Posts Tagged ‘Lafontaine’

Schnüffelaffäre

November 24, 2009

Es klingt wie eine Räuberpistole: Linken-Chef Lafontaine soll wochenlang von mehreren Sicherheitsfirmen bespitzelt worden sein. Seine Partei spricht von einem „skandalösen“ Vorgang und fordert eine „unverzügliche Aufklärung“. Wer könnte hinter der Schnüffelei stecken?

Quelle: SPIEGEL ONLINE; Bespitzelung von Linken-Chef Lafontaine: Oskar und die Detektive

Ich tippe auf seine Frau. Die wollte wissen, ob das Gerücht um eine Affäre zwischen ihren Mann und Wagenknecht wahr ist.

Lafontaine heißt Entführungen gut

Mai 3, 2009

Nach Ansicht von Linkspartei-Chef Lafontaine sind die Menschen in Deutschland „sozial beunruhigt“. Für die Entführung und Einsperrung von Managern – wie in Frankreich geschehen – hat er Sympathien.

Quelle: Foccus Sozialdebatte: Lafontaine heißt Entführungen gut – Deutschland

Das entführen und einsperren von Menschen, ja auch Manager sind welche, erfüllt den Tatbestand der Freiheitsberaubung und es zeigt, auf welchem Niveau sich die Linke tatsächlich bewegt. Lafontaine ist kein Populist, er ist ein Demagoge.

Tag der Einheit

Oktober 3, 2008

Manchmal wünsche ich mir die Mauer zurück. Drei Meter höher. Und Ypsilanti, Lafontaine und Gysi dahinter. Alle die, die aus dem Mauerfall und der Einheit nichts, aber auch gar nichts gelernt, geschweige verstanden haben.

Ökonomie?

September 17, 2008

Religion, so stellt Karsten Junk auf der BlaueNarzisse fest, eigne sich deshalb nicht als Klammer für einen Staat, weil religiöse Ansichten weit auseinanderklaffen. „De facto besteht diese (natürlich nicht im Verfassungspatriotismus), sondern in der Ökonomie.“
Quelle: BlaueNarzisse; Religion?

Es war Carl Schmitt, der dieses Thema in seiner Schrift „Das Zeitalter der Neutralisierung und Entpolitisierung“ ausführlich behandelte:

„Nach den aussichtslosen theologischen Disputationen und Streitigkeiten des 16. Jahrhunderts suchte die europäische Menschheit ein neutrales Gebiet, in welchem der Streit aufhörte und wo man sich verständigen, einigen und gegenseitig überzeugen konnte. Man sah daher von den umstrittenen Begriffen und Argumentationen der überlieferten christlichen Theologie ab und konstruierte ein „natürliches“ System der Theologie, der Metaphysik, der Moral und des Rechts.“
Quelle: Carl Schmitt; Dass Zeitalter der Neutralisierungen und Entpolitisierungen

Aber es gehört zu den Erfahrungen der europäischen Kultur, dass, wohin man auch immer ausweicht, stets nur ein neues Schlachtfeld für alte Auseinandersetzungen entsteht.

„Immer wandert die europäische Menschheit aus einem Kampfgebiet in neutrales Gebiet, immer wird das neu gewonnene neutrale Gebiet sofort wieder Kampfgebiet und wird es notwendig, neue neutrale Sphären zu suchen. Auch die Naturwissenschaftlichkeit konnte den Frieden nicht herbeiführen.“
Quelle: ebenda

Weder Naturwissenschaft, noch Technik oder Ökonomie erwiesen sich als die neutralen Felder, auf denen sich die verschiedenen Fraktionen einigen und Frieden schließen konnten. Wer die Hoffnung hegte, das mit dem Niedergang des Kommunismus und dem Sieg einer bestimmten ökonomischen Lehre, das Ende der Geschichte angebrochen sei, wird spätestens nach den aktuellen Bemerkungen Lafontaines über Eigentum und seine Enteignung begriffen haben, dass die Auseinsetzung längst nicht am Ende ist und die Ökonomie nicht weniger diversifiziert daherkommt, wie anno die Theologie.

Ein zweiter Gedanke sei angeführt: Mit dem Vormarsch des Islams in Europa wird sich der Fokus der Auseinandersetzung um die rechte Lebensweise wieder mehr metaphysischen und religiösen Fragen konzentrieren müssen, nicht weil dies der einheimische Europäer unbedingt will, sondern weil es ihm in dem Maße aufgezwungen werden wird, wie der islamische Bevölkerungsanteil wächst und säkulare Integrationsmechanismen versagen.

Mit anderen Worten: Er gibt kein neutrales Schlachtfeld, kein Ende der Geschichte und keine Klammer, die Menschen auf Dauer zu binden vermag. Dass alle Menschen Brüder werden, ist eine blutige Utopie.

Mensch Geißler

September 11, 2008

„Der frühere CDU-Generalsekretär Geißler bezeichnete es unterdessen als eine „geistesgeschichtliche“ Herausforderung, die sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien, also Linkspartei und SPD, zu fusionieren. Geißler sagte das am Mittwoch als Laudator eines Buches („Die Gerechtigkeitslücke“), das der SPD-Politiker Schreiner geschrieben hatte. Er verwies auf Herbert Wehner, der in der Weimarer Republik der KPD angehört hatte und nach dem Krieg einer der führenden SPD-Politiker wurde.“
Quelle: FAZ; Geißler fordert Fusion von SPD und Linkspartei

Mensch Geißler, geht’s noch? Den Honecker und die SED schon vergessen? Zwangsvereinigung jetzt auch im Westen? Soll Lafontaine die nächsten 40 Jahre regieren?

Linke im Höhenrausch

September 3, 2008

Die Linke zieht nun auch im Westen langsam aber sicher an der SPD vorbei. In der jüngsten Umfrage im Saarland liegt die Linke mit 24 Prozent genau ein Prozent vor der SPD. Auch die Merkelpartei befindet sich im freien Fall und muss mit neben Verwesten von zehn oder mehr Prozent rechnen. Für beide Volksparteien zahlt sich weder der drastische Linksruck, der bei beiden zu beobachten war, aus noch der ominöse „Kampf gegen rechts“ aus. Gewinner, in nahezu allen Bundesländern, ist einzig die Linkspartei, deren Umfragewerte überall anziehen, wenn auch nicht in dem Ausmaß wie im Saarland. Damit rückt auch der erste Ministerpräsident der Linkspartei in greifbare Nähe. Lafontaine dürfte gegenwärtig aus dem Lachen nicht mehr herauskommen.

Quelle: Welt; Linke im Westen erstmals vor der SPD