Posts Tagged ‘Landwirtschaft’

Stadttrottels „Zukunft!“

Februar 13, 2011

Das moderne Rindvieh hat nicht mehr viel mit seinen Vorfahren gemein. Nur noch eine Handvoll Rassen hat es ins 21. Jahrhundert geschafft. Um den Rest kämpfen Freunde traditioneller Nutztiere.

Die Stadttrottel, das sind die wirklichen Idioten des 21. Jahrhunderts, werden den Verlust der Kühe erst bemerken, wenn es keine Milch mehr gibt. Vermutlich nicht einmal dann, denn man wird ihnen Analogmilch verkaufen, so wie ihnen jetzt auf ihrer „Pizza“ weder Analogkäse, noch Papierwurst auffällt.

Sie werden diesen Schmarrn sogar fröhlich „Zukunft!“ nennen.

Man muss nicht bei der FAZ volontieren, um blöde Sprüche aufzuschreiben: „Jede Kuh macht Muh“.

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[1] Viehzucht: Manche Kühe machen Mühe – Mensch & Gene – Wissen – FAZ.NET.

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Analog-Käse und Gel-Schinken

Juli 4, 2009

Seit Jahren haben Gastwirte und Händler Kunden mit künstlichem Schinkenimitat getäuscht – und stattdessen „Stärke-Gel mit Fleischstücken“ als Kochschinken angeboten.

Quelle: SPIEGEL ONLINE; Lebensmittel-Imitate: Gel-Schinken entsetzt Verbraucherschützer

Analog-Käse und Gel-Schinken sind die Produkte einer industrialisierten Landwirtschaft und diese „Erzeugnisse“ sind sicher nur die Spitze des Eisberges. Selbst Bakterien verschmähen den Schweinefraß, den McDonalds Kunden in sich hineinstopfen.

Farm der Schweine

Januar 27, 2009

Die Tiere werden gequält, sagt ein hessischer Bauer. Er stellte seinen Hof auf biologische Landwirtschaft um – und lernte die Tücken des Systems kennen. Bio-Haltung von Schweinen hat nichts mit Tierschutz zu tun, sondern mit ideologischen Richtlinien. Hauptsache, die Tiere liegen hübsch im Stroh und fressen nicht das böse Gen-Soja.
Quelle: Welt-Online; Bio-Schweine? Nein, danke!

Dass Ideologie der menschlichen Lebensqualität im Allgemeinen abträglich ist, hat der Kommunismus hinreichend bewiesen. Das dies nun auch, ganz unmetaphorisch, für Bio-Schweine gilt, ist neu, aber mitnichten verwunderlich.

Die dümmsten Bauern

Oktober 22, 2008

Die dümmsten Bauer haben die größten Kartoffeln. Sagt man. Der Weltlandwirtschaftsrat hat diese Volksweisheit mittlerweile wissenschaftlich untermauert. Nicht der Industriefraß, sondern die einfache Kartoffel allein kann die Welt vor dem Hungertot retten. Die Binsenweisheiten fressen sich manchmal sogar bis zur UNO hoch.

Die dümmsten Bauern sind offenbar schlauer als alle Ackermänner.

Der Osten riecht anders

Oktober 14, 2008

Im ländlichen Osten riecht es zurzeit nach verbranntem Laub und manchmal weht einen der Geruch von Gülle an. Irgendwie ungewohnt.

WTO – Gipfel gescheitert

Juli 30, 2008

„Die WTO-Gespräche in Genf über ein neues Abkommen zur Liberalisierung des Welthandels sind ergebnislos abgebrochen worden. Die Verhandlungen scheiterten an einem Vorschlag, Bauern in den Entwicklungsländern vor einer Welle von Importen zu schützen. Zum Schaden der Weltwirtschaft.“
Quelle: Welt; Liberalisierung des Welthandels gescheitert

Was sich zerschlagen hat, ist, vorläufig, die Hoffnung der reichen Industrieländer, mit ihren hoch subventionierten Agrarprodukten in bisher geschlossene Märkte eindringen zu können, was der Globalisierung einen erneuten Schub verschafft hätte. Dass der Freihandel gerade im Agrarbereich dazu führt, die heimische Lauschwirtschaften in den Ruin zur treiben und die davon betroffenen Länder in die Abhängigkeit von Importen aus der westlichen Welt, ist eine ökonomische Binsenweisheit, wie Afrika bis zu Erbrechen beweist und die man nicht oft genug wiederholen. Ob der „Weltwirtschaft“ das Scheitern des Gipfels tatsächlich schadet, wie „Die Welt“ hier unterstellt, hängt wesentlich davon ab, wie man diesen Begriff definiert und ob man die Bauernhöfe in Indien und China dazuzählt oder nicht.