliert.

Man könnte durchaus das CO2 an den Polkappen „thermonuklear“ verdampfen – **glucks** -und so eine dichtere Atmosphäre schaffen, dauerhaft wäre der Effekt aber nicht. Eher würde mittelfristig das Gegenteil eintreten, weil der Mars so einen großen Teil seiner Gasvorräte quasi auf einen Schlag verlöre, die heute für die kontinuierliche Ergänzung seiner dünnen Atmosphäre sorgen. Man kann ein Gleichgewicht dramatisch stören, aber sich selbst regulierende Systeme suchen sich spontan neue Stabiltätsinseln und ich sehe nicht, wie man die Dichte der Marsatmosphäre (Treibhauseffekt) dauerhaft erhöhen kann. Denn auch der „Treibhauseffekt“ ist kein Perpetuum mobile.

Zudem besteht die Lufthülle des rostenden Planeten aus 95 Prozent „Treibhausgas“, nämlich dem „berüchtigten“ CO2, welches auf der Erde nur in Spuren vorkommt. Woher man da noch mehr „Treibhauseffekt“, außer über die Dichte, nehmen will, bleibt das Rätsel der „Terraformer“ und „Klimatologen“. Von den dazu benötigten Energiemengen und Ressourcen ganz zu schweigen.

Das Ganze ist eher schlechte Science-Fiction, denn seriöse Wissenschaft. Moderne Märchen, die sich überzählige Akademiker auf gut dotierten Pöstchen ausspinnen und die man abends den Kindern zum einschlafen erzählt.

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[1] Mars: Der zauberhafte Angstplanet; Wissenschaft.

Humorlos und ironieresistent

Januar 3, 2011

Skandalöse Filmaufnahmen beschäftigen die amerikanische Öffentlichkeit: Demnach wurden auf der „USS Enterprise“ Homosexuelle verunglimpft.[1]

Man darf heutzutage alles und jedes lächerlich machen: Blondinen, Ostfriesen, Gott, Juden, Nazis, Frauen, Männer – nichts ist vor vulgärer Satire sicher – denkt man. Warum nun ausgerechnet die Schwulen davon ausgenommen sein sollen, es gar ein Skandal oder eine Verunglimpfung ist, wenn sie, ob ihrer sexuellen Besonderheiten, der allgemeinen, freien und gleichen Lächerlichkeit preisgegeben werden, ist mir kein Rätsel: Die Typen sind offenbar absolut humorlos und vollkommen ironieresistent.

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[1] Skandalfund: Bizarre Schwulen-Videos auf US-Flugzeugträger; WELT ONLINE.

Staatskirche oder Kirchenstaat?

Dezember 27, 2010

Der EKD-Vorsitzende Schneider lehnt eine Bundestagsrede von Benedikt XVI. ab, kritisiert das Papsttum an sich und das Staatsverständnis der Katholiken.[1]

Es ist das – heute katholische – Staatsverständnis, für das Jesus ans Kreuz genagelt wurde und noch genagelt wird: Er, unser Gott, ist König der Könige. Eine Anmaßung aus der Sicht der Mächtigen, weil ihre Macht dort endet, wo das Himmelreich Jesu das irdische Dasein transzendiert. „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist.“ Aber nicht mehr als ihm zusteht, nicht die Seele.

Die Kirche, mithin auch der Vatikanstaat, ist, metaphorisch, die transzendierte Präsenz des Himmelreiches auf Erden und nicht der geistliche Arm weltlicher Mächte.

Mein Großpapa wurde im Kaiserreich geboren, ging in der Weimarer Republik zur Schule, zog unter Hitler in den Krieg, flüchte vor der Bodenreform von der DDR in die Bundesrepublik und verstarb im wiedervereinten Deutschland. Die einzigen Konstanten in seinem Leben waren sein Glaube und seine Sippe. Staaten kommen und vergehen. Nichts ist vergänglicher als irdisches Wollen. Der eitle Anspruch hält nicht einmal für ein ganzes Leben.

Die Reformation war nichts anderes als die Verlängerung des Investiturstreites, die ewige Auseinandersetzung zwischen weltlichen und himmlischen Mächten. Noch Bismarck versuchte die einzig wahre Kirche unter die Kontrolle des Staates zu stellen, um den Einfluss des Glaubens auf weltliche Politik einzudämmen. Denn genau darum geht es bist heute. Hier die Welfen, dort die Ghibellinen. Hier der Papst, dort der Staat. Seit Pontus Pilatus ein christlicher Bestseller.

Deshalb bellen die Kettenhunde staatlicher Macht Zeder und Mordio, wenn ein Papst sich anschickt, der weltlichen Macht zu predigen.

Aber gemach, denn mit der anstehenden Auflösung der Nationalstaaten wird auch die Geschäftsgrundlage ihrer „vorsitzenden“ Homunkului schwinden, werden „Nationalkirchen“ so überflüssig wie ein Kropf.

Der Papst wartet zu Canossa auf die Ökumene.

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[1] Nikolaus Schneider: EKD-Vorsitzender ist gegen Papst-Rede im Bundestag; WELT ONLINE.

Menzel in der Bundesliga

Dezember 21, 2010

Die Bundesvorsitzende der Grünen Claudia Roth hat Strafanzeige wegen Beleidigung gegen Chefredakteur des Onlinemagazins Blaue Narzisse, Felix Menzel, gestellt.

Hintergrund ist ein Bericht der Neuen Westfälischen (NW) vom Sonnabend über Menzels Auftritt als Redner bei der „Bielefelder Ideenwerkstatt“ der Burschenschaft Normannia-Nibelungen.[1]

In diesem hatte er unter anderem eine „Claudia R.“ als „fette Qualle“ und „widerlichste Politikerin […], die ich mir vorstellen kann“ bezeichnet. Gleichzeitig fügte Menzel jedoch auch hinzu, „jede Ähnlichkeit mit real existierenden Personen“ sei „weder gewünscht noch beabsichtigt“. [2]

Das könnte interessant werden. Denn anhand von Menzels Beschreibung müsste man nachweisen, dass er mit „Claudia R.“ tatsächlich Claudia Roth gemeint hat. Dann wäre gerichtsnotorisch festgestellt, dass man Claudia Roth mit einer „fetten Qualle“ vergleichen kann. Lustige Vorstellung.

Abgesehen davon ist Menzels Beschreibung, dessen rechtskonservative Meinung ich durchaus schätze, der literarischen Claudia R. reichlich grob.

Nun ja. Zumindest spielt er jetzt in der Bundesliga mit.

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[1] BN; Meine perfekte rechte Zeitung
[2] JUNGE FREIHEIT; Claudia Roth geht gegen „Blaue Narzisse“ vor.

Ob es regnet oder schneit

Dezember 19, 2010

Passagiere übernachten auf Feldbetten, Flüge und Züge fallen aus. Der Winter hat Deutschland weiter voll im Griff. Entwarnung ist nicht in Sicht: In den nächsten Tagen soll wieder viel Schnee fallen.[1]

Ein ganz normaler Winter und die Gesellschaft verfällt ins Chaos. Die Temperaturzone in der Deutschland reibungsfrei funktioniert, wird von Jahr zur Jahr schmaler.

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[1] Winterwetter: Alptraum weiße Weihnacht; FOCUS Online.

Weiße Weihnacht

Dezember 15, 2010

30 cm und steigend!

Zwei Meter. Mittlerweile. Allerdings zugeweht, nicht gefallen.

Ich! will! mehr! Diesmal soll es mit aller Gewalt eine weiße Weihnacht werden. 🙂

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[1] Klosterneuburger Marginalien: Hilfääää!.