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Kindergartenpflicht für „Migrantenkinder“?

November 2, 2009

Das Betreuungsgeld, das FDP und Union einführen wollen, ist der SPD-Migrationspolitikerin Lale Akgün ein Dorn im Auge. Die Zahlung für Eltern, die ihren Nachwuchs zu Hause betreuen, löse die Probleme von Kindern mit Migrationshintergrund nicht. Akgün wünscht sich stattdessen mehr „öffentliche Erziehung“.

Quelle: WELT ONLINE; Familienpolitik: SPD-Politikerin nennt Betreuungsgeld „Frechheit“

Öffentliche Erziehung, sprich Kindergrippen und Kindergartenpflicht für Kinder, dass ist es, was Lale Akgün meint.

Wie hätten sie es denn gern Genossin Akgün? Soll wir nur die „Migrantenkinder“ enteignen und sie in Kinderinternaten zu strammen Germanen erziehen oder wollen sie die Pflicht für alle Kinder einführen und so den Kindern die Chancen rauben, deren Eltern ihnen eine wesentlich bessere Erziehung angedeihen lassen können, als der Staat es je könnte?

Artikel 6 des Grundgesetzes bestimmt, das die Pflege und Erziehung des Kindes ein Recht der Eltern ist. Der Staat kann nur eingreifen, wenn die Eltern die Pflicht verletzen. Eine, wie auch immer geartete, Vorschulpflicht widerspricht diesem genau diesem Artikel. Das gilt auch Migrantenkinder.

Die UNO hat sich in einem am 21. Januar 2006 von Vernor Muñoz veröffentlichten Bericht besorgt darüber geäußert, dass in der Bundesrepublik alternative Lernformen wie der Hausunterricht kriminalisiert werden. Ihre Ansichten Genossin, stammen aus dem vorigen Jahrhundert.

Nicht verraten, aber verkauft

Oktober 31, 2008

Wer Familienpolitik sagt, meint Geld. Transferleistungen, die es den Familien leichter machen sollen. Nur, warum haben die es eigentlich so schwer?

Rückblende. Januar 1945. Meine Großmutter hochschwanger. Auf der Flucht vor den Russen gebiert sie ihr erstes Kind. Mitten hinein in die deutschen Trümmerwüsten. Haus und Hof verloren, wird auch der kleine Restbesitz in der SBZ enteignet. Wieder Flucht bei Nacht und Nebel. Wieder Hochschwanger. Jetzt haben sie nichts mehr, nur die Kleider auf ihren Leibern. Wieder Neuanfang. Unter Tränen. Und noch ein Kind. Gewollt und geliebt. Da war noch kein Staat gegründet und nirgendwo Sicherheit. Hungerjahre und drei Kinder durchgefüttert. So wurden sie große und kräftige Burschen. Aus dem Nichts.

Gegenwart, Familienpolitik: Kindergeld! Erziehungsgeld! Muttergeld! Vatergeld! Nochmehrgeld! Je mehr man hineinsteckt, desto schlimmer scheint es zu werden. Noch weniger Kinder. Noch mehr Hilfen? Vergeblich! Er wird immer zu wenig sein. Weil Geld das Problem nicht löst, sondern das Problem ist. Das ist das Gift, was Familien zersetzt. Ihre Substanz aushöhlt. Sie nutzlos macht.

Vielleicht wird man, wenn über Hollywood die Geier kreisen, wieder einmal begreifen, welchen Sinn Familie, jenseits verkitschter Ideale, eigentlich wirklich hat. Und was sie zu leisten im Stande ist, wenn man ihr nicht hilft, sondern sie lässt. Sie hat alle Zeiten, Staaten und Krisen überlebt. Nur den Wohlstand nicht. Der lässt sie verächtlich links liegen. Er braucht sie nicht mehr.

Familie ist der kleinste Sozialstaat der Welt und ihr Netz ist, wenn einer fällt, mindest so fest, wie das einer Seidenspinne. Verraten, Herr Liminski aus Bonn, wurden die Familien nicht, aber verkauft. An die Börse. Um des Wohlstands willen.

Inspiriert durch: idea; Wie die Familie „verraten“ wird

Kreuze abgehängt

Oktober 31, 2008

Vor zwei Jahren erst machte die Linzer Otto Glöckl-Volksschule Volksschule dadurch Schlagzeilen, dass Eltern moslemischer Kinder das tragen von Kopftüchern für alle Lehrerinnen, einschließlich der Direktorin, verlangt hatten. Hinzu kam, dass sowohl die Kinder, wie auch die Väter den Lehrerinnen das „sie“ verweigerten, weil Frauen es nicht verdienen.

Nun macht Linz dadurch Schlagzeilen, dass sämtliche christlichen Glaubenssymbole aus Horten und Kindergärten entfernt worden. Die SPÖ-Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer verteidigte das Vorgehen der Behörden unter Verweis auf die Trennung von Kirche und Staat.

ÖVP verweist dagegen auf die bestehende Gesetzeslage, nach der ein Kreuz in jedem Gruppenraum anzubringen sei, in dem Kinder mit christlichen Glauben in der Mehrheit sind. „Ganz offensichtlich hat die SPÖ in Linz Probleme mit den christlichen Symbolen und vielleicht sogar auch mit den Werthaltungen, die da dahinter stehen.“ bemerkt ÖVP-Klubobmann Thomas Stelzer dazu.

Quellen:

Rassismus in der Kinderkrippe

Juli 8, 2008

Auch ein Kind im Alter von drei Jahren könne sich rassistisch äußern, wenn es auf ungewohnte, z.B. südländische Speisen, mit dem Ausruf „Igitt“ reagiert. Das zumindest steht so,  laut Londoner Telegraph, in einer Broschüre die das „National Children’s Bureau“, eine von der englischen Regierung mit jährlich 12 Millionen Pfund unterstützte Organisation, in Kinderkippen und Kindergärten verteilt hat. Die Kindereinrichtungen werden darin aufgefordert jeden derartigen „rassistischen“ Vorfall an die entsprechenden Gemeinderäte zu melden.

Die dem Artikel beigefügten über 100 Leser-Kommentare sprechen allerdings eine eindeutig ablehnende Sprache, was zeigt, dass der überwiegende Teil der  politisch interessiertern Briten sich, im Gegensatz zu ihrer Administration, einen Rest gesunden Menschenverstandes bewahrt haben.

Quelle: Telegraph; Toddlers who dislike spicy food ‚racist und JF ; England: Kinder unter Rassismusverdacht